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Ponader gegen Schlömer: Top-Piraten gehen wieder aufeinander los
HC Plambeck

Die Piraten suchen eine Strategie aus der Krise. Doch Parteichef Schlömer und Geschäftsführer Ponader haben radikal unterschiedliche Vorstellungen, wie sich die Partei entwickeln soll - die Chemie zwischen den beiden stimmt ohnehin nicht mehr. Ihr Streit bricht wieder auf.

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Obi-Wan-Kenobi 06.02.2013, 12:38
1.

Zitat von sysop
Die Piraten suchen eine Strategie aus der Krise. Doch Parteichef Schlömer und Geschäftsführer Ponader haben radikal unterschiedliche Vorstellungen, wie sich die Partei entwickeln soll - die Chemie zwischen den beiden stimmt ohnehin nicht mehr. Ihr Streit bricht wieder auf.
Die Ironie an der Sache ist, die Piraten mit ihrer Politik 2.x propagieren zwar, dass nicht die Köpfe das wichtige sind, sondern die Meinung der Basis, aber gerade Köpfe wie Ponader sind munter dabei die Partei vollends zu ruinieren während die Basis darüber diskutiert ob man noch einen twitter-Account braucht.

Deutlicher kann man es dem Wähler nicht mehr sagen, dass sie überhaupt nicht in der Lage sind Verantwortung in der Opposition oder gar Regierungsverantwortung zu übernehmen.

Wenn die Piraten diese Probleme nicht in den Griff bekommen wird es die Quittung an der Wahlurne geben.

Mir fällt derzeit kein einziger Grund ein, den Piraten mein Kreuz zu geben und das will was heißen, bei den sonstigen Alternativen, die man derzeit so hat.

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gurrke 06.02.2013, 12:39
2. Krise?

Die Piraten stecken nicht in einer Krise. Bundesweit 2% sind ein guter Wert und mehr verdienen sie auch nicht.

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dani216 06.02.2013, 12:40
3. Und eine Partei,

Zitat von sysop
Die Piraten suchen eine Strategie aus der Krise. Doch Parteichef Schlömer und Geschäftsführer Ponader haben radikal unterschiedliche Vorstellungen, wie sich die Partei entwickeln soll - die Chemie zwischen den beiden stimmt ohnehin nicht mehr. Ihr Streit bricht wieder auf.
die nicht mal die eigenen Problemchen ansatzweise in den Griff kriegt, will die Bürger bei den wirklich wichtigen Themen vertreten. Einfach lächerlich, da ist jede Stimme verschenkt. Das ist keine Partei, das ist derzeit bestenfalls eine Bewegung.

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gerkaiser 06.02.2013, 12:49
4. Es ist zum heulen

Da geht sie hin, die Hoffnung auf eine Parteienalternative zu den institutionalisierten Volksverblödern.
Da bleibt wieder mal nur ein ganz großes Kreuz auf dem Wahlzettel. Nutzt zwar auch nichts, zeigt aber wenigstens meinen persönlichen Protest.

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mm71 06.02.2013, 12:55
5.

Zitat von sysop
Die Piraten suchen eine Strategie aus der Krise. Doch Parteichef Schlömer und Geschäftsführer Ponader haben radikal unterschiedliche Vorstellungen, wie sich die Partei entwickeln soll - die Chemie zwischen den beiden stimmt ohnehin nicht mehr. Ihr Streit bricht wieder auf.
Ist "eine inszenierte Versöhnung" nicht das genaue Gegenteil von Transparenz.

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blueyes1 06.02.2013, 12:56
6. Ich will es schon gar nicht mehr

Zitat von sysop
Die Piraten suchen eine Strategie aus der Krise. Doch Parteichef Schlömer und Geschäftsführer Ponader haben radikal unterschiedliche Vorstellungen, wie sich die Partei entwickeln soll - die Chemie zwischen den beiden stimmt ohnehin nicht mehr. Ihr Streit bricht wieder auf.
wissen. Ein kurzer Hype, eine kurze Hoffnung und schon vorbei.

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schoot 06.02.2013, 12:56
7. Stimmungsmache

Ich finde es gut wenn Spitzenleute verschiedener Meinung sind, durch Diskurs wird nunmal Politik gemacht. Dieses Gehabe von den gemachten Parteien.. man muss Geschlossenheit demonstrieren.. bla... Streit ist gut!

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Kleinohrhase 06.02.2013, 13:00
8. So wird das nichts mehr!

Ohne Köpfe und wichtige Themen, die besetzt werden, haben die Piraten keine Chance.
Schade eigentlich, glaube nicht mehr, dass sie noch rechtzeitig die Kurve kriegen.

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chb_74 06.02.2013, 13:11
9. Erkenntnis

Vielleicht zeigt sich anhand der Piraten, dass das Modell "Partei 1.0" zwar vielleicht nicht das bestmögliche für eine transparente Meinungsbildung ist, der "Partei 2.0"-Ansatz der Piraten aber schlicht für Politik über die überschaubare Kommunalebene hinaus nicht geeignet ist. Das ist wie mit der Demokratie an sich: es ist zwar eine höchst unvollkommene Regierungsform, aber unter den unvollkommenen ist es noch die am wenigsten schlechte. Vielleicht kann man das nach den Erlebnissen mit den Piraten auch über die "herkömmlichen" Parteien sagen. Da wird zwar wenig transparent Politik gemacht, aber es gibt am Ende wenigstens eine "herrschende Meinung" und praktische Politik-Ergebnisse. Die sind die Piraten bislang schuldig geblieben...

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