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Politische Krise in Venezuela: Guaidó drängt auf Neuwahlen
AFP

In dem einst reichen Venezuela herrscht Hunger. Ob internationale Hilfe ins Land gelassen wird, ist ungewiss. Oppositionsführer Guaidó will rasche Neuwahlen - und erhält Rückhalt von US-Präsident Trump.

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hannac. 06.02.2019, 10:36
1.

Was soll dieses ganze Gerede um das unterdrückte und hungernde Volk?
Erst das Land mit Sanktionen überziehen und dann den großen Helfer spielen. Jeder weiß doch worum es eigentlich geht, Resourcen!

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spon-facebook-1228080679 06.02.2019, 10:41
2. Pompeos Twitter-Weltkarte

Weiß jemand eigentlich, woher die Karte, die mindestens fünf (eher 10+) fehlerhafte oder nicht existierende Grenzen enthält, stammt? (siehe Pompeos Tweet über die Länder, die Guaido unterstützen).

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muellerthomas 06.02.2019, 10:56
3.

Zitat von hannac.
Was soll dieses ganze Gerede um das unterdrückte und hungernde Volk? Erst das Land mit Sanktionen überziehen und dann den großen Helfer spielen. Jeder weiß doch worum es eigentlich geht, Resourcen!
Können Sie die Sanktionen, die der venezulanischen Wirtschaft so geschadet habe, bitte bennenen?

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Melanthes 06.02.2019, 10:59
4. Mythen Märchen und Legenden

Zitat von hannac.
Was soll dieses ganze Gerede um das unterdrückte und hungernde Volk? Erst das Land mit Sanktionen überziehen und dann den großen Helfer spielen. Jeder weiß doch worum es eigentlich geht, Resourcen!
Was Sie erztählen ist, entbehrt jeder ökonomischen und sonstigen Logik. Die USA sind einer größten Ölproduzenten und haben selbst so umfangreiche Ölquellen, dass sie kurz davor sind, Nettoexporteur zu werden. Nach Ihrer Logik müssten sie also daran interessiert sein, dass das Busfahrer-Regime an der Macht bleibt, weil das für bessere Profite sorgen würde

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Anklaw1965 06.02.2019, 11:26
5.

Zitat von muellerthomas
Können Sie die Sanktionen, die der venezulanischen Wirtschaft so geschadet habe, bitte bennenen?
https://www.wko.at/service/aussenwirtschaft/Aktueller-Stand-der-Sanktionen-gegen-Venezuela-.html
Dazu kommen frisch gebackene aus Jahr 2019

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Raisti 06.02.2019, 11:26
6.

John Bolton im Interview mit Fox
"We're in conversation with major American companies now...It would make a difference if we could have American companies produce the oil in Venezuela. It would be good for Venezuela and the people of the United States."

https://twitter.com/HootHootBerns/status/1089857134920114176?ref_src=twsrc^tfw|twcamp^tweet embed|twterm^1089857134920114176&ref_url=https://www.rt.com/usa/449982-john-bolton-oil-venezuela/

Damit ist alles gesagt. Es geht nur um amerikanische Interessen und es ist eine Schande das wir uns daran beteiligen und das Völkerrecht dafür mit Füßen treten.

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Klaugschieter 06.02.2019, 11:27
7. Das Beispiel Chile

Nochpräsident Maduro ist wahrlich kein Engel und über seine Legitimation dürfte man trefflich streiten dürfen. Dennoch ist
Guaidó noch wneiger legitimiert und nichts anderes als ein Putschist, einer der das Land noch mehr spaltet. Und die Bundesregierung stützt ihn, während in Europa die Freiheits- und Unabhängigkeitsbestrebungen der Katalanen sie kalt ließen. Das ist Doppelzüngigkeit!
Dem Land geht es wirtschaftlich schlecht, nicht nur, weil Misswirtschaft dazu beitrug, sondern auch, weil mit Hilfe der USA dort früher eine Öl-Mono-Wirtschaft aufgebaut wurde und seit Jahren vom Westen absichtich boykottiert wird.
Allein die Tatsache, dass Guaidó sich darauf verlassen darf, dass Donald Trump ihn unterstützt, sollte dem Volk in Venezuela zu denken geben.
Aber es ist wohl nur eiune Frage der Zeit, bis irgendein von der CIA gesteuerter General die Macht an sich reißt.
Man erinnere sich an Chile, wo der sozialistische Präsident Salvador Allende 1973 unter tatkräftiger Mithilfe der CIA weggeputscht und getötet wurde. Seine Ideen gefielen dem Westen nicht. Also musste er weg. Was danach kam, war das dunkelste Kapitel der chilinischen Geschichte, die Pinochet-Diktatur, ausgehalten und lange gestützt von den USA und anderen westlichen Staaten.

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kritik² 06.02.2019, 11:29
8. Genau, Beendigung der Machtergreifung, nicht der Unterdrückung.

Haben sie den Fehler selbst bemerkt. Ursprünglich stand da Beendigung der Unterdrückung, aber eigentlich hätte es der Machtergreifung (Maduros) heißen müssen. Gut man kann usurpación auch mit Usurpation übersetzen. Machtergreifung wurde im deutschen ja in den 1930er Jahren verklärend verwendet.

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PeaceNow 06.02.2019, 11:30
9. @3

Die komplette Wartungs- und Fördertechnik wird sanktioniert seit mind. 10 Jahren incl. Kontensperrungen zahlreicher Regierungsmitglieder und Firmen.
Und nun auch der gesamte Ölsektor, was zu 90% Einnahmeausfällen für Venezuela führt.
Man will somit gezielt Hungerrevolten auslösen und Maduro stürzen.
Selbst die Sanktionen davor führten u.a. zu immer häufigeren Förderausfällen, sinkender Fördermenge von einst fast 4 Mio. Barel am Tag auf heute nur noch rd. 1 Mio.
Dazu fallende Ölpreise und die übliche sozialistische Misswirtschaft und Korruption, incl. wegen damals hoher öleinnahmen völlig vernachlässigter Inlandsproduktion und fertig ist die Misere.

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