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Polizei-Einsatz gegen ZDF-Team: LKA-Mann aus Sachsen hat offenbar Zugriff auf sensibl
ZDF

Der LKA-Buchprüfer, der auf einer Demo in Dresden Journalisten des ZDF anpöbelte, soll auch Zugriff auf sensible Ermittlungsdaten haben. Das berichtet der MDR.

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keine-#-ahnung 24.08.2018, 11:41
130. "Es scheint mir naheliegend ...

Zitat von kahabe
Als langjähriger Personalrat (öffentlicher Dienst) hätte ich, soweit beteiligt, einer Abmahnung des Herren vollumfänglich zugestimmt. Es scheint mir naheliegend, dass er Pflichten aus dem Arbeitsvertrag mit dem Bundesland Freistaat Sachsen nicht in allen Punkten nachkommt. Wie immer diese Maßnahme später arbeitsrechtlich bewertet wird. Herr Kretschmer mag das ja anders sehen. Ab 2019 wird ihm das egal sein, wg. Abwahl...
... dass er Pflichten aus dem Arbeitsvertrag mit dem Bundesland Freistaat Sachsen nicht in allen Punkten nachkommt."
Sie kennen den Wortlaut dieses Arbeitsvertrages? Erstaunlich ...
"Herr Kretschmer mag das ja anders sehen. Ab 2019 wird ihm das egal sein, wg. Abwahl..."
Wenn Kretschmer abgewählt werden würde, hiesse dies konkludent die Wahl eines AfD-MP in Sachsen. Andere Alternativen existieren hier nicht ... Kann man wollen. Oder halt auch nicht. Mich bspw. würde das nicht sonderlich stören - ob das aber so wünschens- und erstrebenswert ist?

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c.PAF 24.08.2018, 11:42
131.

Zitat von tottusmaximus
Warum bietet man dieser Story soviel Platz ein? Warum filmt dieses Fernsehteam diesen Mann?
Weil es die Zustände in Sachsen aufzeigt?

Weil er sich (rechmäßig) hat filmen lassen und ganz von selbst auf die Kamera zugegangen ist? Vorher war er ja nur eine von vielen Gestalten im Bild und wäre mir da garnicht besonders aufgefallen.

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Crom 24.08.2018, 11:43
132.

Zitat von unky
... der weiteren Verharmlosung: Ein LKA-Bediensteter ist in der Freizeit - aber ganz sicher auch im Dienst, dann aber schweigend - Pegidist. Und wie ein Forist hier schon einmal dargelegt hat, kann man als Staatsdiener in seiner Freizeit eben nicht "machen, was man will", sondern hat das Grundgesetz zu achten und dem Staat und seinen Vertretern gegenüber loyal zu sein. Da ist es nicht opportun hinter Parolen wie "Merkel muss weg" herzulaufen.
Als Staatsbedienster darf man also keine Oppositionsparteien wählen, denn die wollen ja in der Regel, dass die aktuelle Regierunge ersetzt wird, sprich weg muss. Sie haben ja ein tolles Demokratieverständnis.

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simonweber1 24.08.2018, 11:43
133. Weil

Zitat von trader_07
Warum machen diese Wutbürgerchen auf Außenstehende eigentlich immer den Eindruck, dass sie nicht die hellsten Kerzen auf der Torte sind?
genau dieser Eindruck von Fersehteams wie in diesem Fall vom ZDF erzeugt werden soll. Es ist doch wunderbar fernsehwirksam, wenn man einen solchen Typen ,der zudem auch noch alle Vorurteile gegen die Sachsen bestätigt öffentlich im Fernsehen zerlegen kann. Man will doch nicht sachlich über eine Pegidademo berichten, das interessiert doch kaum jemand. Da ist es besser Teilnehmertypen negativ zu präsentieren, passt doch besser ins Weltbild der Masse, wie man auch hier im Forum feststellen kann.

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mrotz 24.08.2018, 11:43
134.

Zitat von draco2007
Er hat es aber nicht nur einfach geäußert, sondern das Kamerateam wiederholt angebrüllt und es schlicht ignoriert und weitergebrüllt. Darüber hinaus hat er das Kamerateam einer Straftat bezichtigt, was so auch nicht geht. Die Dreharbeiten waren zu jedem Zeitpunkt von §23 KunstUrhG Absatz 1 und 3 gedeckt. Das wussten die Journalisten und von der Polizei, die eine Demo begleitet, erwarte ich das gleiche.
Der Mann war (bis jetzt) kein Bildnis der Zeitgeschichte.
Der Mann wurde auch nicht auf der Demonstration gefilmt.

§23 KunstUrhG Absatz 1 und 3 gilt also nicht.

mfg

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cabeza_cuadrada 24.08.2018, 11:45
135. gesellschaftsfähig

Zitat von unky
Danke für Ihren klugen Kommentar. Er trifft ins Herz. Ich befürchte nur, dass wir über die Anfänge schon längst hinaus sind. Denn wie sonst ließe es sich erklären, dass Antisemitismus, Rassismus und Verunglimpfung des demokratischen Staatswesens wieder gesellschaftsfähig geworden sind? Niemand der neonazistischen Parolenschreier hat Furcht davor, seine menschen- und demokratiefeindliche Gesinnung öffentlich zu machen - in Wort und Tat.
das Gefühl habe ich ganz und gar nicht. In meinem Bekannten- Verwandten und Kollegenkreis gibt es, meines Wissens nach, nicht einen einzigen AfD Wähler. Das kann aber nach den Wahlergebnissen eigentlich gar nicht der Fall sein, meinen sie nicht auch?

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charlybird 24.08.2018, 11:46
136. Haben Sie

Zitat von simonweber1
Mann ist kein Beamter sondern Angestellter, das ist tarif-und arbeitsrechtlich ein großer Unterschied. So lange weder Pegida, oder andere ähnliche Organisationen verboten sind, kann er teilnehmen wann immer und wo er will.
das Video gesehen ? Haben Sie gesehen, wie der Mann sich verhalten hat ?
Das war allerübelste Frechheit und sogar Nötigung von einem Menschen, der für eine Institution arbeitet, die die Bevölkerung eigentlich vor kriminellen Taten und Tätern schützen soll.
Da gehört diese Person mit diesem Benehmen nicht hin.
Abgesehen davon, frage ich mich, welche intellektuelle Qualifikation überhaupt den Ausschlag gegeben hat, dass der Mann dort für ein Gehalt beschäftigt ist.
Und Pegida ist eine Bewegung, die sehr deutlich antidemokratische, rassistische und diskriminierende, also verfassungsfeindliche Stilmittel und Thesen einsetzt, da kann also jemand aus dem öffentlichen Dienst arbeitsrechtlich eigentlich nicht dran teilnehmen.

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Sonia 24.08.2018, 11:46
137. Das Foto zum Artikel ist ein Beweis

nämlich der, dass dieser Mann überhaupt nicht auf einer Demonstration gefilmt wurde.
Mit einem cleveren Anwalt könnte er sich noch berühmter machen, der Mann mit dem Hut, der zur Staatsaffäre hochgepuscht wird, sich eine Justizministerin sogar zu Wort meldet, eine Bundeskanzlerin - ein Mann, der wider Willen zu einer Person der Zeitgeschichte wird. Wenn ich mal wieder protestieren gehe, weil Hühner nicht artgerecht gehalten werden oder Schweine auf dem Transport - ich suche mir ein geiles Hütchen auf und hoffe, da kommen welche mit der Kamera, die ich anbrüllen kann.

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kahabe 24.08.2018, 11:46
138. Vermutlich

Zitat von haarer.15
... das hat er doch selbst heraufbeschworen - und in Kauf genommen. Warum ist dieser seltsame Typ nicht einfach weitergegangen wie die anderen auch ? Das Fernsehteam hat nur über die Demo als Ganzes berichten wollen.
weil er wusste, dass die "Freitaler" Rassisten ihm zur Seite standen. Wie sich ja erwiesen hat.

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mrotz 24.08.2018, 11:46
139.

Zitat von fritz_dutzend
Das ist Quatsch. In dem Urteil ging es darum, dass jemand ein auf einer Demo gemachtes Bild einer dritten Person für ganz andere Zwecke (Privatfehde) auf seiner Facebook-Seite genutzt hat. Das OLG hat ausdrücklich festgestellt, dass man mit der Teilnahme an einer Demo zustimmt, dass Bildaufnahmen gemacht werden und diese für die Berichterstattung genutzt werden. Es hat nur festgestellt, dass man dadurch nicht konkludent einwilligt, dass diese Bilder von jedem zu beliebigen Zwecken genutzt werden können.
Privatfehde mag auf das ZDF auch zutreffen ;)

Der Mann wurde abseits der Demonstartion gefilmt und da ist KUG dann eben doch nicht anwendbar.
Oder wollte das Kamerateam die Häuser filmen und er lief nur zufällig rein?

KUG ist NICHT anwendbar.

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