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Präsident in der Krise: Stunde Null für Donald Trump
DPA

Mit der Weitergabe von sensiblen Infos an Russland und einer möglichen Störung der FBI-Ermittlungen setzt Donald Trump die Loyalität seiner Partei aufs Spiel. Kippt die Stimmung bei den Republikanern?

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natural-born-chiller 17.05.2017, 12:01
90. @ Clausibel

Bei Ihrem offensichtlichen Unvermögen die bekannten Nachrichten richtig zu interpretieren, würde ich ein wenig Zurückhaltung empfehlen. Der Skandal fand im Oval Office statt! Es ist dabei vollkommen egal, ob die Medien darüber berichten oder nicht. Es wurden Informationen an eine nicht befreundete Nation weitergegeben, mit noch nicht absehbaren Folgen. Die US-Medien machen derzeit genau den Job, den ich bei unseren Medien vermisse.

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pepe-b 17.05.2017, 12:03
91. @Clausibel

Sind Sie da so sicher? Quelle: Israel. Israel = Freund der USA. USA plaudert bei Russland. Russland = Freund von Iran. Iran = Erzfeind von Israel und muslimisch-fundamentalistisch. Klickts?

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MütterchenMüh 17.05.2017, 12:04
92. alles Zeitverschwendung

Die Infos weiterzugeben liegt in seinem Ermesen. Daraus wird sicher keine Amtsenthebung.
Interessanter ist , ob die Republikaner sich hinter ihn stellen oder nicht. Wenn nicht werden sie die Midterm-Wahlen krachend verlieren.
Denn seine klassischen Wähler sehen sicher noch keinerleid Skandale.
Wie zerstritten die Republikaner an sich sind, konnte man aus den Nominierungswahlen ersehen. Das ein Mann wie Trump Präsident wurde ist nicht der Verdienst der Republikaner, sondern der ureigene Stil von Trump.

Wären die Republikaner kein so heterogener Haufen, wäre Trump nicht in Gefahr hinzuschmeissen. So aber kann ich mir das gut vorstellen. Ob die Reps aber nach einem Rücktritt von Trump erfolgreicher arbeiten werden, zweifel ich mal stark an.

Die Reps haben bis dato weder im Repräsentatenhaus noch im Senat etwas handfestes auf die Beine gestellt. Es drohen also so oder so 5 lahme Jahre.

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Rainer_H 17.05.2017, 12:04
93. Infos über den IS müssen unbedingt ausgetauscht werden

Zitat von sanchopansa
Welche sensiblen Infos meinen Sie denn? Bislang ist mir nur bekannt, dass Trumps an Lawrow Infos über die IS weitergesteckt hat. Welche das im einzelnen waren, habe ich noch nicht rausgefunden. Sie etwa? Ich finde es großartig, dass sich die Presse nicht beirren oder einschüchtern lässt, sondern darüber berichtet. Oder sollte man den verirrten Immobilienhändler völlig unkontrolliert aus dem Ruder laufen lassen?
Als Präsident der USA ist man berechtigt und verpflichtet, Infos über geplante IS-Terroranschläge an bedrohte Staaten rechtzeitig an die richtigen Stellen herauszugeben. Auch Russland gibt den USA regelmäßig Hinweise. Zwischen Israel und Russland ist es ähnlich. Wer sich darüber aufregt, ist wohl im Kopf nicht ganz zurechnungsfähig (das betrifft den Großteil der westlichen Medien), zumal Trump wahrscheinlich gar nichts Besonderes gesagt hat. Der eigentliche Informationsaustausch geht direkt über die Sicherheitsdienste.

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leiendeu 17.05.2017, 12:05
94. Egomane

Die Amis haben diesen unglaublich arroganten und unbelehrbaren Mann zu ihrem Präsidenten gewählt. Jetzt müssen sie damit leben und wir auch. Dieser Mann gefährdet durch seine selbstherrlichen Handlungen den Weltfrieden. Ich habe die Hoffnung, dass der Kongress ihn stoppt - hoffentlich bevor eine Katastrophe eingetreten ist.

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fc-herrenturnverein 17.05.2017, 12:06
95.

Zitat von carlitom
Sie lesen keine Artikel über Trump mehr, aber Sie kommentieren sie? Finde den Fehler. Außerdem ist es Aufgabe der Medien (unseren wie aller anderen - und die US-Medien sind ja die Quelle), als Korrektiv und "überwachend" zu wirken, damit sich keine machtirren Regierenden verrennen, ohne dass es jemand mitbekommt.
Und genau diese Aufgabe übernimmt unsere Presse nur sehr selektiv. Und auch nur dann, wenn das eigene Weltbild und das von der Bundesregierung (oder wem auch immer) erwünschte nicht beschädigt würde. Also von objektivem Presse-Korrektiv in D gegenüber unseren eigenen Trumps und Trumpinnen ist wenig zu sehen, sondern oft von vorauseilendem Gehorsam, eifrigen Predigten und mahnenden, moralisierenden Zeigefingern. Ich wünsche mir mehr Objektivität, weniger Propaganda. Propaganda zu filtern ist so mühsam und so DDR ...

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speechbubble 17.05.2017, 12:09
96.

Zitat von Clausibel
Ist die gesamte Presse verrückt geworden? Kein normaler Mensch und erst recht kein IS-Kämpfer hätte von den "sensiblen Infos" erfahren, wenn die US-Zeitungen sie nicht in alle Welt hinausposaunt hätte, nur um Trump ans Bein zu pinkeln. Das ist der eigentlche Skandal!
Der Skandal ist nicht die Weitergabe von Details zum IS-Plot, sondern dass Trump den Russen Einblicke in die Quellen und Methoden der Informationsbeschaffung sowohl amerikanischer wie auch israelischer Geheimdienste verschafft hat. Was die von Ihnen so gescholtenen US-Zeitungen in ihrer Berichterstattung sehr deutlich gemacht haben. Vielleicht sollten Sie sich doch erstmal informieren, bevor Sie sich eine Meinung bilden.

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roughneckgermany 17.05.2017, 12:09
97. Cyberfeld

Trump hatte kein Recht dazu, weil die Infoweitergabe seitens des befreundeten Geheimdienstes untersagt war. Trump sorgt dafür, dass die Amerikaner nicht vertrauenswürdig sind und deswegen keine weitere Zusammenarbeit unter einem Präsidenten Trump erwarten dürfen. Der einzige, der keift, ist Trump auf Twitter. Die Presse macht das, was ihre Aufgabe ist: aufdecken und berichten. Wenn das alles erstunken und erlogen wäre, könnte Trump direkt vor Gericht ziehen. Warum also passiert das nicht, wenn das fakenews sind? Trump forderte zudem, dass Reporter die Leaks veröffentlichen, ins Gefängnis gesteckt werden sollen. Das zeugt von seinem rechtsstaatlichen Verständnis.

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keine-#-ahnung 17.05.2017, 12:10
98. Das mit den Geheimdiensten mag so stimmen ...

Zitat von der.tommy
Dass Geheimdienste Informationen nur ungern teilen, dürfte Ihnen bekannt sein. Insofern überrascht sein Verhalten nicht.
... aber was hat das FBI mit Geheimdiensten zu tun :-)?

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DMenakker 17.05.2017, 12:13
99.

Zitat von St.Baphomet
Ein Mensch wie Bernard Sanders ist eindeutig die bessere Wahl.
Sanders, auch wenn er den deutschen Sozialdemokraten entspricht, würde in USA als Radikalinski gelten. Dass Extreme dem Land aber nicht gut tun, sollte man seit Trump ja wohl bestens wissen. Ich halte das Geschwafel von einer Spaltung bis hin zu bürgerkriegsartigen Verhältnissen zwar für reichlich weit her geholt, aber wenn man den trum Fanboys im mittleren Westen jetzt tatsächlich Sanders vor die Nase setzen würde, wäre der Bürgerkrieg wirklich nicht mehr weit entfernt.

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