Forum: Politik
Posse um SWR-Elefantenrunde: Feigheit vor dem Feind
DPA

Die Sozialdemokraten weigern sich, an einer TV-Debatte mit der AfD teilzunehmen, jetzt geht das Spektakel in eine neue Runde. Statt der Ministerpräsidentin soll der SPD-Landeschef ran. Wie absurd ist das denn?

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wug2012 27.01.2016, 17:56
130. Frau Dreyer = Ministerpräsidentin?

Diese Frau wurde aus parteitaktischen Gründen zur rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin gemacht. Das vergessen Viele! Sie hat einen Ministerpräsidenten Beck beerbt, der anschließend gut bezahlte Jobs außerhalb des politischen Tagesgeschäftes annahm. Als Grund für das Ausscheiden wurden gesundheitliche Aspekte angeführt. Tatsächlich dürften es jedoch drohende Ermittlungen wegen der zahlreichen Finanzskandale in Rheinland-Pfalz gewesen sein. Was hat Frau Dreyer aufzuweisen? Monarchurdenken, das Verhältnis zur Europäischen Kommission verbessert, zahlreiche Peinlichkeiten im Schriftverkehr und ein gestörtes Verhältnis zum Begriff der Demokratie.
Sollte diese Frau nocheinmal als Ministerpräsidentin in Erscheinung treten dürfen, dann wird jeglicher demokratische Grundgedanke mit Füßen getreten.
Mir ist noch nie der Gedanke an Wahlbeobachter in Deutschland gekommen. Mittlerweile ist er da. Schlimm!

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herr wal 27.01.2016, 17:56
131.

Zitat von josho
...einige Prozentpunkte kosten wird. Es wird ihr als Feigheit vor dem Feind ausgelegt werden-und das völlig zu Recht.
Mumpitz. Wenn ich beim Abendspaziergang einem 1,95 m großen und 120 kg schweren Glatzkopf mit Springerstiefeln begegne, und der sagt: “Hey, Typ, komm mal her ! Hast du mich eben schief angeguckt ?? Laß uns doch mal in Ruhe darüber reden !“ - naja, dann werden manche Leute meine Reaktion wahrscheinlich auch als Feigheit vor dem Feind ansehen, was mir aber egal ist. Ich sehe mich da halt in einem Boot mit Anna und Achim Achilles und bin jederzeit zu einer spontanen Trainingsperformance bereit.

Und dass Frau Dreyer durch ihr mutiges Kneifen Stimmen verliert, glaube ich eigentlich auch nicht. Die Leute, deren Stimmen sie da verliert, hätten sie wahrscheinlich sowieso nicht gewählt.

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joachim_freimuth 27.01.2016, 17:58
132. Nr. 1?

Zitat von Willi Wacker
Führung muss man wollen und beweisen. Gerade, wenn es schwierig wird, muss die Nr. 1 ran. MUSS.
Nr. 1 in der SPD? Wer soll denn das sein? Es gab mal einen Brandt, es gab mal einen Schmidt, aber das ist lange her.

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Nox Harrington 27.01.2016, 18:00
133. A propos...

...Bekanntheit durch die Medien: heißt der nicht "Bernd" Höcke? Ich hätte es schwören können! LOL

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002614 27.01.2016, 18:00
134. Vielleicht

hat der Forumsteilnehmer den Sie meinen, die Befürchtung, dass Stegner das tut, wofür er bekannt ist, heruntermachen ohne substantielles Gegenargument.

Wenn eine solche Veranstaltung darauf hinaus läuft, dass 5 Teilnehmer auf dem 6. mit Verunglimpfungen herumhacken, dann kann man sich das Ganze sparen.

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herr wal 27.01.2016, 18:00
135.

Zitat von Calimero67
nur, demaskieren? ich fürchte, Sie überschätzen die Wähler der AfD. Schauen Sie mal auf der Facebook Seite von der Storch vorbei. Da wird sie von Ihren Fans für Ihren Auftritt bei Anne Will gelobt und gefeiert. Soll heißen: je größer der Unfug und die Blamage, desto größer der Zuspruch.
Das ist aber nicht die Storch. Das ist die Frau vom Storch. Soviel Feminismus muß heutzutage schon sein.

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tiefenrausch1968 27.01.2016, 18:03
136. Arbeitsverweigerung

Wenn die Etablierten sich eine Diskussion mit welcher Partei auch immer ersparen will, ist das nichts anderes als Arbeitsverweigerung.
Natürlich gab es dieses Ausschlussverfahren schon bei den Grünen und auch bei der PDS, damit wurde eben etwas Zeit geschunden. Undemokratisch ist es allemal und eigentlich nur statthaft, wenn es sich um Parteien handelt, die sich der schweren Volksverhetzung schuldig gemacht haben. Die AfD liegt inzwischen in einigen Umfragen bei über 10%, das kann man ja nicht ignorieren. Natürlich wird es für diejenigen unangenehm, die sich der Rechtsbrechung schuldig gemacht haben. Es wurde ja mal auf das Wohl des Volkes geschworen und mit der Masseneinwanderung von unregistrierten Wirtschaftsflüchtlingen wurde Deutschland sicher ein Bärendienst erwiesen. Beim Recht auf Asyl sieht es allerdings wieder ganz anders aus, auch wenn das nicht jedem schmeckt.

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heisenberg18 27.01.2016, 18:03
137. Ach, Herr Fleischhauer

Sie sind für mich einer der wenigen Freizeitkapitäne, die auch bei starkem Seegang einen kühlen Kopf bewahren, wissen wo hinten und vorne ist, oben und unten und die wesentlichen Sternbilder erkennen, ohne jammernd im Kreis zu rudern. Ihre ruhige, klärende Betrachtungsweise täte den zur Zeit politisch Verantwortlichen gut. Machen Sie das große Patent und streben das Amt des Kapitäns auf der MS Deutschland an. Meine Stimme hätten Sie! Bitte niemals aufhören die kleinen und großen Widersprüche aufzuspüren und mit einem koketten Lächeln zu benennen.

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Rotauge 27.01.2016, 18:04
138. man merke

Ochsen gehören vor den Pflug im Feld und nicht in de Parlamente.Amen Hosianna dreifach.

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dequincey 27.01.2016, 18:05
139. Statt Pseudoempörung wäre Solidarität der Demokraten nötig

Mich verblüfft wieder einmal die Häme, mit der hier viele Leser das Verhalten von Politikern kommentieren, die tatsächlich das tun, was von ihnen sonst gerne so vehement gefordert wird, nämlich Ihren Überzeugung zu folgen und nicht nur wahl-taktisch zu reagieren. Es mag in diesem Fall tatsächlich politisch unklug sein, sich nicht mit den Rechtspopulisten der AfD direkt auseinanderzusetzen, aber nur, weil Frau Klöckner sich nicht zu schade ist, einer ausländerfeindlichen, völkischen, in Teile rechtsradikalen Partei die Türe aufzuhalten. Hier wäre Solidarität der demokratischen Parteien nötig.
Ein Helmut Kohl z. B. hätte sich niemals mit den Republikanern an einen Tisch gesetzt. Frau Klöckner scheint sich auch dafür nicht zu schade zu sein, falls es ihr zur Macht verhilft. Dazu paßt auch Kritikern den Mund zu verbieten, aber selbst ihrer Kanzlerin die Autorität zu untergraben.
Fr. Klöckner ist von der politischen Charakterfestigkeit von Fr. Dreyer weit entfernt, vermutlich wird Sie deshalb gewinnen. Die Wähler mögen Populisten und Blender, siehe von Guttenberg, oder eben Klöckner.

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