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Potentielles Wahlkampfthema: Merkel liebäugelt mit der Frauenquote
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Macht Angela Merkel die Frauenquote zur Chefsache? Nach Informationen des SPIEGEL erwägt die Kanzlerin, das Thema für den Bundestagswahlkampf 2013 einzusetzen. Doch ihre eigene Partei ist in dieser Frage tief gespalten.

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CA-Fire 12.03.2012, 02:29
10. Nichts besseres zu tun?

Zitat von sysop
Macht Angela Merkel die Frauenquote zur Chefsache? Nach Informationen des SPIEGEL erwägt die Kanzlerin, das Thema für den Bundestagswahlkampf 2013 einzusetzen. Doch ihre eigene Partei ist in dieser Frage tief gespalten.
Hat Mutti nichts besseres zu tun als sich um derartigen Quatsch zu kümmern oder ist die "Frauenministerin" hilflos.
Wenn Frauen Spitzenpositionen besetzten wollen und können, machen sie das. Auch ohne Quote.
Mit diesem Quotenblödsinn erweist man den fähigen Frauen einen Bärendienst, da niemand sie mehr für voll nimmt.

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vielosof 12.03.2012, 03:14
11. Frauenlobby

Zitat von sysop
Macht Angela Merkel die Frauenquote zur Chefsache? Nach Informationen des SPIEGEL erwägt die Kanzlerin, das Thema für den Bundestagswahlkampf 2013 einzusetzen. Doch ihre eigene Partei ist in dieser Frage tief gespalten.
Am Ende machen Frauen dann doch wieder NUR Politik für Frauen.
Da dies auch noch dem pseudoemanzipatorischen Zeitgeist entspricht, wird es Angela machen.

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hartenstein123 12.03.2012, 03:55
12. Merkel liebäugelt mit der Frauenquote

Zitat von sysop
Macht Angela Merkel die Frauenquote zur Chefsache? Nach Informationen des SPIEGEL erwägt die Kanzlerin, das Thema für den Bundestagswahlkampf 2013 einzusetzen. Doch ihre eigene Partei ist in dieser Frage tief gespalten.
Mein Gott, wenn die Frauenquote durchgesetzt werden würde,
geht Deutschland total pleite. Das beste Beispiel ist Merkel selbst.
Die sollte lieber die Vertrauensfrage stellen, da das Deutsche
Volk auf diese Frau verzichten kann.

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kilrathy 12.03.2012, 04:19
13. Neubesetzungen

Mir fehlt bei der gesamten Diskussion immer das Woertchen bei “Neubesetzungen”. Eine 30-50% Quote bei Neubesetzungen kann man noch akzeptieren.
Das Ziel einer 30%-Quote bei allen Fuehrungspositionen entspricht aber quasi einem Befoerderungs- und Einstellungsverbotes fuer Maenner ueber Jahre, bis die Quote erreicht ist.

Unabhaengig davon, wie ungerecht das waere, wuerden mich die wirtschaftlichen Folgen interessieren, wenn der Grossteil der arbeitenden Bevoelkerung jeder Karriere-Motivation genommen wird und diese dann ihre Arbeitsleistung entsprechend verringern.

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Schlurps 12.03.2012, 05:32
14. Was für ein

Zitat von sysop
Macht Angela Merkel die Frauenquote zur Chefsache? Nach Informationen des SPIEGEL erwägt die Kanzlerin, das Thema für den Bundestagswahlkampf 2013 einzusetzen. Doch ihre eigene Partei ist in dieser Frage tief gespalten.
Unsinn. Einen Job soll bekommen, wer am geeignetsten dafür ist. Das Geschlecht spielt dabei überhaupt keine Rolle. Was, wenn dann irgend eine Dame einen Job bekommt, für den ein anderer Mann besser geeignet gewesen wäre? Wem ist damit gedient? Allein das das auch nur in Erwägung gezogen wird, zeigt, wie es mit der Gleichberechtigung wirklich bestellt ist.

Davon, dass das ein Luxusproblem einer weniger ist, mal ganz abgesehen. Würde man die Energie statt dessen darauf verwenden, endlich mal dafür zu sorgen, dass Frauen genau so wie ihre männlichen Kollegen bezahlt werden... wäre damit tatsächlich jemanden geholfen. Und schlagartig wird mir bewusst, warum das keiner tut.

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h_grabowski 12.03.2012, 05:58
15. ...

Ist halt ein "günstiges" Thema um von anderen Missständen abzulenken...

Griechenland und Wulff sind ja irgendwie durch. Muß man sich halt ein neues Thema suchen, wo es am besten zu keiner konkreten Lösung kommt, was man ausschlachten kann und im besten Fall nicht ganz so viel kostet.
Wir haben ja Gott sei Dank keine anderen Problem in Deutschland.

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Pinin 12.03.2012, 06:07
16. Frauenquote = ...

... ein ideales Mittel um treue und ergebene Parteisoldatinnen bestens zu versorgen. Die Ausbildung und die Branche spielt da sicher keine Rolle.

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Meckerliese 12.03.2012, 06:09
17. unnötig

Fr. Merkel soll sich lieber um wichtigere Dinge kümmern als um Frauenquoten die lt. Umfragen eh keiner will.

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MrStoneStupid 12.03.2012, 06:42
18. Ich bin zwar gegen eine Frauenquote aber ...

... aus wahlkampftaktischen Gründen ist eine gemäßigte Frauenquote (z.B. mindestens 30% Frauen) sicher eine gute Idee. Eine geringe Frauenquote läßt sich allen verkaufen und ggf. wird die ja bei einer großen Koalition auch noch ein bisschen erhöht. (imho)

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DJ Doena 12.03.2012, 06:55
19.

Ich kann mir ehrlich nicht vorstellen, dass man damit wirklich, wirklich Wahlkampf machen kann.

Am Ende reden wir immer noch über so ca. 300 Positionen in ganz Deutschland mit 80 Stundenwochen.


Aber da es Wahlkampf ist, wird wahrscheinlich wieder jede Lüge erlaubt sein, und so wird wieder propagiert werden, dass absolut jede Frau in in jder Position mindestens 23% (wenn nicht noch mehr!1!einself!) weniger verdient, als ihr männlicher Kollege in genau der gleichen Position mit der gleichen Arbeitszeit und -leistung.


Das viele Frauen den Führungsstress gar nicht wollen (ich als Mann z.B. auch nicht) oder nur Teilzeit arbeiten (wobei man über die Gründe dafür ernsthaft mal diskutieren könnte) sind nur zwei der Karten, die wieder mal elegant in den Skat gedrückt werden werden.

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