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Politische Newcomer: Werdet erwachsen, Piraten!
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Nazi-Vergleiche, Grabenkämpfe, Attacken der Etablierten: Die Piraten sind angetreten, um zu reizen - jetzt kriegen sie die Härte der politischen Alltagsarena zu spüren. Sie selbst sind mitschuldig daran. Weil sie permanent ihre eigenen Bemühungen um Profil und Glaubwürdigkeit sabotieren.

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Nerestro 23.04.2012, 17:15
1.

Zitat von sysop
Nazi-Vergleiche, Grabenkämpfe, Attacken der Etablierten: Die Piraten sind angetreten, um zu reizen - jetzt kriegen sie die Härte der politischen Alltagsarena zu spüren. Sie selbst sind mitschuldig daran. Weil sie permanent ihre eigenen Bemühungen um Profil und Glaubwürdigkeit sabotieren.
Dem Spiegel fällt auch echt kein anderes Thema mehr ein als die Piraten wieder schlecht zu machen. Zum Glück wissen das auch alle Piratenwähler und lassen sich nicht durch die Medien abschrecken...

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gbk666 23.04.2012, 17:17
2.

Jeden Tag das gleiche beim Spiegel

Kein Tag ohne neuen Artikel / Kommentar von Frau Annet Meiritz beim SPON seit dem Wahlergebnis in Saarbrücken bei dem die PP knapp 8% bekam.

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Deutscher__Michel 23.04.2012, 17:18
3. Piraten Bashing

scheint gerade angesagt zu sein..
Wie wars eigentlich damals bei den Grünen hat der Spiegel da auch immer drauf gehauen?
Lasst sie doch mal machen..und setzt euch lieber mal etwas mehr mit den Inhalten auseinander.. (Abseits von diesem Quatsch wie Kopieren für alle und Abschaffung des Urheberschutzes, was nirdens in dem Parteiprogramm steht)

Ich wünschte es würde mal so mit den etablierten Parteien umgegangen..

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ehrensöldner 23.04.2012, 17:18
4.

Was wir derzeit bei den Piraten miterleben, sind die normalen Evolutionsschritte einer neuen politischen Bewegung. Naive Äußerungen irgendwelcher "Frischlinge" werden in diesem Prozess natürlich gerne aufgenommen und breit geschlagen. Aber die anderen Parteien müssten aus ihrer eigenen Vergangenheit doch gelernt haben, wie das mit neuen Parteien oder politischen Bewegungen geht:
- ignorieren
- diskreditieren
- akzeptieren
- koalieren
und zwar genau in der Reihenfolge.

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Heinz-und-Kunz 23.04.2012, 17:20
5. Damals und jetzt

Zitat von sysop
Nazi-Vergleiche, Grabenkämpfe, Attacken der Etablierten: Die Piraten sind angetreten, um zu reizen - jetzt kriegen sie die Härte der politischen Alltagsarena zu spüren. Sie selbst sind mitschuldig daran. Weil sie permanent ihre eigenen Bemühungen um Profil und Glaubwürdigkeit sabotieren.
Wie war das noch bei den Grünen in den frühren 80ern? Warum sollen die Piraten in ein paar Wochen eine weichgespülte Mainstreampartei werden? Warum wird es von den Piraten überhaupt verlangt?

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pepito_sbazzeguti 23.04.2012, 17:21
6. Diskreditierung

Zitat von Nerestro
Dem Spiegel fällt auch echt kein anderes Thema mehr ein als die Piraten wieder schlecht zu machen. Zum Glück wissen das auch alle Piratenwähler und lassen sich nicht durch die Medien abschrecken...
Ich finde dieses Vorgehen ganz in Ordnung. Jeder Diskreditierungsversuch erhöht der Anzahl der Piratenwähler.

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lupo.55 23.04.2012, 17:22
7.

Die Piraten sind eben genau keine etablierte Partei, die sich in Sonntagsreden ergeht und doch in Wahrheit nichts zu sagen hat. Aber genau dies macht doch den Charme der Piraten aus! Wer mag kann dort mitdiskutieren, wird nicht über die Gremien ausgeschlossen und von den Diskussionen ferngehalten. Natürlich kommt es dort auch mal zu doofen Bemerkungen. Mal ehrlich: wenn man in die Volksparteien hineinhören würde müßte manch einer vor Scham rot werden.
Wer Politik sowieso nur für Gelaber hält und den Feudalismus für die einzig wahre Herrschaftform, der muss ja nicht.

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der_pirat 23.04.2012, 17:22
8. Und?

Grundsätzlich spricht m.E. nichts gegen mehr Beteiligung. Und wenn sich niemand beteiligt, dann müssen eben alle mit den Folgen leben. Wer sich nicht engagiert, hat eben Pech.

Auf der anderen Seite ist es doch so, dass gesagt wird: Den Kerl kenne ich nicht. Ist erst ein Jahr dabei, aber der da hat schon hundert Radiergummies verteilt, das ist ein fähiger Mann.

Hier gilt: Wer wirklich was auf der Pfanne hat, der hat gar keine Zeit, sich jeden Stream anzusehen und jedes Posting zu lesen. Ein "fähige(r)" Mann/Frau will in wenigen Sekunden den aktuellen Stand sehen und kann dann entscheiden, wie er sich einbringt.

Aber die Zeit wird es richten: Unrecht wird (auch) im Netz keine Chance haben. In spätestens zehn Jahren wird das Netz genauso geregelt sein wie alles andere. Und das finde ich auch gut.

Ich habe mehrere Bücher geschrieben und möchte dafür eine Anerkennung in Form eines Honorars (von dem ich lebe!). Und wer das nicht leisten möchte, der muss meine Bücher ja nicht lesen. Jedenfalls werde ich mich hier nicht jeden Abend bis drei hinsetzen um Texte zu schreiben, die andere dann für kostenlos kopieren können. Dann lasse ich das einfach sein - und?

Und wer kann mehr posten als ich, wenn ich nichts mehr zu tun habe und ich den Laptop auf dem Schoß habe RTLII sehe?

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zephyroz 23.04.2012, 17:22
9.

ich bin den Piraten sehr! wohlgesonnen, aber die Schonzeit ist fast abgelaufen, also werdet erwachsen!

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