Forum: Politik
Politische Instrumentalisierung der Anschläge: Die Früchte des Terrors
AFP

Die Anschläge von Paris sind manchen Politikern nicht zu schrecklich, um sie politisch auszuschlachten: Nicht nur CSU-Minister Markus Söder instrumentalisiert den Terror, um gegen Flüchtlinge Stimmung zu machen. Das ist geschmacklos und ein fatales Signal.

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caliper 14.11.2015, 21:21
190.

Zitat von spiegelleser_wussten_mehr
Ich denke auch nicht, dass sich unter den heute ankommenden Flüchtlingen Terroristen befinden. Was aber passiert in den kommenden Jahren wenn sich eben aufgrund der großen Anzahl doch nicht alle integrieren lassen? Da kann Frankreich mit seinen Pariser Vororten mir den viel besprochenen „Parallelgesellschaften“ durchaus als abschreckendes Beispiel dienen. Können wir den Koran oder den Islam dann nicht verbieten? Nein, denn der Islam ist als Religion durch Art 4 des Grundgesetzes geschützt. Wir können nur die extremen Auswüchse wie die Salafisten im Schach halten. Es steht (stand) uns zudem frei zu entscheiden, wieviel Menschen dieser Religion in unserem Land eine neue Heimat finden. Ist eine Begrenzung der Zuwanderung hart? Ja, aber das sind Kompromisse immer…
Ich teile ihren Optimismus nicht, dass alle Einwanderer in friedlicher Absicht nur sicheren Unterschlupf suchen.

Ich nehme aber an, dass der kleine Beifang nicht das Hauptproblem darstellt. Sorge bereitet der große Ansturm an Einwanderern. Eine Million Personen wird man eben nicht so integrieren können, wie man es mit vielleicht 500.000 jährlich schaffen könnte. Je schlechter wir die Leute integrieren können umso eher wird es zu Parallelgesellschaften wie in Frankreich kommen. Und diese Leute sind dann sehr empfänglich für die Hetzer aus dem islamistischen Milieu.

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rationalism 14.11.2015, 21:22
191. Geschmacklos ist das Verharmlosen!

Der IS hat angekündigt, dass er die Flüchtlingsströme nutzen wird, um IS-Kämpfer nach Europa zu schleusen.

Die Griechen melden gerade, dass einer der Attentäter in Griechenland als Flüchtling registriert wurde.

Gutmenschen übertragen anscheinend ihre einfache Gut-Böse Denke pauschal auf die asylkritischen Menschen und meinen, auch diese würden nicht differenzieren können und deshalb alle Flüchtlinge gleich als Terroristen ansehen.

Söder hat völlig recht.

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rebel4life 14.11.2015, 21:23
192. Geschmacklos!

Volle Zustimmung! Das waren weder Flüchtlinge noch Terroristen, sondern traumatisierte Hilfsbedürftige, denen die westliche Gesellschaft einfach nicht genug Aufmerksamkeit und Zuneigung hat angedeihen lassen!

Da muss man doch auch mal Verständnis haben. Hätten alle bei ihrer Ankunft, wie von Frau Merkel verspochen, ein Haus, ein Auto und 23 Jungfrauen bekommen, wäre dies hundertprozentig nicht passiert.

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alfred13 14.11.2015, 21:23
193. Alles unter Kontroller

Zitat von VolkerPeters
Tatsächlich ist es nicht nur der Politik vorbehalten, grausame Themen für die eigenen Zwecke auszuschlachten. Der Spiegel hat dafür sogar tote Kinder benutzt. Aber zum Thema: das ist genau das, was uns in 2-3 Jahren blüht, wenn aus dem Nährboden "jung, männlich, persektivlos" die nächste Generation radikaler Islamisten in Deutschland wächst. Denn eines haben fast alle "IS-Syrienfahrer" gemeinsam: einen Migrationshintergrund.
Frau Dr. Merkel hat doch alles unter Kontrolle - nur nicht mehr die Wirklichkeit! In zwei bis drei Jahren ist sie abgewählt und wir werden von rot-rot-grün regiert, was zu noch mehr Relativismus und Nihilismus führen wird. Aber die Kanzlerin glaubt alles unter Kontrolle zu haben, bloß leider lassen sich die Deutschen nicht mehr einlullen. Leute, ab auf die Straße - es wird Zeit, den Aufstand gegen diese Politik zu proben.

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schleuderfritzwaldorf 14.11.2015, 21:25
194. Oje Kuzmany,

wenn die Chance bestünde,daß die Leute euch abkaufen würden,daß die Rechten quasi die Schuld an den Anschlägen hätten,weil sie so mit Zulauf rechnen können,würdet ihr das auch noch schreiben. Einer der Terroristen soll wohl als Flüchtling nach Europa gelangt sein. Eure Argumente für weit offene Grenzen für alle und jeden,werden mit jedem Tag schwächer.

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jamguy 14.11.2015, 21:26
195.

Zitat von mundi
Bei der Gedenkveranstaltung (Charlie) in Berlin zitierte ein muslimisches Verbandsmitglied den Koran: "..es ist eine Sünde, einen Menschen zu töten, der kein Unheil in der Welt verbreitet". Ergriffen hörte die Kanzlerin zu. Merkte sie nicht, dass jeder Moslem einen Menschen töten kann, der (seiner Meinung nach), Unheil in der Welt verbreitet.
Sie sind einfach chaotisch mit Ihrer Religion!
Die jungen Burschen nutzen die wahre Chance nicht die Ihnen Unsere Gesellschaften zu bieten haben und Sie nutzen Sie nicht weil Sie nie darüber nachdenken das Sie in Ihren Heimatländern gar keine hätten weshalb Ihre Eltern Sie teilweise im Westen schon geboren haben da auch diese nach der Chance strebten!das Problem is wie immer die Religion die für einen Muslim die Integration in nicht muslimischen Staatan praktisch verbietet da Sie nach dem Islam weder die fremde Kultur noch Religion toleieren sollen.Also besteht die Integration lediglich darin das Sie einen Job haben und dieser wie jeder Einheimisch nachgehen um den Lebensunterhalt zu bestreiten wo einige tatsächlich 50J. auf dem Buckel haben aber immer noch fast kein deutsch sprechen,schreiben können.Die Religionserziehung verbietet also auch Ihren Nachkommen sich voll zu integrieren und das wird durch die Religionsgemeinschaft und Moscheen zusätslich gefördert.das führt letztendlich dazu das Viele nicht anerkannt werden in der Kultur in der es Ihnen schwer fällt wegen des Islamismus Fuss zu fassen.
Man muss zugewanderten die bleiben wollen also klar machen das Sie sichdazu voll und ganz verpflichten westliche Werte anzuerkennen ,also das es auch keine Einschränkungen der Demokratie durch Religion geben darf sondern ab einem gewissem Alter das absolute Selbstbestimmungecht in Kraft tritt und das bedeutet weder ein islamische Gesetz noch eine mystische Erfindung ewicht haben und ein jeder Muslim der gerne die freie Welt leben mag auch konvertieren darf!

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_SethGecko_ 14.11.2015, 21:26
196.

Man kann die Staaten an einer Hand abzählen, in denen viele Muslime leben und es keine nennenswerte Probleme gibt. Asyl heißt übrigens begrenztes Aufenthaltsrecht so lange im Heimatland unmittelbare Verfolgung droht und/oder Krieg herrscht. Warum also immer das Gerede von Einwanderung, Einbürgerung etc. Die meisten Syrer/Iraker/Afgahnen erfüllen die Kriterien bezüglich Qualifikationen etc. dafür nicht im Geringsten, stellen gar eine enorme Belastung für das deutsche Sozialsystem dar. Und Integration hat ja bisher auch in Deutschland so gut geklappt...

Zitat von
Schmidt behauptet, eine multikulturelle Gesellschaft sei mit der Demokratie nur schwer zu vereinbaren. Multikulturelle Gesellschaften könnten nur friedlich in einem starken Obrigkeitsstaat funktionieren, wie etwa in Singapur. Hinzu komme, dass sich viele Ausländer gar nicht integrieren wollten. "Insofern war es ein Fehler, dass wir zu Beginn der sechziger Jahre Gastarbeiter aus fremden Kulturen ins Land holten."
Schmidt neulich noch in Nachrufen als großen Tonangeber und Kompass für Deutschland bejubelt, aber fundamentale Aussagen zur Einwanderungspolitik und Multikulti-Gesellschaft von ihm gelten heute - sind wird doch ehrlich - aus SPON Sicht als unanständig und gefährlich rechts. So viel dann auch dazu.

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sabadin 14.11.2015, 21:27
197. Ich stimme mit Ihnen überein & man sollte Ihren Post noch einmal lesen

Zitat von harryhorst
Wenn man den Koran, liest sieht man sofort, dass er mit den Grundwerten einer Demokratie nicht übereinstimmt. Der Islam ist in seinem Wesen eine brandgefährliche politische Ideologie, die von ihren Gesetzmäßigkeiten darauf ausgelegt ist, die alleinige Macht zu erringen und die Gesetze Allahs allen Menschen aufzuzwingen, Zu den verfassungsfeindlichen Bestandteilen des Islams gehören seine Gewalt- und Tötungsbefehle gegen Konvertiten zu anderen Religionen und auch sogenannte Ungläubige, die Frauenunterdrückung und die barbarische Scharia. Wer den Islam als eine friedliche Religion bezeichnet, die zu unserer Demokratie passt, der lügt oder hat keine Ahnung. Aus diesen Gründen ist es u.a. so verheerend, dass als Folge von Merkels freundliche Gesicht hunderttausende allein in diese Jahr weitgehend unkontrolliert in unser Land kommen. Wenn man etwas in die Zukunft schaut, werden es mehrere Millionen Muslime sein. In Paris haben gerade Muslime viele Demokraten ermordet, weil sie sich angeblich pervers amüsiert haben. Mit so etwas müssen wir auch rechnen, und dies um so mehr, je mehr Muslime Merkel zu uns holt. Welcher andere europäische Staat soll jetzt nach dem Pariser Geschehen bereit sein, sich eine große Anzahl von Muslimen ins Land zu holen? Es wird keiner sein, und wir werden hier mit Merkels Muslimen allein sein und alle Folgen ausbaden müssen. Natürlich sind nur sehr wenige Muslime Terroristen, aber ein großer Teil der Muslime lehnt unsere Werte ab. Die gleichen Rechte von Frauen, Homosexuellen werden nicht akzeptiert. Die Probleme werden größer, um so strenggläubiger der Muslim wird.
Die Probleme werden größer, weil es keine klare Stellungnahme der Merkelregierung gibt. Ein Beispiel aus dem Alltag: In unserem Krankenhaus sind jetzt einige männliche Flüchtlinge aufgenommen. Sie wollen nicht, dass weibliche Personen ihnen Spritzen geben oder sonstige verantwortungsvolle Tätigkeiten sie betreffend ausüben. Von einer Ärztin möchten sie nicht behandelt werden. Sie verweigern sogar einer weiblichen Ärztin den Handschlag. Aus ihrer Kultur heraus ist dies verständlich. Sie bekommen auch keine Information, dass in diesem Land die Stellung der Frauen gleichberechtigt mit Männern zu sehen ist. Es wird ihnen nicht gesagt, dass dies in unserem Grundgesetz steht und sie sich demnach, wenn sie in diesem Land aufgenommen und leben möchten, sie das Grundgesetz zu akzeptieren, also u.a Frauen zu achten haben. Nein, man passt sich ihnen an. Man schickt ihnen männliche Ärzte und die Leitung versucht unter gr. Streß produzierende Umsetzung männliche Pfleger. Die Schwetsern dürfen allerdings dienende Tätigkeiten verrichten. Servieren, Ente (Urin) und Bettpfannen leeren. Die Leitung, unsere Politiker geben einen Sch**dreck um unsere zivilisatorischen Errungenschaften: Gleichheit, Freiheit usw. und setzen diese langfristig aufs Spiel.

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dokuti1 14.11.2015, 21:29
198. Festhalten an einem Machtinstrument

Zitat von lagoya
Es gibt in meinem Post eine kleine Fehlinformation , denn nach neuesten Berichten aus gut unterrichtenden Kreisen, demonstrierten nur 4 Kinder mit ihren Eltern vor dem Brandenburger Tor , allerdings hatten sie Transparente, wo sie den Terror verurteilten und sich distanzierten.
Ich verstehe nicht, dass trotz Charlie Hebdo und dem Terror des IS sich die Kopftücher in meinem islamischen Umfeld immer weiter vermehren und immer strenger gebunden werden ...

Man stelle sich vor, JETZT gäbe es Mohamed-Karikaturen oder einen Mohamed-Film ...
Ich glaube, die jungen Männer in den Unterkünften würden toben.
Andererseits vermisse ich permanent eine Reaktion der Gläubigen Muslime auf den Mißbrauch des Islam durch Terroristen! Wieder riefen Attentäter "allahu akbar"! Wie würden Christen reagieren, wenn weltweiter Terror im Namen ihrer Religion geschähe? Die würden sich deutlichst distanzieren und fragen, wo ihre Religion mißbraucht wird, ob sie mißbrauchbar ist, was daran zu ändern ist!
Das vermisst man beim Islam!
Wer demonstriert z.B. für Badawi? Vorwiegend Westler.

Der Islam ist ein extrem kraftvolles Machtinstrument. Dessen sind sich die Muslime sehr wohl bewußt. Er ist das einzig Machtvolle, was die islamischen Gesellschaften vorzuweisen haben. Die Muslime sollen endlich auf dieses machtvolle Instrument verzichten und es entschärfen! Solange sie dazu nicht bereit sind und stattdessen vom vereinten Islam träumen, habe ich Angst vor dieser Ideologie und halte den sorglosen Umgang unserer Gesellschaft mit dieser Ideologie für Sebstmord.

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HeisseLuft 14.11.2015, 21:29
199. Irgendwie wird das hier

in der Debatte gerne vergessen:

Wir sind alle Beirut

Viele Libanesen solidarisieren sich mit den Opfern der Pariser Attentate, dabei sind sie selbst im Visier der Terroristen. Wieso ist die Anteilnahme oft so einseitig?

[url]http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-11/beirut-paris-anschlaege-terror-solidaritaet[url]

Stimmt schon. Warum sind wir dann nicht alle auch Beirut. Oder Bagdad? Oder Kafranbel in Syrien?

Stattdessen fällt hier einigen nur ein „Weg. Weg mit ihnen!“

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