Forum: Politik
Politische Stimmung: Deutschland steht still - und fühlt sich pudelwohl
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CDU 40 Prozent, SPD 25 Prozent, Grüne zehn Prozent: Seit mehr als einem Jahr stagnieren die Umfragewerte der deutschen Parteien. Warum? Ein Erklärungsversuch.

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muellerthomas 23.07.2015, 14:48
70.

Zitat von condor99
Wenn die CDU 40% der Stimmen erhält bei ca 50% Wahlbeteiligung dann haben sich gerade mal so 20% der Wähler die sich wirklich für die CDU entschieden haben. Denn auch wer nicht wählt bringt damit seine Meinung zum Ausdruck. Nämlich das er keinem der da angetreten ist sein Vertrauen aussprechen kann.
Ich verteidige zwar nur ungerne CDU/CSU, aber es waren bei der letzten BTW 41,5% bei 71,% Wahlbeteiligung. Damit stehen knapp 30% aller Wahlberechtigten hinter der Union. Die SPD kam auf 25,7%, vereint also damit weitere 18,4% der Wahlberechtigten auf sich. Zusammen kommt die Regierugnskoalition damit also auf nicht ganz 50% Zustimmung über alle Wahlberechtigten.

Das kann man ja gut finden oder auch nicht, aber von Ihren 20% ist das dann doch ein gutes Stück entfernt.

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analyse 23.07.2015, 14:48
71. Zum Schluß verrät uns Herr von Alemann,daß er

40% der Wähler für Deppen oder Schlafmützen hält ! Er analysiert aber ganz richtig,daß es uns im Vergleich mit dem Ausland prächtig geht und eine Regierungsalternative nicht in Sicht ist! Fazit: Trotz vieler Verbesserungsmöglichkeiten ,müßte die UNION eigentlich über 50% liegen mit der CDU/Merkel-Agenda: Freiheit,Frieden ,und Wohlstand für möglichst viele !Sicher eine kurze Agenda im Vergleich zum Sozialisten Hollande,der dafür mit hohen Arbeitslosenzahlen daherkommt und wie von Herrn von Alemann bemerkt:"schlampt bei seinen Hausaufgaben" Der Sozialist Hollande wird auch ohne nächste oekonomische Krise nicht mehr gewählt !So leicht fällt man eben nicht immer rein auf leere linke Versprechen vor Wahlen !

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infonetz 23.07.2015, 14:50
72.

Zitat von Kosmolan
der interessiert sich weder für einen politischen Wechsel, noch für andere Dinge, die daran etwas ändern könnten. Na und? Muss sich denn ständig überall was bewegen?
Das scheint scheinbar zu stimmem. Aber es werden eben auch Dinge nicht gemacht (Refomiert) die Langfristig schon wichtig wären. Nehmen sie die Infarstruktur oder die Bildung. Also da ist schon was dran das man als Gesellschaft schauen sollte das es in der Zukunft auch nocht gut läuft. Wo sollen sonst die Renten zb. herkommen.

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Hybris 23.07.2015, 14:50
73. Kaninchen vor der Schlange

Mir scheint es eher so, als ob die Deutschen sich in einer Art Schockstarre angesichts der vielfältigen Krisen in der Nachbarschaft befinden: Nur nichts ändern, der nächste Schritt ist garantiert der Falsche. Merkel und Gabriel verkörpern die Unauweichlichkeit des Stillstands.
Hinzu kommt: Inzwischen haben alle relativ viel (Wohlstand) zu verlieren. Das Motto lautet deshalb wieder wie in den Fünfzigern: Keine Experimente!

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BurgRitter 23.07.2015, 14:54
74. IST ordentlich verwalten,

statt Geschäftelhuberei ( z.B. Maut ), zur Dekoration weltfremde Linke und eine grüne Betroffenheits-Partei und die beiden Anderen vertreten die Mehrheit. Da kann man nicht jederzeit begeistert sein, aber neben meinen Interessen gibt ja auch noch die der Anderen. Exzesse werden ausbleiben.
Der denkende EU-Rest wäre wohl froh, wenn er unsere Sorgen hätte.

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muellerthomas 23.07.2015, 14:54
75.

Zitat von carahyba
Die grösste Partei sind die Nichtwähler, ca. 50% der Wahlberechtigten.
Auch wenn das hier gebetsmühlenartig wiederholt wird: Es waren bei der letzten BTW 71,5% und damit mehr als bei der BTW 2009. Die "Partei der Nichtwähler" ist damit ungefähr so groß wie die SPD, wobei dabei suggeriert wird, als seien die Nichtwähler ein homogener Block. Tatsächlich wird ein Teil wirklich nicht wählen, weil man keine Chance auf Veränderung sieht, ein Teil aber auch einfach aus Nachlässigkeit, ein anderer Teil geht nicht wählen, weil er von dem Sieg seiner favorisierten Partei auch ohne seine Stimme ausgeht,...

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forsell 23.07.2015, 14:55
76. Herr von Alemann..

Zitat von Fürstengruft
Gute Einschätzung der Situation. Der beste Satz ist der hier über uns Deutsche: "...bis ihnen die .....
ein schöner Beitrag, kurz, knapp, pointiert auf den Punkt gebracht. Ich erlaube es mir um zwei Punkte zu ergänzen:
5) Deutsche wählen immer "das geringere Übel". Sie lassen also "das größere Unglück" nicht zu, wähen sich dadurch immer im Zustand des Erfolges, "das große Unglück" verhindert zu haben
6) Demokratie war nie eine gute Staatsform für die Deutschen -die sog. "soziale Monarchie" ist der langgehegte Wunsch seit dem 19. Jh.

Schaf gut Deutschland...!

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Olaf 23.07.2015, 14:55
77.

Für eine Opposition gibt es nichts schlimmeres, als eine erfolgreiche Regierung.

Und das es in Europa reichlich Probleme gibt, unter anderem auch einen Krieg (hat der Herr Professor wohl ganz vergessen zu erwähnen), ist jedem klar. Er verwechselt wohl die Betulichkeit an seiner Uni mit Deutschland.

Was schlägt der Prof. denn vor, wie sich die Bevölkerung angesichts eines Krieges in der Ukraine, einer drohenden Währungsreform und einer ungelösten Flüchtlingskatastrophe am Mittelmeer verhalten soll?

Die Leute sind weit weg von zufrieden, die sehen die Probleme glasklar und sie wissen auch, dass sie es sein werden, die diese Probleme mit persönlichen Einbußen bei Einkommen und Rente werden bezahlen müssen.

Es glaubt nur keiner ernsthaft, dass eine Frau Wagenknecht, eine Frau Nahles, ein Herr Gabriel oder eine Frau Göring-Eckhard es besser machen würden als Frau Merkel, sondern dass eine Regierung mit diesen Personen an der Macht sie teuer zu stehen kommt.

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billibumbler 23.07.2015, 14:56
78. Seltsam

Ganz unabhängig welcher politischer Färbung man angehört...aber wo bitte bleibt Die Linke ? Gerade in so einem Bericht ist das Totschweigen der 4. Partei im Bundestag völlig unverständlich und mehr als verzerrend Was ist das für ein seltsamer Journalismus lieber SPON ?

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muellerthomas 23.07.2015, 14:57
79.

Zitat von hellomisssunshine
Der schlafende Riese, der mittlerweile wohlmöglich >50% der Wahlberechtigten ausmacht.
Bei welchen Wahlen? Allenfalls bei der Europawahl, bei der BTW und den Landstagswahlen klar über 50%.

Die Schweiz weist übrigens die niedrigste Wahlbeteiligung aller westlich-demokratischen Länder auf...also ein Land, welches hier im Forum doch gerne als besonders erfolgreich gepriesen wird.

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