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Politische Einflussnahme: 82 Prozent der Deutschen wollen stärkere Kontrolle von Lobb
Peter Steffen/ DPA

Nehmen Interessenvertreter der Wirtschaft zu viel Einfluss auf die deutsche Politik? Eine neue Umfrage kommt nach SPIEGEL-Informationen zu einem eindeutigen Ergebnis.

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hexagon7467 19.04.2019, 19:26
20.

Bin verwundert warum nur 82% dafür sind.
Wenn man 2% als Lobbyisten versucht, wären immer noch 16 % nicht für stärkere Kontrolle.
Vollkommen unverständlich.
Lobbyismus ist ein eitriges Geschwür am Allerwertesten der Demokratie.
Abgesehen von non Profit-Organisationen sollte Lobbyismus ein Straftatbestand werden.
Genauso wie Zusatzeinkommem von Abgeordneten.
Gebt bem Volk die Souveränität zurück, die von der Lobby geraubt wurde.

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isar56 19.04.2019, 19:33
21. I have a Dream

nur einen kleinen: dieses ganze Volk für eine Woche bei Wasser und ihren Geldscheinen einsperren. Aber selbst dann würde der ...Groschen nicht fallen.
Zuallerletzt können sie sich ja nach dem Tod sämtliche Körperöffnungen mit Geld schließen lassen. Ich bin bereits jetzt mit Watte zufrieden.

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Badischer Revoluzzer 19.04.2019, 19:33
22. Es wird sich

trotz der hohen Prozentzahl, die hier ermittelt wurde, nichts, aber rein gar nichts ändern, denn wo so viel Geld fließt, wird sich kein Politiker dazu hinreißen lassen, auf diese Quelle zu verzichten. Deshalb bleibt es dabei, daß der Wähler, der keine Lobby hat eben der Dumme bleibt. Das ist schade ( und Schaden ) für unsere Demokratie.

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Schämer 19.04.2019, 19:38
23.

Zitat von geraldwinkeler
Das widersprüchliche Verhalten der Bürger gibt mir immer wieder Rätsel auf. Wer den übermäßigen und intransparenten Einfluss der Wirtschaft auf die Politik fürchtet, der sollte CDU, CSU, FDP und AfD nicht wählen. Das tut die Mehrheit der Bürger aber und darf sich dann auch über eine entsprechende politische Ausrichtung nicht wundern.
Die SPD fehlt definitiv in der Aufzählung.

Die lassen sich nicht nur von Lobbyisten beinflusssen.

Anno 2002 haben sie sogar die Zwischenschritte und den Schein der Unabhängigkeit aufgegeben.

Man hat die Gesetzgebung an eine Kommision abgetreten, die zu 90 % von Vertretern der Industrie und Beratungsfirmen bestand (z.B. Mckinsley , Roland Berger).
Alle Verschläge der Lobbyisten wurden "ohne Abstriche umgesetzt werden."

Na gut.... es ist vielleicht transparenter....
Aber auch übermäßiger.

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friedrich.grimm@gmx.de 19.04.2019, 20:10
24. Widersprüchlich

"82 Prozent der Deutschen wollen stärkere Kontrolle von Lobbyisten"
Ein Widerspruch an sich, wie der erste Leserbeitrag von "geraldwinkeler" zurecht und treffend feststellt. Es ist vergleichbar mit einer Umfrage aus dem Jahr 2013, als nach den Wahlen das befragte Wahlvolk von der CDU-geführten Regierung, die SPD war Juniorpartner, eine sozialdemokratische Politik erwartete. Da habe ich mir gesagt: "Dümmer geht eben immer!"
Wer Zeitung liest, dazuz noch versteht was er da gerade liest, der müsste wissen, dass sich bislang vor allem die "Bürgerlichen", also CDU/CSU und die FDP gegen jede Art von Transparenz gerade auch im Lobbybereich gewendet haben, sinnvolle Maßnahmen bis heute verhindert haben. Spendenaffären größten Ausmaßes, gar Verfassungsbruch durch Kohl usw., usw. Und unsere Medien begleiten all das mehr als wohlwollend. Die Tiraden gegen die AfD sind deshalb mehr als heuchlerisch; sagt ein entschiedener AfD-Gegner.
Doch genau die werden seit 2005 unentwegt gewählt. Und bei den EU-Wahlen, hat der verlängerte Arm der USA, Manfred Weber, mit seinen rechtslastigen Volksparteien, beste Chancen zu gewinnen. Denn wir wählen seit 1000 Jahren CDU, egal was geschieht.

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normalversiffter 19.04.2019, 20:31
25. AfD verweigert sich der Transparenz - wen überrascht das noch?

Denn dann müssten die AfD-ler auch noch deren restlichen dubiosen bis illegalen Unterstützer und Einflüsterer verraten. Mal sehen, was jetzt bei den beginnen Ermittlungen und "Beobachtungen" rauskommt. Bei CDU/CSU und FDP erwartet man eigentlich schon immer nur Ablehnung. Die SPD bekommt hoffentlich endlich "nen Arsch in der Hose" +++ Doch bis dahin Gilt es zur Europawahl: Die Partei und Grüne plus Piraten wollen als einzige 1. ein Lobby- und Abgeordnetenregister bzgl. Nebeneinkünfte/Tätigkeiten und sind 2. gegen den vollüberwachten Bürger, bei dem die Exekutive hemmungslos einbrechen und manipulieren darf.

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man 19.04.2019, 20:35
26. Der Lobbyismus gefährdet die Demokratie.

Ich sage, die Politiker gefährden die Demokratie da zwischen dem Gesagten und dem Handeln teileweise echte Welten liegen. Siehe auch die Reden der verehrten Fr. Dr. Merkel.

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Grummelchen321 19.04.2019, 20:51
27.

Zitat von normalversiffter
Denn dann müssten die AfD-ler auch noch deren restlichen dubiosen bis illegalen Unterstützer und Einflüsterer verraten. Mal sehen, was jetzt bei den beginnen Ermittlungen und "Beobachtungen" rauskommt. Bei CDU/CSU und FDP erwartet man eigentlich schon immer nur Ablehnung. Die SPD bekommt hoffentlich endlich "nen Arsch in der Hose" +++ Doch bis dahin Gilt es zur Europawahl: Die Partei und Grüne plus Piraten wollen als einzige 1. ein Lobby- und Abgeordnetenregister bzgl. Nebeneinkünfte/Tätigkeiten und sind 2. gegen den vollüberwachten Bürger, bei dem die Exekutive hemmungslos einbrechen und manipulieren darf.
auf das theater das bei sitzungen geboten wird fallen dennoch genug herein.Während andere Partein an Ausschüssen und anderen aufgaben arbeiten sammelt sich die neue Rechte gerne im Bundestagsitzungssaal .

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GungaDin 19.04.2019, 21:00
28. Dank des steil angestiegenen Lobbyismus

seit Anfang der Ära Merkel haben wir heute eine Regierung, die konsequent das Wohl der Konzerne bzw. Erzeuger vor das Wohl des Bürgers stellt. Für Subventionen, Rettungspakete, Erleichterungen ist immer genug Geld da, für die Entlastung oder auch nur dem Schutz des Bürgers wird kaum ein Finger gerührt. Das geht dann nur widerwillig, viel zu spät, verwässert und oft genug nur auf rechtlichen Druck. Steuerbelastungen gelten rückwirkend ab Jahresanfang, Entlastungen werden für Folgejahre in Aussicht gestellt und oft genug gar nicht umgesetzt. Internationale Auflagen zum Schutz vor gesundheitlichen Gefahren werden ignoriert, Mittel für Aus- und Fortbildung zusammengestrichen. Der Staat fährt die schwarze Null, also eine Austeritäts-Politik, Volkswirtschaftlich ein schädliches Monster. Alles zum Schaden des Bürgers.

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hugahuga 19.04.2019, 21:20
29.

Ein Lobby-Register ist unverzichtbar. Dieses sollte nicht nur für Berlin, sondern erst recht für Brüssel gelten.
Es ist sehr gut, dass Abgeordnetenwatch wenigsten ein wenig Licht in das Dunkel bringt. Wenn ich mir so ansehe, wie im deutschen Bundestag nicht nach der eigenen Überzeugung, sondern nach der vorgegebenen Ideologie (Fraktionszwang) abgestimmt wird und Gesetze am Bürgerwillen vorbei etabliert werden (Migrationsgesetz und viele andere mehr) dann kann einem ganz schlecht werden. Unsere Demokratie ist in Gefahr - aber nicht wegen der Rechten, sondern wegen des Unvermögens der Politiker, die die Agenda dominieren.

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