Forum: Politik
Poker um EU-Kommissionsspitze: Die besseren Europäer
AFP

Im Streit um den nächsten Kommissionschef sucht Kanzlerin Merkel den Ausgleich mit den EU-Skeptikern. Dabei sollte sie lieber denen entgegen kommen, die die letzte Europa-Wahl ernst genommen haben.

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hansguertler1 10.06.2014, 06:33
1. Europawahl?

Sollten die "Regierungschefs" wieder einmal in Hinterzimmer einen abgehalfterten Politiker zum Kommissionspräsidenten machen, dann war das die letzte Wahl, an der ich teilgenommen habe. Es zeigt sich dann wieder einmal, dass der Satz von Tucholsky immer noch gikt:
"Wenn Wahlen was ändern würden, hätte man sie schon lange verboten!"

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dxaver 10.06.2014, 06:40
2.

Juncker stand ja gar nicht zur Wahl. Oder hab ich auf meinem Stimmzettel etwas über sehen ?

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freespeech1 10.06.2014, 06:55
3.

Was ist das wieder für ein völliger Blödsinn. Bei der Europawahl fand keine Abstimmung zwischen Juncker und Schulz statt, das ist eine reine Erfindung von Blome. Er mag das persönlich so sehen, ich habe aber weder Juncker noch Schulz gewählt, Juncker stand auch nicht auf dem Wahlzettel. Und es gab nicht nur CDU und SPD zur Wahl.

Blome liefert eine völlig verzerrte Darstellung.

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Pegasuska 10.06.2014, 06:55
4. Verachtung

Diese Frau, die ihren Eid auf das Grundgesetz abgelegt hat, in dem der Satz steht "Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus ..." sollte sich Gedanken machen, ob sie nicht an der falschen Stelle sitzt. Aber ihr stand nicht auch ihrem Vorgänger bei der CDU die Verfassung im Wege (Parteispendeaffaire)? Wem der Wille der Wähler egal ist und wer das beste, was wir haben, unser Grundgesetz, missachtet, für den bleibt nur Verachtung übrig.

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Privatier 10.06.2014, 06:56
5. Soviel ist sicher: Fr. Merkels Favorit ist der den Deutschen mit Abstand teuerste!

Zitat von sysop
Im Streit um den nächsten Kommissionschef sucht Kanzlerin Merkel den Ausgleich mit den EU-Skeptikern. Dabei sollte sie lieber denen entgegen kommen, die die letzte Europa-Wahl ernst genommen haben.
Derjenige, der Deutschen Arbeitnehmern und Steuerzahlern am tiefsten in die Taschen greifen wird.

Für die fortwährend irrer werdenden Träume unserer politischen Elite, die sich längst nicht mehr mit einem von Kommissaren statt Bürger-demokratisch geführten Großeuropa zufrieden geben, sondern unter dem verschleiernden Begriff Osterweiterung die Völker Europas für die militärische Aufrüstung zahlen lassen, die Speerspitze der EU bis tief in den Bauch des Russischen Bären zu treiben.

Fr. Merkels Wunschkandidat wird sich so nicht nur als die mit Abstand teuerste Wahl erweisen, sondern auch als die fatalste:

Mit der "sichersten Wahl des Fähigsten", um Europa auf ein neues durch eine Sackstraße ohne Wendemöglichkeit bis an die Klippen zum Abgrund und Untergang zu führen.

MfG

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Michael Strandt 10.06.2014, 07:02
6. the spitzenkandidat

Sie haben es richtig geschrieben,er war nur in Deutschland,Spitzenkandidat,das kann nicht für ganz Europa gelten. Gottseidank ist es Schulz nicht geworden! Vielleicht Fischer,der wird sogar von derCSU vorgeschlagen (Steuber). Benötigt wird, politische ,Potenz, historisches Verständnis, langfristiges denken! Ihr solltet mal in euren Personenregister nachschauen

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Andreas58 10.06.2014, 07:05
7. ich frage mich ernsthaft,

was der Sinn der ganzen Europawahl eigentlich war

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epicur 10.06.2014, 07:12
8. Deutsche Erfindung

Cameron hat was die Verträge angeht recht und es ist eine deutsche Erfindung von Herrn Schulz, der unbedingt Präsident werden wollte und dies als seine einzige Chance sah.

Im übrigen gehört Herr Juncker zum Teil des Problems in Europa. Er ist ja der Auffassung, dass Lügen zum Durchsetzen des Wahrerkannten richtig ist.

Er steht damit in er Tradition von Rousseau und Lenin und ist damit einer der Wegbereiter von Le Pen und Wilders und Co.

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br-ko 10.06.2014, 07:14
9. Was will uns Blome also sagen ?

Juncker muss Kommissionspräsident werden, Hauptsache der Wählerwille wird respektiert. Für das weitere Schicksal eines Europas von Nationalstaaten unterschiedlichster Mentalitäten ist auch die kluge Auswahl eines geeigneten Präsidenten nicht unwichtig. Merkel sucht hier vernünftigerweise einen Kompromiss, um die nächste EU-Krise zu vermeiden. Mit einer Basta-Politik kann man das Projekt Europa gleich begraben.

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