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Politische Krise in Venezuela: Guaidó drängt auf Neuwahlen
AFP

In dem einst reichen Venezuela herrscht Hunger. Ob internationale Hilfe ins Land gelassen wird, ist ungewiss. Oppositionsführer Guaidó will rasche Neuwahlen - und erhält Rückhalt von US-Präsident Trump.

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PeaceNow 06.02.2019, 11:35
10. @4

LOL
Strategisches und geopolitisches Verständnis sind offenbar nicht so Ihres, oder?
Es geht NICHT darum das die USA das Öl für sich unbedingt benötigen, auch wenn sie bisher viel davon importierten um eigene Reserven zu schonen, SONDERN darum das sie es nicht zulassen wollen das eine USA feindliche und Russland-China freundliche Regierung auf den größten Ölreserven der Erde sitzt.
Ähnliche Motive gab/gibt es bei Irak, Iran und Libyen, hingegen sind die Motive bei Ukraine, Jemen und Syrien nicht ölabhängig sondern rein geostrategisch.

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kl1678 06.02.2019, 11:41
11. gute karten für guaido

Es wird interessant sein zu beobachten, ob der Populismus der Maduro-Regimes (böse USA, Weiße, Imperialisten, Kapitalisten etc.) noch funktioniert, wenn die hungernden Menschen von Soldaten daran gehindert werden, zu den Hilfsgütern, die die Bösen geschickt haben, zu gelangen. Wie weit die Liebe der Menschen zum "Sozialismus des 21. Jahrhunderts" reicht. Sieht nach sehr guten Karten für Guaido aus.

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pecaracas 06.02.2019, 11:42
12. Unsinn

Zitat von hannac.
Was soll dieses ganze Gerede um das unterdrückte und hungernde Volk? Erst das Land mit Sanktionen überziehen und dann den großen Helfer spielen. Jeder weiß doch worum es eigentlich geht, Resourcen!
Der Untergang der venezolanischen Oelindustrie und des Landes begann 2002 mit der Entlassung von ueber 15000 Fachkraeften waehrend einer Fernsehrede von Chavez. Diese Linken benoetigen keine Sanktionen von Aussen, sie sanktionieren sich selbst. Aber das "Gerede vom hungernden Volk" zweifeln sie nicht an, oder wissen da die deutschen Linken mehr?

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westin 06.02.2019, 11:44
13. Guaidó ist ein guter Redner

aber sonst nur ein Blender und Hochstapler und ohne paktischer Erfahrung.
Die nächsten Wahlen stehen in 3 Jahren an.
Bis dahin muss er sich noch gedulden,ein 3 Jähriges Praktikum in China wäre von Vorteil.

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PeaceNow 06.02.2019, 11:46
14. Es geht wieder los

da man Verhandlungen und Wahlen offenbar für überflüssig hält oder wie unter der Hand bereits kolpotiert für garnicht so sicher das Maduro diese dann verliert, wird nun offenbar das syrische Szenario gestartet:

https://southfront.org/venezuelan-authorities-seize-us-made-weapons-shipment-portuguese-bank-blocks-countrys-transactions/

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muellerthomas 06.02.2019, 11:46
15.

Zitat von Anklaw1965
https://www.wko.at/service/aussenwirtschaft/Aktueller-Stand-der-Sanktionen-gegen-Venezuela-.html Dazu kommen frisch gebackene aus Jahr 2019
:-) Eben. Die Seite habe ich auch gefunden:
Keine Militärgüter, keine Güter, die Repressalien gegen die Bevölkerung ermöglichen, Abhöreinrichtungen... Diese Sanktionen sind also Ihrer Meinung nach solch ein gigantisches Problem für Venezuela?

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Galgenstein 06.02.2019, 11:47
16. Von welchen Sanktionen sprechen Sie?

Zitat von hannac.
Was soll dieses ganze Gerede um das unterdrückte und hungernde Volk? Erst das Land mit Sanktionen überziehen und dann den großen Helfer spielen. Jeder weiß doch worum es eigentlich geht, Resourcen!
Die bis dato von den USA verhängten Sanktionen trafen nicht Das Volk, sondern ein paar wenige Freunde des Regimes, die besonders tief in die Kasse gegriffen hatten. Wollen Sie hier jetzt Mitleid mit diesen Räubern haben?
Das einzige Land von dem Venezuela bis dato noch Cash erhielt waren die USA. Von Russland gibt es nur Waffen (und Öl, man glaubt es kaum), von Kuba Unterdrückungspersonal, von China Raffiinerien, die aber ausschließlich für den chinesischen Markt produzieren.
Die EU hat Sanktionen für Güter verhängt, die der Unterdrückung dienen.
Lebensmittel konnte Chavez so viele kaufen wie er wollte. Wollte er aber nicht und zieht es vor das Geld auf sein Privatkonto einzuzahlen. Hunderte von Milliarden verschwanden auf diese Weise. https://www.reuters.com/article/us-venezuela-politics-idUSKCN0VB26F (nur eine Nachricht unter vielen)
Das alles kann man wissen, wenn man will. Sie wollen nicht, sondern ergreifen Partei für einen Menschen, der nur an seinem eigenen Wohlergehen interessiert ist, https://derstandard.at/2000087646821/Maduro-sorgt-mit-Besuch-in-Luxusrestaurant-fuer-Empoerung derweil das Land vor die Hunde geht und das Volk hungert. Manchmal wundert man sich wirklich für wen sich hier manche ins Zeug werfen.
Maduro hat dem Land nicht geholfen. Seine Hilfe beschränkt sich auf den Kreis der Auserwählten, deren er bedarf um seine Macht zu sichern. Der Rest des Volkes ist ihm egal.

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muellerthomas 06.02.2019, 11:48
17.

Zitat von PeaceNow
Die komplette Wartungs- und Fördertechnik wird sanktioniert seit mind. 10 Jahren incl. Kontensperrungen zahlreicher Regierungsmitglieder und Firmen.
Aber Moment mal... da kooperiert Venezuela doch mit Russland, das doch über Fördertechnik verfügen sollte.

Und die Kontensperrung von Regierungsmitgliedern ist ein Problem für die Wirtschaft?

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könig dickbauch 06.02.2019, 11:49
18. Usurpator Guaidó

Guaidó ist mindestens genauso wenig legitimiert wie Maduro. Er müsste wenn schon dann von der Nationalversammlung ermächtigt werden, als Interimspräsident zu fungieren, das ist nicht passiert. Genauso wenig ist der gewählte Prasident gestorben oder formal abgesetzt worden. Nach venezolanischem Gesetz ist Guaidó nichts weiter als jemand, der sich vor anderen auf eine Kiste gestellt und behauptet hat, er sei jetzt "Übergangspräsident". Mitnichten repräsentiert er eine Mehrheit der Bevölkerung. In den USA hatte er eine streng neoliberale Ausbildung genossen, und jetzt ist er die nächste Schachfigur auf dem Tableau in Venezuela, ferngesteuert und Strohmann für die wirklich interessierten Kreise: die USA, die kein wie auch immer sozialistisches Land in ihrem Hinterhof wollen, die Ölindustrie, die endlich wieder Zugang zu den Ölvorkommen im Land möchte, nachdem Chavez sie den Oligarchen entrissen hatte.
Ich wundere mich, wie Deutschland und andere EU-Länder bei diesem durchschaubaren Manöver mitmachen können. Das ist übergriffig und anmaßend.

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PeaceNow 06.02.2019, 11:52
19. Apropos Hilfslieferungen

Schiffe aus Russland, China und Iran sind bereits auf dem Weg.
Viel mehr wird aber noch nötig sein bei 30 Mio. Einwohnern.
Warum Maduro dann westliche Hilfslieferungen nicht ins Land lässt?
Evtl. erinnert er sich noch gut daran was da so alles bei den "Hilfslieferungen" dabei war, wie nach Syrien aus der Türkei und Jordanien, nämlich tonnenweise Waffen und Munition für die "Opposition".

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