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Poker um Schwarz-Rot: Gabriels Kraft-Probe
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Das Ringen um die Große Koalition ist ein wichtiger Test. Wer gibt künftig den Ton in der SPD an: Hannelore Kraft oder Sigmar Gabriel? Für beide ist der Poker um Schwarz-Rot mit ernormen Risiken für ihre politische Zukunft verbunden.

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Phoenix2006 24.09.2013, 17:10
160. Poker um Schwarz-Rot: Gabriels Kraft-Probe

Wie soll bei einer möglichen Koalition aus CDU/CSU und SPD die übrig gebliebende Opposition die Regierung kontrollieren?Wie wird bei einer Exekutive aus CDU/CSU und SPD die Verfassung behandelt (Stimmenanteil weit überv der 2/3 Mehrheit)?

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amadeusalstertal 24.09.2013, 17:11
161. Und Mutti blickt ...

... mit Wohlgefallen von den Zinnen ihrer Burg (Kanzleramt) herunter auf das Geschehen: Gabriel gegen Kraft, Trittin und der Rest der Grünen weg vom Fenster ... (Chance für schwarz-grün steigen), Wagenknecht will Gysi als Fraktionsvorsitzende beerben - kurz: Chaos bei den Zwergen! Als Physikerin hat man da wohl auch ein gewisses wissenschaftliches Interesse.

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spon-facebook-10000663523 24.09.2013, 17:11
162. Gabriel will der FDP folgen

Ja so ist er der Harzer Roller !
Machtgeil um jeden Preis.
Der ewige Verlierer
Wenn die Genossen jetzt eine Koalition mit Merkel eingehen, werden sie bald unter "Sonstige" zu suchen sein

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infonix123 24.09.2013, 17:11
163. Finde ich gut!

Zitat von ordoban
mit der CDU? Wäre es für alle nicht besser, die siegestrunkene und kraftstrotzende (CSU) Union in eine Minderheitsregierung zu schieben? Dann könnte (oder müsste) »Mutti Merkel« einmal beweisen, wie alternativlos sie regieren kann. SPD und Grüne wären die Sorge los, sich als Juniorpartner in einer Koalition zerreiben zu lassen und könnten ihre Positionen via Abstimmung einbringen. Mit ein wenig Weitsicht und kluger Taktik seitens der Opposition wäre »Mutti Merkel« in spätestens zwei Jahren »fertig« und dann könnten Neuwahlen vielleicht die politische Landschaft verändern.
Und was hält die CDU ab, im Bundestag Überzeugungsarbeit zu leisten. Ach ja, da setzt man ja lieber auf Fraktionszwang! Aber vielleicht versuchen sie ja doch, optimale Lösungen zu finden. Bisher hat die SPD und auch die Grünen vernünftige Entscheidungen mitgetragen. Als CDU - Angst vor dem Regieren ohne Sündenbock?

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Lische 24.09.2013, 17:12
164. Alles Memmen

Zitat von ordoban
... SPD und Grüne wären die Sorge los, sich als Juniorpartner in einer Koalition zerreiben zu lassen und könnten ihre Positionen via Abstimmung einbringen. ...
Was sind das bloß alles für schlaffe Typen in der SPD und bei den Grünen. Die bekommen tatsächlich Muffensausen bei dem bloßen Gedanken, mit der CDU von Angela Merkel eine Koalition einzugehen. Besitzen die überhaupt kein Zutrauen in ihre eigenen Fähigkeiten? Ziehen die schon beim Anblick von Frau Merkel den Schwanz ein? Es gibt kein Naturgesetz, nachdem Frau Merkel immer gewinnt und sich immer durchsetzen muss. Wer sich das einredet kann auch gleich zu Hause bleiben.

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idealist100 24.09.2013, 17:12
165. Hallo

Zitat von ramspopo
... und was für ein Personenkult. Wenn ich eine Partei wähle, gebe ich ihr damit auch einen Regierungsauftrag. Die Frage, ob eine in den Bundestag gewählte Partei mitregieren möchte, stellt sich für mich deshalb überhaupt nicht. Die SPD hat sich m.E. als zweitstärkste Partei um das Land zu kümmern, nicht um sich selbst. Wie seht ihr das?
Mutti fehlen ein paar Stimmen im neuen BT, also soll sie sich die jeweils holen mit vernünftiger Politik. Dann darf Seehofer seine Maut weiter spinnen, das Betreuungsgeld legt man ad akta und die Gelder für den Strassenbau gehen dann auch einmal in andere Länder und nicht nur nach Bayern.

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JürgenAmm-Borgetto 24.09.2013, 17:13
166. erst mal einen anderen Kanzler oder eine andere Kanzlerin, alles Weitere findet sich dann

Ich verstehe das ganze Geschrei nicht. Also wenn doch Frau Merkel so eine gefährliche Übermutti ist, nun dann schließen sich doch einfach Linke, SPD und Grüne zusammen und wählen einfach erstmal jemand anders zum Bundeskanzler, zur Bundeskanzlerin, dann Frau Merkel mit einem Mal Geschichte. Dann beginnt die Sacharbeit. Das hat dann allerdings nahezu nichts mehr mit erotischen, narzistischen oder wie immer gearteten Profilierungs- und Machtspielchen zu tun, die zwar Eitelkeiten befriedigen, aber nichts mit dem Verfassungsauftrag unserer Parlamentarier. Aber offensichtlich wollen SPD und Grüne "Mutti" doch gerne behalten, nimmt sie ihnen doch jede Verantwortung ab und man kann sich immer entweder hinter ihr verstecken oder sie beschimpfen. Opposition ist halt doch viel lustiger als Regierung. Frau Merkel wiederum hat vermutlich längst die Idee, .." ich nehm mir die Grünen, gebe denen drei Ministerien, Umwelt, Außen und Verbraucherschutz, dann hab ich vor der SPD meine Ruhe, die Grünen in der Kabinettsdisziplin und bei der nächsten Wahl die absolute Mehrheit und dann is e wurscht was die Sozis und wie sie alle heißen denken und wollen. Tja also was is nun: sollen Frau Merkels Tage gezählt sein, dann wählt halt wen anderen, aber hört endlich auf zu Jammern über die ach so mächtige Frau Merkel, denn die ist genauso mächtig wie ihr anderen es ihr zugesteht. Beste Grüße

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guteronkel 24.09.2013, 17:14
167. optional

Gabriel sollte doch einfach mal ganz logisch überlegen, in welche Richtung es mit der SPD seit der Abwahl (2005?) ging: Stets nach unten. Warum ging es stets nach unten? Weil man blöd war, weil man dachte, dass man die bessere Staatsregierung sei und die Fehler der Kohl-Regierung auf Kosten der eigenen Wählerschaft rausreißen zu müssen. Seitdem merkt die SPD doch, dass ihr sogar die Stammwählerschaft davonläuft und sogar die Mitgliederzahlen stark rückläufig sind. Braucht es noch mehr Zeichen, Herr Gabriel?

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ChaosXL 24.09.2013, 17:14
168. Problem

Zitat von Walter987
Ich kann der SPD nur diesen Rat geben. Macht jetzt eine konstruktive Opposition und ihr werdet in spätestens 4 Jahren regieren und den Kanzler stellen.
Da gibt es aber ein Problem. Opposition zu wem soll man denn sein? Ohne eine Regierungsbeteiligung der SPD wird er keine Regierungsmehrheit geben.

Eine Minderheitsregierung im Bund ist absolut unrealistisch. Auch die Chancen für eine Schwarz-Grüne Koalition ist verschwindend gering.

Wenn die SPD sich nicht zu einer großen Koalition aufrafft, wird es auf Neuwahlen hinauslaufen. Und dafür wäre dann eben auch die SPD der Buhmann. Die CDU wird dann im Wahlkampf genüsslich ausbreiten, dass sie ja bereit gewesen wäre, auf die SPD zuzugehen, diese sich jedoch verweigert habe. Das würde im Endeffekt vermutlich zu einem drastischen Verlust des SPD führen. Der Wähler an sich mag es nämlich nicht, wenn die Politiker ihn erneut an die Wahlurne rufen, weil einem das erste Ergebnis nicht gefallen hat. Und da würde eben hauptsächlich derjenige drunter leiden, der sich verweigert hat. In diesem Falle die SPD.

Zudem könnten dann die FDP und evtl. die AfD ebenfalls in den Bundestag einziehen, was der SPD sicher nicht gefallen würde.

Tatsache ist daher, dass der SPD kaum etwas anderes übrig bleiben wird, als in die große Koalition zu gehen.

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woanders 24.09.2013, 17:14
169.

Zitat von hossain
SPD Wähler/in hat die SPD nicht gewählt um Schwarz Rote Koalition zu bilden. Bitte respektieren Sie die SPD Wähler. SPD hat mehrmals diese Fehler gemacht, einmal große Koalition und auch Agenda ( was Sie nicht an die Wähler sagte). Wenn Sie diesmal wieder SR-Koaltion macht, wird Sie die gleiche Schicksal haben wie die FDP.
Wussten Sie denn nicht, dass die Koalition schon längst beschlossene Sache ist? Das hat Goldman Sucks schon vor Monaten eingefädelt. Da interessieren Wähler doch nicht!

Jetzt gibtś noch ein bischen Schauspiel von der Laientruppe, der Michel soll meinen, hier werde um politische Grundpositionen gerungen.

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