Forum: Politik
Poker mit Nordkorea und Iran: Trump ist jetzt voll und ganz Trump
AFP

Der US-Präsident brüskiert Verbündete und setzt in der Außenpolitik nur noch auf das Motto "America First". Berater, die ihn davon abhalten könnten, gibt es nicht mehr.

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multimusicman 10.05.2018, 11:25
1. Im Prinzip ist Herrn Nelles mit seiner Analyse zu Trump

zuzustimmen. Aber was sich in Korea abspielt geht klar auf seine Unberechenbarkeit.
Seit dem Jahr seiner Präsidentschaft tut sich fort in Richtung Frieden mehr als in Dekaden davor.
Leider ticken die Herren in den Regierungen einiger Länder nicht so, wie der linksliberale Mainstream der westeuropäischen Presse und reagiert nur auf Druck und Drohungen.
Und auch die Regierung des Iran wird bald einsehen, dass es keine gute Idee ist Israel mit Vernichtung zu drohen.
Allen, auch bei SPON einen schönen Vatertag

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oldseaman1947 10.05.2018, 11:28
2.

Ich weiß nicht ob ich mit Trump und seinen Verbündeten ; Saudi Arabien und Israel , als Politker jemals einen Vertrag abschließen würde. Diese Staaten halten sich weder an Verträgen noch an UN Resolutionen. Hoffentlich bleibt Europa stark .Es bleibt die Frage ob Politik oder Wirtschaft das Sagen hat.

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hojens 10.05.2018, 11:33
3. Die Hoffnung stirbt zuletzt

Wollen wir hoffen das Trump bald im Chaos versinkt und die Hardliner endgültig vom Tisch sind.
Fakt ist wir haben einen Partner verloren und müssen uns schnellstmöglichst umorientieren.
Und ich stehe zum Iran und habe da letztens 1 Jahr gearbeitet. Die Märkte zu öffnen und damit ein Wandel bei den Menschen zu erreichen ist besser als mit Waffengewalt. Sicherlich dauert das länger - ist aber effektiver als der Irak Chaos jetzt. Ich denke es ist besser die Amis aus der Partnerschaft zu entlassen.
Dann können die Amis rummurksen was Sie wollen. Und sich zu Tode aufrüsten mit dem Pinocchio an der Spitze. Das Leben ist halt ewig am wandelt. Sei es drum - Ob wir die Währung China als Wirtschaftszahlung nehmen sollte eine Überlegung wert sein.

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Kielwasser 10.05.2018, 11:34
4. eins und eins zusammenrechnen

sieht man den Ablauf: die abgestimmten Shows von Netanjahu und Trump und nimmt dazu die Rede von Bolton vor einer Versammlung von Iranoppositionellen, in der er ankündigt noch vor 2019 in Theran den Sturz der Mullahs zu feiern, man hätte jetzt einen Präsidenten, der genau das machen würde, dann reicht die Kunst eins und eins zusammenzuzählen, dass wir demnächst einen Kireg gegen den Iran erleben werden. Es verwundert, warum diese offenen Kriegsankündigungen - auch Netanjahu hat jüngst verlautbart, es sei besser früher gegen den Iran loszuschlagen, als zu spät - nicht als das wahrgenommen werden, was sie sind: hier wird nicht gepokert, sondern offen ein Krieg vorbereitet! Dazu braucht es keine Verschwörungstheorie, es liegt alles offen auf dem Tisch!

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sikasuu 10.05.2018, 11:35
5. Ob der Deal für Korea dann so großartig wird, wie Trump verspricht, ..

... ist gleichgültig!
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Das WIRD der GROßTE DEAL ALLER ZEITEN! und wer den rational prüft, gar daran Kritik übt ist sowieso ein Staatsfeind, kein Patriot usw.
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Aber, wer wird sich auf einen Vertrag mit DEM Persildenten noch einlassen. Wer gibt außer DT denn eine Garantie, das solche Verträge das Papier "wert sind auf dem sie stehen"?
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Der Rest der Welt wohl nicht & DT ist ja nicht Herrscher auf Lebenszeit (noch nicht) sondern macht es höchstens 8 Jahre ("Oh Herr lass diese Plage nicht über uns kommen. So schlimmes haben wir doch nicht getan!")
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Aber mal Positiv gesehen: DT gibt dem Rest der Welt eine gute Chance, die Hegonomie-Versuche der U-SA ein für alle mal zu Knicken, denn DT ist mMn. nur die Karikatur dessen was die U-SA in den letzten Jahrzehnten politisch getrieben hat.
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Hoffen wir mal auf ein einigermaßen fruchtbares "Zusammenspiel" der Denkenden, die mMn. in dem o.a. Ziel gemeinsame Interessen haben & dann vielleicht einmal mit politischen Lösungen & nicht mit der Kavallerie die brennenden Probleme unserer Welt angehen können!

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irgendwas 10.05.2018, 11:35
6. schauen wir mal ...

So sehr ich es mir auch wünsche, dass dieser Unmensch schnellstmöglich von dieser Bühne gejagt wird - ich glaube es nicht.
Denn dass Europa entschlossen - unter dem Risiko herben wirtschaftlichen Schaden zu erleiden - sich gegen die USA stellt, halte ich für nahezu ausgeschlossen.
Ebenso glaube ich nicht, dass China irgendein großes Interesse daran hat bezüglich des Irans gegen die USA zu wettern.
Ich denke, dass Trump die aktuelle Amtszeit in seiner Funktion überleben wird und - sofern kein Skandal gefunden wird, der nicht wie an Teflon bei ihm abperlt - womöglich von vielen dummen US-Bürgern in eine zweite Amtszeit gewählt wird. Denn man braucht nicht glauben, dass viele US-Bürger sich ernsthaft für die Außenpolitik interessieren - ist doch bei uns nicht anders.

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Beat Adler 10.05.2018, 11:37
7. In 3, spaetestens in 7 Jahren ist der Trumpspuk vorbei.

In 3, spaetestens in 7 Jahren ist der Trumpspuk vorbei.

Selbst Handelsvertraege zwischen Firmen haben in der Regel eine laengere Laufzeit, Staatsvertraege erst Recht.

Die richtige Umgangsweise mit Trump ist deswegen: Aussitzen, abwarten, verzoegern, Geduld haben.

Trump wird in seiner Zeit keinen einzigen Staatsvertrag unterschreiben koennen, denn niemand traut ihm! Ohne Vertrauen in die Langfristigkeit von solchen Vertraegen, gibt es erst gar keine Abschluesse. Ausserdem verlangt er ein striktes "America first" in solchen Vertaegen. Wer soll sich da unterwerfen, ueber den Tisch ziehen lassen? Antwort: Niemand tut es!

Ein gutes Beispiel fuer dieses Vorgehen ist die Neuverhandlung des NAFTA Vertrages. Der kanadische Premierminister und der mexikanische Praeident sind nicht in Eile!
mfG Beat

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descartes 10.05.2018, 11:37
8. Erfolge in Nordkorea?

Alles, was er bis jetzt in NK "erreicht" hat, hätte man bereits ein dreiviertel Jahr früher haben können, wenn er Tillerson nicht zurück gepfiffen hätte. So aber hat er allen Despoten dieser Welt gezeigt, dass man nur oft genug mit Raketen um sich schiessen muss, um mit dem Orangelockten ins Gespräch zu kommen. Toller Erfolg!
Der ganzen Welt hingegen zeigt er mit dem Rückzug aus dem Atomabkommen, dass man sich Verträge mit den USA sparen kann, denn sie sind das Papier und die Tinte, geschweige denn die Zeit der Verhandlungen dafür nicht wert.
Was sind die Alternativen für ein einiges (das haben wohl jetzt alle verstanden) Europa? China? Russland? Vom Regen in die Traufe?

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Dr. Metro 10.05.2018, 11:43
9. Vielleicht zum Scheitern verurteilt aber nur vielleicht

Trump wird vom amerikanischen Volk gewählt ? von Niemandem anderen. Trump hat seinem Volk VOR der Wahl genau jenes versprochen, was er jetzt konsequent durchzieht. Das erhöht seine Chancen wieder gewählt ? zu werden, ganz erheblich. American First scheint demnach zu funktionieren, gegen jegliche Skepsis anderer Staaten. Trump jedenfalls scheint versucht zu sein, Wort zu halten, entgegen der heutigen deutschen Politik. Darüber allerdings wird scheinbar kein Wort verloren in unseren Medien.

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