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Potentielles Wahlkampfthema: Merkel liebäugelt mit der Frauenquote
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Macht Angela Merkel die Frauenquote zur Chefsache? Nach Informationen des SPIEGEL erwägt die Kanzlerin, das Thema für den Bundestagswahlkampf 2013 einzusetzen. Doch ihre eigene Partei ist in dieser Frage tief gespalten.

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husker 11.03.2012, 22:50
1.

Ob es uns wirklich voranbringt wenn ein paar handverlesene Goldröcke und Ehefrauen in die Aufsichtsräte kommen?
Ich bezweifel es stark.

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Criticz 11.03.2012, 22:50
2. Eigentor

Zitat von sysop
Macht Angela Merkel die Frauenquote zur Chefsache? Nach Informationen des SPIEGEL erwägt die Kanzlerin, das Thema für den Bundestagswahlkampf 2013 einzusetzen. Doch ihre eigene Partei ist in dieser Frage tief gespalten.
Man kann lange über die Quote diskutieren, die besseren Argumente sprechen dagegen. Sie führt vor allem zu einer systematischen Diskriminierung von Männern - und damit eines nicht ganz unbedeutenden Potentials von Wählern. Die wirklichen Probleme berufstätiger Frauen, Stichwort Kitaplatz etc., löst sie natürlich auch nicht ansatzweise. Profitieren wird ein kleiner elitärer Kreis - oft auch noch kinderlos bzw. mit längst erwachsenen Kindern (-:.

Die CDU ist auf dem besten Weg dem nächsten Zeitgeistthema, das andere Parteien längst besetzt haben, hinterherzurennen. Traurig...aber immerhin eine schöne Hilfe, dieser Partei die Stimme im nächsten Bundestagswahlkampf NICHT zu geben.

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hardliner1 11.03.2012, 23:02
3. Zunehmende Reglementierung

Zitat von sysop
Macht Angela Merkel die Frauenquote zur Chefsache? Nach Informationen des SPIEGEL erwägt die Kanzlerin, das Thema für den Bundestagswahlkampf 2013 einzusetzen. Doch ihre eigene Partei ist in dieser Frage tief gespalten.
Die zunehmende Reglementierung und Bevormundung durch den Staat macht mich wütend. Für immer mehr Bereiche glauben die Politiker Richtwerte, Vorschriften, Gesetze und Verordnungen kreieren zu müssen. Dabei hat unser Staat am besten funktioniert als die Menschen sich frei entfalten konnten, wobei die Menschen die im gesellschaftlichen Konsens erreichten Grenzen und Normen freiwillig einhielten. Nun schreibt die Politik den Menschren immer mehr vor, verbietet das Rauchen in der Gastronomie, drückt den Autofahrern Öko-Sprit aufs Auge, zwingt die Bürger teure Öko-Energie zu bezahlen, richtet unsinnige Tempo-30- und Umweltzonen ein, führt gesplittete Abwassergebühren ein, experimentiert (mit geringem Erfolg) seit Jahrzehnten mit Kindern und Jugendlichen in Sachen Schule. Die Liste ließ sich beliebig verlängern. Nun soll auch noch eine Frauenquote für die Berufswelt kommen. Ich bin gespannt auf den Andrang der Frauen in Berufen wie Stahlkocher, Straßenbauer, Schweißer, Fassadenreiniger, Fleischer, Getränkerausfahrer oder Tierärztin für Großvieh.

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myxx 11.03.2012, 23:09
4. So ein Blödsinn.

Wir brauchen keine Frauenquote. Wir brauchen auch keinen Frauentag, an dem dann alle wie hysterisch dem sogenannten schwachen Geschlecht huldigen und uns Frauen den Rest des Jahres über vergessen. Wir brauchen gleiche Gehälter für Männer und Frauen und wir brauchen Arbeitgeber und Firmenvorstände, die unabhängig von Geschlecht oder Herkunft einstellen, sondern nur mit dem Blick auf die beste Leistung und die beste Qualifikation. Wenn die der männliche Mitbewerber erbringt, hat die weibliche Bewerberin eben Pech gehabt. Wenn's umgekehrt ist, hat das nichts mit 'Ein Schritt in die richtige Richtung' zu tun, das ist dann schön für die neue Angestellte und schlecht für alle, die nicht die gleiche Leistung wie sie erbracht haben. Himmelherrgott, was ist daran so schwer? Ernsthaft? Das Problem liegt nicht darn, dass nicht genug Frauen eingestellt wären, das Problem liegt darin, dass bei Bewerbern überhaupt zwischen Frauen und Männern unterschieden wird, und das wird sich auch durch eine Frauenquote nicht ändern lassen. Im Gegenteil, da wird es doch höchstens noch schlimmer. Wir leben in einer Zeit und in einem Land, in der man sich auch als Frau gut durchsetzen kann, wenn man in der Lage ist, den Hintern hochzukriegen und sich für seine Ziele einzusetzen, aber wenn man das nicht hinkriegt, ist das kein Problem der Firmen oder der Politik, sondern nur ein Problem der Einzelnen...

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mudan 11.03.2012, 23:24
5. Der Deutsche(Michel)........

Zitat von sysop
Macht Angela Merkel die Frauenquote zur Chefsache? Nach Informationen des SPIEGEL erwägt die Kanzlerin, das Thema für den Bundestagswahlkampf 2013 einzusetzen. Doch ihre eigene Partei ist in dieser Frage tief gespalten.
..........fällt garantiert auf diese Scheinheiligkeit herein. Ich werde sie bestimmt nicht wählen, denn bei ihrem Anblick kann sie mir den ganzen Appetit auf die nette, hübsche Weiblichkeit verderben. Abnehmen sollte unbedingt angesagt sein und bei der Kleidung den Aussagen des Karl Lagerfeld mehr folgen. Das Auge sollte auch etwas haben.

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Annapurna 11.03.2012, 23:26
6. ...

Zitat von sysop
Macht Angela Merkel die Frauenquote zur Chefsache? Nach Informationen des SPIEGEL erwägt die Kanzlerin, das Thema für den Bundestagswahlkampf 2013 einzusetzen. Doch ihre eigene Partei ist in dieser Frage tief gespalten.

Ich möchte keine "Frauenquote". Als Frau möchte ich nach meinen Kompetenzen beurteilt werden und nicht nach meinem Geschlecht. Mal davon abgesehen, dass ich die CDU ohnehin nicht wählen würde, egal ob "meine Staatsmutti" sich des Themas annimmt oder nicht.

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wicked1 11.03.2012, 23:31
7. Ärgerlich!

Zitat von sysop
Macht Angela Merkel die Frauenquote zur Chefsache? Nach Informationen des SPIEGEL erwägt die Kanzlerin, das Thema für den Bundestagswahlkampf 2013 einzusetzen. Doch ihre eigene Partei ist in dieser Frage tief gespalten.
Ärgerlich!
Da ist die CDU just wählbar geworden und jetzt das! Es lief doch bestens: Eine Kanzlerin, die über harte Arbeit (und ohne Quote!) an ihre Position gekommen ist, und einer Ministerin, die sich aus nachvollziehbaren Erwägungen gegen die Quote sperrt.
Tja, sollte es so weiter gehen muss ich tatsächlich nur wegen der Quote die FDP wählen... Schade!

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FightHopelessness 12.03.2012, 00:27
8.

Als Quotenfrau iwo sitzen....dann darf ich mich auch nicht mehr beschweren, wenn andere behaupten, ich hätte es ansonsten nicht gepackt, egal was...perfekt für Politiker, nix leisten, aber ne hohe Postion innehaben, in der Politik sieht man schon das Ergebnis von solchem Unsinn...Gute Nach D...

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tylerdurdenvolland 12.03.2012, 00:50
9. ..

Zitat von sysop
Macht Angela Merkel die Frauenquote zur Chefsache? Nach Informationen des SPIEGEL erwägt die Kanzlerin, das Thema für den Bundestagswahlkampf 2013 einzusetzen. Doch ihre eigene Partei ist in dieser Frage tief gespalten.
Man merkt Frau Merkel die Wissenschaftlerin an...
Da wird genau recherchiert und ausgerechnet. "Womit ziehe ich mehr Wähler an und vergrätze weniger?
Bin ich als Kanzlerin die sich Wahlen stellen muss, also für oder gegen die Frauenquote?"

Man muss zugeben, dieses System funktioniert. Man muss als Politiker halt nur eines begreifen: was für Wähler in einem Land zur Urne gehen und sich auf diese einstellen.
Wenn eine Mehrzahl der Wähler der Meinung ist, dass es die Ungleichbehandlung in der Gesellschaft tatsächlich abstellt, wenn man ab und zu einen kompetenten Mann durch eine inkompetente Frau ersetzt, während sich an der ganz realen Diskriminierung, den Gehaltsunterscheiden oder den Karrierechancen nicht das Geringste ändert, ja, dann weiss der Physiker wie man sein ganz persönliches Hoggs Boson den Bürgern verkaufen kann....

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