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Politologe Münkler zum Gauck-Streit: "Ach, die Stechschrittpazifisten von der Linken"
DPA

Mehr Einsätze der Bundeswehr im Ausland? Joachim Gaucks Forderung ist auf heftige Kritik gestoßen - der Politologe Herfried Münkler springt dem Bundespräsidenten bei.

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stacheldraht07 02.07.2014, 12:37
1. ungedient

Anzumerken ist lediglich, das Herr Mückler laut Wikipedia ungedient ist, also keinerlei persönliche Erfahrung mit dem Dienst an der Waffe hat.

Zitat:

"Münklers Eltern arbeiteten im Schuldienst. Er besuchte die Augustinerschule Friedberg und legte dort 1970 das Abitur ab.

Im Anschluss nahm er ein Studium der Germanistik, der Politikwissenschaft sowie der Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main auf, das er 1977 mit dem 1. Staatsexamen für das höhere Lehramt beendete."

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seiwol 02.07.2014, 12:37
2. Was gibt es da beizustehen?

Gauck ist ein peinlicher Mann in einem überflüssigen Amt!

Das BVerfG hat dden Bundespräsident einen demokratisch veredelten Monarchen bezeichnet, besser kann man nicht mehr zum Ausdruck bringen, wie lächerlich dieses Amt ist.

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interessierterleser1965 02.07.2014, 12:38
3. Normalität

Die Linkspartei will keine Normalität, denn diese würde ihre Existenz in Frage stellen, da die Linkspartei gerade aus dem Nationalsozialismus ihre Existenzberechtigung herleitet - für sich selbst und ihre Thesen. Dabei verdrängt sie die Unrechtsdiktatur der DDR. Normalität heißt auch, dass ich mich nicht zum Sklaven der Geschichte und Fehler meiner Großväter mache. Andere tun das auch nicht. Man kann weder Schuld noch Sühne vererben. Sei sie auch noch so groß.

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irrenderstreiter 02.07.2014, 12:41
4. Trotz aufmerksamen Lesens ..

des Textes, kann ich kein überzeugendes Argument dafür finden, warum sich Deutschland im Ausland militärisch engagieren sollte. Nur allgemeines Bla-Bla.

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denkwürden 02.07.2014, 12:42
5. "Rückkehr zur Normalität"? Zu der von 1914 oder 1939?

Zitat von sysop
Mehr Einsätze der Bundeswehr im Ausland? Joachim Gaucks Forderung ist auf heftige Kritik gestoßen - der Politologe Herfried Münkler springt dem Bundespräsidenten bei.
"Ach, die Stechschrittpazifisten von der Linken. Die erzählen samstags: Wenn die NVA damals marschiert wäre, hätte sie die Bundeswehr platt gemacht. Und sonntags sagen sie: Von deutschem Boden darf kein Krieg ausgehen."

Damit hat sich der Herr Münkler klar positioniert: Agitation statt Wahrheitssuche ist sein Thema. Und so etwas darf sich Wissenschaftler schimpfen?

Und was der Herr Politologe "Normalität" nennt, ist wohl in Wahrheit Rückkehr zur alten preußischen Militärtradition, oder was? Kapiert dieser unsägliche Mensch nicht, was für Deutschland "Rückkehr zur Normalität" bedeuten würde? Hat dieser Mensch jegliche Lehre aus der Geschichte vergessen?
Kommen in Deutschland eigentlich nur noch Revisionisten zu Wort?

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sitiwati 02.07.2014, 12:42
6. erst mal

warum zeigt man von den VIPs immer Bilder, wenn sie die Hände im Gesicht haben, sag ich mal, das ganze Problem ist einfach, wie macht man aus einem Volk, denen man 60 Jahre beigebracht-alle Soldaten sidn Mörder und BW ist Sch.... jetzt wieder zum maschieren, da hilft nur GUT zureden und man holt den Spruch aus der Mottenkiste: am deutschen Wesen wird die Welt genesen, Pech für die VIPs, man ist nicht mehr bereit, und wer heute eine BW Uniform anzieht ist ein Loser, einfach mal bei den Amis schauen, jeder Filmstar hat mindestens 3 Rollen in Kriegsfilmen übernommen, in jedem US Film ist eine Militäruniform zu sehen, die Fahne sowieso, und in D, jetzt wo die Fussball WM läuft hat Deutschland geflaagt, aber eben nur das Volk, während die VIPs etwas verschämt, zur Seite blicken!

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maggi1947 02.07.2014, 12:42
7. Die Argumentation des Herrn Münkler ...

... ist für mich nachvollziehbarer als die der Linken, auch wenn sie in vielen Bereichen meine politische Heimat ist. Deutschland beansprucht einen ständigen Sitz im Sicherheitsrat der UN, da kann sie sich erst recht nicht immer klein machen und mit dem Scheckbuch Politik betreiben. Es geht ja nicht darum, deutsche Vormacht in Konfliktgebieten zu werden, sondern lediglich in "Notwehrfällen" das Töten von Menschen zu verhindern.

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wauz 02.07.2014, 12:43
8. Die willfährigen Dienstboten

Als Bürger sehen sie sich, aber Kapital haben sie nicht wirklich, sondern eine Beamtenstelle. Früher hat man solche noch zu Freiherrn gemacht, damit sie sich bei Hofe auch in Gegenwart des Fürsten und des Adels setzen durften. Heute leisten sie ihren Treueid zwar auf den Staat, aber die alten Speichellecker sind sie geblieben. So hackt eben eine Krähe der "herrschenden" Dienstbotenkaste der anderen kein Auge aus, sondern stützt sie nach Kräften. Hier eben der allerwerteste Herr Professor seine Exzellenz, den Bundespastor.

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Immanuel_Goldstein 02.07.2014, 12:44
9.

Zitat von sysop
Mehr Einsätze der Bundeswehr im Ausland? Joachim Gaucks Forderung ist auf heftige Kritik gestoßen - der Politologe Herfried Münkler springt dem Bundespräsidenten bei.
Politische Theorie hin oder her, Gaucks Forderung kann man sehr wohl als Kriegstreiberei verstehen und damit wirbt er nicht gerade für die Armee der Freiwilligen. Es gibt nämlich in diesem Land kaum noch Leute, die in irgendwelchen Einöden in den Krieg ziehen, um dort selbstmörderische Guerillas zu bekämpfen. Dafür wurde bekanntlich die Bundeswehr nie gegründet. Gauck wird also bald dafür verantwortlich gemacht werden, dass sich freiwillig kaum noch jemand für solche Abenteuer findet. Deshalb will Drohnenuschi ja den sterilen Krieg durch die Hintertür einführen. Die Bundeswehr wird eine Joystick-Armee, die dann ohne jede Verantwortung und ohne Personaleinsatz überall rumballern darf. Die Opfer sind dann Kolateralschäden.

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