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Politik-Aufsteiger: Die fünf größten Gefahren für die Piraten
dpa

Erst Berlin, dann das Saarland - bald auch Schleswig-Holstein und NRW? Mit ihren Wahlerfolgen mischen die Piraten die Republik auf. Die etablierten Parteien fragen sich: Ist das nur eine inhaltsleere Nerd-Truppe oder eine Partei mit Zukunft? Der Realitätstest.

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snafu-d 30.03.2012, 14:38
20. xxxx

Zitat von sysop
Erst Berlin, dann das Saarland - bald auch Schleswig-Holstein und NRW? Mit ihren Wahlerfolgen mischen die Piraten die Republik auf. Die etablierten Parteien fragen sich: Ist das nur eine inhaltsleere Nerd-Truppe oder eine Partei mit Zukunft? Der Realitätstest.
Wenn ich mich an die Anfänge der Grünen erinnere, war das auch ziemlich strange..
Eines haben die Piraten den Grünen voraus: sie sind nicht ideologisiert, und haben auch keine 68-er an den Hacken•
Ich hoffe, dass sie ihre Rollen als "Hecht im Karpfenteich" weiterhin wahrnehmen..
Ist doch schön, dass jetzt richtige Menschen Politik zu gestalten versuchen, und keine weichgespülten Karrieristen.
Und der alte "Sponti"-Spruch "Wissen ist Macht, nichts wissen macht auch nichts" ist immer noch richtig-

Warum sollten gerade die Piraten Antworten auf Fragen haben, an denen die anderen Parteien seit Jahren herumdilletieren?

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bantam111 30.03.2012, 14:41
21. Dann bräuchten wir sie nicht

Die guten Ratschläge der beiden Autoren und auch sonstige Ratschläge der etablierten Parteien sollten die Piraten getrost vergessen.
Denn wenn diese von denen befolgt würden, wäre es eine Partei wie alle anderen und würde nicht gebraucht.
Scheinbar versteht auch der Spiegel den Erfolg der Piraten nicht, nämlich die Unzufriedenheit mit der bisherigen Politik

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snigger 30.03.2012, 14:41
22. SPON versucht erneut

Zitat von sysop
Erst Berlin, dann das Saarland - bald auch Schleswig-Holstein und NRW? Mit ihren Wahlerfolgen mischen die Piraten die Republik auf. Die etablierten Parteien fragen sich: Ist das nur eine inhaltsleere Nerd-Truppe oder eine Partei mit Zukunft? Der Realitätstest.
... zu erklären, was die piraten sind....
meine meinung hab ich gestern schon versucht herrn fleischhauer (liest der eigentlich auch die kommentare?) nahe zu bringen.

wayne: http://forum.spiegel.de/f22/piraten-...ml#post9911556

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molesman 30.03.2012, 14:42
23. Die größte Gefahr für die Piraten...

...ist wohl die dass die Menschen ihr Gehirn wieder aktivieren. Klar, wenn alles Mist ist setzen viele gerne auf ein neues Blatt. Und wenn man dem politiverdrossenen Volk einfache Dinge einflösst wie legale downloads oder mehr Geld für jeden, das zieht kurzzeitig. Da spielen auch die Politpappnasen den Seeräubern in die Hände die allesamt ein abstrus peinliches Bild und Tagwerk abliefern. Nur, der neue Besen keht nicht besser, vielmehr hat er nicht mal einen Stil oder Borsten. Nur eine Verpackung mit großen Buchstaben und leuchtenden Schlagworten die aber ins Leere führen. Ich befürchte manche verwechseln auch Piraten mit Robin Hood. Die Freibeuter der Meere liebe Wähler sind keineswegs auf "nimm es den Reichen und gib es den Armen" Tour. Letztlich rennen hier ein paar Kindsköpfe mit Rasseln und nicht rasselnden Säbeln durch die Straßen und machen Lärm um nichts. Diese neuen radikaleren Grünen, allerdings ohne die verlogenen Umweltforderungen die ebenfalls nur dem Stimmenfang dienten (dafür aber mit anderen nicht durchführbaren geistigen Ergüssen) sind indes selbst am meisten geschockt von ihrem Erfolg. Aber wenn es dem Volk zu bunt wird mit dem USUS-Parteikrampf geht es wahltchnisch aufs Eis. Ein sehr dünnes, wie sich bald zeigen wird. Scheinbar ist manchen im Regen der Jetzt-Regierung noch nicht bewusst wie es in der Traufe zu geht.

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Blutworscht 30.03.2012, 14:44
24.

Zitat von sysop
Erst Berlin, dann das Saarland - bald auch Schleswig-Holstein und NRW? Mit ihren Wahlerfolgen mischen die Piraten die Republik auf. Die etablierten Parteien fragen sich: Ist das nur eine inhaltsleere Nerd-Truppe oder eine Partei mit Zukunft? Der Realitätstest.
Hätten die angeblichen Volksparteien ihre demokratischen Hausaufgaben gemacht, die Bürger zu vertreten, so gäbe es heute keine Piratenpartei, die nach den Linken nun fester Bestandteil der Demokratie ist. Und das genöle und geweine der "Etablierten" untermauert das Existenzrecht der neuen Bürgerrechtspartei.

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andreasoberholz 30.03.2012, 14:46
25. Digitaler Sozialismus= PIRATEN!

Zitat von sysop
Spätestens im Bundestag und seinen Geheimgremien müssten die Piraten dazu eine klare Haltung entwickelt haben. Auch müssen sie Wege finden, ihre Entscheidungsprozesse zu beschleunigen. Denn permanente Mitgliederbefragungen zehren an den Nerven und ....
Genau das war mein Gedanke dieser Tage beim Kaffee trinken.
Sollten die Piraten es 2013 in den Bundestag schaffen, spätestens dann ist Schluss mit Kindergartenpolitk und Stammeln im TV. Dann muss Flagge gezeigt werden wofür man steht, und auch Kompromissbereitschaft gezeigt werden.

Vor allem sehe ich das Problem darin das bei den Piraten angeblich alles von unten abgestimmt wird. Das hat zu Folge das auch Leute mit abstimmen die sich nie mit einer Sache wirklich intensiv beschäftigt haben. Es entstehen dann Feindbilder gegen bestimmte Gruppen, siehe Urheberecht, die so nicht stimmen und nicht haltbar sind in der Diskussion.

Wirklich es wäre eine Partei die meine Stimme haben könnte, wenn sie beginnt die Zerrbilder die sie aufbaut richtig zu stellen. Wenn sie ein Programm auf die beine Stellt das nicht versucht Urheber als "Digitale Penner" darzustellen, die eh nur alle Geld machen wollen, denen man dringend ihre Rechte beschneiden muss.
So kann s nicht gehen, man muss auch mal die Urheber anhören.
Wovon leben die, was machen die- leisten die einen kulturellen Beitrag.
Das was die Piraten bei dem Thema derzeit wollen, freut große Konzerne wie Google und Apple besonders. Denn so günstig kommen die nie wieder an Musik die sie tausendfach kostenlos verwerten können, und damit Milliarden Gewinne machen weil die Musik Emotionen trägt.

Die Urheber sollen in die Röhre schauen, und zugucken wie andere mit ihrem Werk Umsatz machen...... Digitaler Sozialismus- Nein Danke...

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shade 30.03.2012, 14:48
26. Okkupieren?

Der Autor hat wohl das Prinzip einer inhaltsorientierten Politik nicht verstanden. Die Piratenpartei ist Mittel zum Zweck, Politikinhalte (mit den Schwerpunkten Datenschutz, Persönlichkeitsrecht, Netzpolitik) zu verwirklichen.

Die Partei ist dazu Mittel zum Zweck. Wenn "etablierte" Parteien entsprechende Themen "okkupieren", ist das nur aus der "etablierten" Sichtweise von Macht Parteifilz eine Bedrohung. Inhaltlich erfüllt es das Ziel der Piraten-Wähler.

Ich habe in der letzten BaWü Landtagswahl die Piraten gewählt - obwohl ich wusste, dass sie es nicht in den Landtag schaffen. Wenn "die großen" Volksparteien dann in ihrem Parteifilz-Macht-Weltbild glauben, durch Anpassung ihrer "Spartenpolitik Netz" diese 2%, 3% oder gar 7% abzugreifen, dann hat meine Stimme geholfen meinen politischen Wünschen näher zu kommen - selbst wenn kein einziger Pirat im Landtag sitzt.

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Querspass 30.03.2012, 14:48
27. Nee

Zitat von nicolo1782
1.) Auf Ratschläge der 'Alt'-Parteien hören 2.) Auf Ratschläge des SPIEGEL e.a. hören 3.) sich von parlamentarischen Ritualen einfangen lassen 4.) in jeder Talkshow dabeizusein . . .
Den Kanzler stellen zu müssen und kein geeignetes Personal zu haben.:)

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jujo 30.03.2012, 14:48
28. ...

Zitat von sysop
Erst Berlin, dann das Saarland - bald auch Schleswig-Holstein und NRW? Mit ihren Wahlerfolgen mischen die Piraten die Republik auf. Die etablierten Parteien fragen sich: Ist das nur eine inhaltsleere Nerd-Truppe oder eine Partei mit Zukunft? Der Realitätstest.
Ich sehe es so: Die Piraten sagen, sie haben von manchen Dingen keine Ahnung und reden dann auch nicht darüber!
Die Etablierten Parteien haben auch keine Ahnung von manchen Dingen reden aber ständig darüber und werden mit Hilfe der neuen Medien schnell entlarvt.
Im Netz ist für jeden der will alles zu überprüfen, nachzulesen.
So ist die Ahnungslosigkeit oder die Schwindelei der Etablierten schnell aufzudecken! Jetzt sind sie erstaunt das es viele Leute gibt die von der täglichen Verarschung genug haben! Willkommen im der neuen Welt.
P.S. Ich bin 67, vielleicht zu alt für die Piraten, kratze mir nur manchmal erstaunt meinen grauen 68er Kopf.

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Jay's 30.03.2012, 14:49
29. Wenn sie sich

Zitat von snafu-d
Eines haben die Piraten den Grünen voraus: sie sind nicht ideologisiert, und haben auch keine 68-er an den Hacken•
da aber nicht gewaltig irren. Dies ist nicht nur eine attraktive Partei fuer Jungwaehler. Und die 68-er benutzen auch Computer und surfen im Internet abgesehen davon, dass das Parteiprogram der Piraten vieles enthaelt, was nichts mit Internet zu tun hat.

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