Forum: Politik
Posse um SWR-Elefantenrunde: Feigheit vor dem Feind
DPA

Die Sozialdemokraten weigern sich, an einer TV-Debatte mit der AfD teilzunehmen, jetzt geht das Spektakel in eine neue Runde. Statt der Ministerpräsidentin soll der SPD-Landeschef ran. Wie absurd ist das denn?

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Irene56 27.01.2016, 15:32
1. Warum denn nicht?

Wenn die Ministerpräsidentin keine Argumente hat, dann muss eben der Landeschef ran.

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alyeska 27.01.2016, 15:33
2. Warum wird die Entscheidung

von Frau Dreyer nicht einfach akzeptiert? Sie weiss sicherlich was sie will und warum muss da denn draufgeschlagen werden? Hauptsache Zoff!

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Fliegerviertel 27.01.2016, 15:36
3. Die SPD wird sich daran gewöhnen müssen ...

... mit der AfD zu diskutieren ! Und die SPD hat es auch noch selbst mit zu verschulden, dass es überhaupt eine AfD gibt, die 15% erreichen kann. In disem Kontext besonders absurd, nicht "mit denen" reden zu wollen. Das kostet die SPD noch einmal 2% ...

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hinnimann 27.01.2016, 15:37
4. Ideen, Meinungen und Auffassungen

anderer politischer Parteien muss mit besseren Argumenten und Vorstellungen begegnet werden. Ignorieren und Wegducken, aus welchen Gründen auch immer, geht in einer Demokratie überhaupt nicht. Immerhin ist die AfD eine Partei, die zur Wahl zugelassen ist, auch wenn bei man einigen Äußerungen ihrer Vertreter über deren Stil und Auftreten die Hände über dem Kopf zusammenschlagen möchte. Von daher halte ich die Entscheidung von Frau Dreyer und auch von Herrn Kretschmann solchen Sendungen fernzubleiben für fatal. Das spielt der AfD in die Hände, die sich als Opfer darstellen kann.

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Kurpfalz 27.01.2016, 15:39
5. Die nicht in einer Veranstaltung mit der AfD sein wollen.

Was machen die denn dann, wenn die AfD im Landtag sitzt?

Sie wollen ja nicht zusammen mit der AfD irgendwo hocken... Gehen sie dann nicht ins Landtagsgebäude oder was?

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lilelile 27.01.2016, 15:39
6. was denn nun?,

Herr Gabriel und die 'restliche' SPD?
Muss Demokratie denn dort noch 'gelernt' werden?

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nachtmacher 27.01.2016, 15:40
7. Ähhmm....

"Junges Worte klingen druckreif. "Der kann sich ausdrücken", sagt ein früherer Parteifreund, "den knackt man nicht so leicht." - Das schreibt SPON zumindest in einem anderen Artikel über den "AFD-Mann"... das liest sich irgendwie anders als in diesem Artikel.
Für mich hört sich das Gehabe der "etablierten" Parteien an wie Feigheit und Angst davor selber "demaskiert" zu werden. Oder Angst um Posten und Fleischtöpfe...

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nurmalso2015 27.01.2016, 15:40
8. Scheinheilig

Ich verstehe die aktuelle Debatte nicht: Jahrelang haben sich CDU / CSU und FDP geweigert mit der PDS zu diskutieren und alle haben das akzeptiert. Nun möchten SPD und Grüne nicht mit der ausländerfeindlichen AfD debattieren, schon heißt es "wie undemokratisch". Entweder man verurteilt beides (wofür es in dem einen Fall nun etwas spät sein dürfte) oder man akzeptiert beides. Was soll also plötzlich der scheinheilige Wutschaum vor dem Mund der TV-Verantwortlichen und vieler anderer?

Davon abgesehen: Warum machen alle die Parteien für das Verhalten der Fernsehsender verantwortlich? Würde das Fernsehen seine Staatsferne und Unabhängigkeit nicht endlich unter Beweis stellen, wenn man einfach eine faire Sendung konzipiert und dann ohne Einmischung und unbeirrt einlädt - durchaus mit dem Hinweis, dass den Fernbleibenden dies vom TV-Zuschauer bestimmt übel genommen wird? Wer sich also wie SWR-Chefredakteur Fritz Frey über die ihm reinredenden Parteien beschwert, bietet ein ziemlich armseliges Bild ... Der sogenannte "Schönwetterdemokrat" ist er nämlich selber!

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heinzi55555 27.01.2016, 15:42
9. lächerlich...

Die AfD ist da und alle müssen sich mit ihr auseinandersetzen. Durch die Verweigerung unserer sogenannten demokratischenhen Parteien wird es bestimmt auch nicht besser. Solange alles einigermaßen rund lief, konnten sich Merkel und Co. durchwursteln. Das aber ist vorbei . Jetzt, da es an allen Ecken brennt, hat keiner mehr eine vernünftige Lösung. Und Europa? Anstatt gemeinsam die Probleme anzugehen , spielen alle verrückt. Siehe Polen, Ungarn usw.

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