Forum: Politik
Präsidenten-Affäre: Wulffs Waterfall-Rätsel
dapd

Entlastet ein Aktenvermerk den Bundespräsidenten? Christian Wulff soll als Ministerpräsident "äußerste Zurückhaltung" bei Bürgschaften für Filmmacher Groenewold angemahnt haben. Als Befreiungsschlag taugt das nicht: Über die Kreditabsicherung für den Freund war Wulff im Bilde.

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netroot 15.02.2012, 07:23
30. Unschuldsvermutung

Ich vermute, Herr Wulff hätte die Bürgschaft im Notfall in bar zurück gezahlt. Er hatte - als bekannter Kartenzahler - immer genug Bargeld dabei.

Für einen Rücktritt in Ehren ist es längst zu spät. Kann man einen Bundespräsidenten vom Hof jagen?

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Roueca 15.02.2012, 07:26
31. So ist es ja noch schlimmer,

denn wenn Wulff wusste wie brisant die Verknüpfung ist, warum bezahlt dann erst der Eine das Hotel auf Sylt um dann von Wulff bar bezahlt zu werden, quasi so bezahlt das er es nicht nachweisen kann?

Wie dumm ist der Mann eigentlich, oder besser gesagt, für wie dumm hält dieser Mann das deutsche Volk? Er ist untragbar!

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demo_kratie 15.02.2012, 07:50
32.

Zitat von sysop
Entlastet ein Aktenvermerk den Bundespräsidenten? Christian Wulff soll als Ministerpräsident "äußerste Zurückhaltung" bei Bürgschaften für Filmmacher Groenewold angemahnt haben. Als Befreiungsschlag taugt das nicht: Über die Kreditabsicherung für den Freund war Wulff im Bilde.
..... was heisst denn die Staatsanwaltschaft ermittelt "ergebnisoffen" kann man sich da auch noch andere Szenarien Vorstellen?
Ich hoffe doch wohl nicht!
Oder steht das Ermittlungsergebnis schon weitestgehend fest und man baut vor ?
Oder ist die Staasanwaltschaft unsicher geworden in ihrem Umgang mit der Affaire Wulff?
Mangelt es da an Professionaltität und Entscheidungskraft?
Diese ergebnisoffene Äusserung verstehe nicht !

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buutzemann 15.02.2012, 07:57
33. Sehr gut.

Zitat von sysop
Entlastet ein Aktenvermerk den Bundespräsidenten? Christian Wulff soll als Ministerpräsident "äußerste Zurückhaltung" bei Bürgschaften für Filmmacher Groenewold angemahnt haben. Als Befreiungsschlag taugt das nicht: Über die Kreditabsicherung für den Freund war Wulff im Bilde.
Ein kleiner Hinweis wäre vielleicht noch zu ergänzen: Es liegt bei solchen Aktenvermerken/Memos in der Natur solcher Notizen, dass sie zu jedem Zeitpunkt "auftauchen" können. Meine Vermutung: Der Vermerk ist nur wenige Wochen alt. Ein weiterer juristischer Winkelzug eines Winkeladvokaten, der mit Hilfe anderer Winkeladvokaten weiterhin Präsident zu sein glaubt.

Wulff ist die größte Schande für unser Deutschland.

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donnerfalke 15.02.2012, 07:57
34. Caligula und sein Esel im Senat

Caligula hat damals einen Esel in Senat reingesetzt.
Vielleicht sollten wir mit unserem würdenlosen Bundespräsidenten genau so machen: wir hätten definitiv weniger Schaden dadurch.

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Palmstroem 15.02.2012, 08:27
35. Kritische Betrachtung einer Schlagzeile

Zitat von sysop
Entlastet ein Aktenvermerk den Bundespräsidenten? Christian Wulff soll als Ministerpräsident "äußerste Zurückhaltung" bei Bürgschaften für Filmmacher Groenewold angemahnt haben. Als Befreiungsschlag taugt das nicht: Über die Kreditabsicherung für den Freund war Wulff im Bilde.
Wer etwas kritischer denkt, kann gerade an diesem Fall exemplarisch sehen, wie manipulativ die Presse arbeitet: Die Schlagzeile - Millionen für Groenewold - erweist sich als absolut falsch.
1. Es handelt sich nur um eine Bürgschaft, die nicht von Wulff, sondern vom Landeskreditausschuß vergeben wird.
2. Die Vergabe wurde von Wirtschaftsprüfer von PWC geprüft, die sämtliche Landesbürgschaftsanträge begutachten.
3. Es gab zahlreichen Auflagen und Bedingungen für die Bürgschaft.

Die Behauptung von SPON, Wulff habe von dieser Bürgschaft gewußt , ist völlig irrelevant. Relevant wäre nur, wenn Wulff sich entgegen der Vorschriften für die Vergabe von Bürgschaften dafür eingesetzt hätte.

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Altesocke 15.02.2012, 08:37
36.

Zitat von sysop
Ein weiteres Dokument zeigt nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen sogar, dass Wulff nichts gegen eine Kreditabsicherung für ein Groenewold-Unternehmen einzuwenden hatte.
Wenn er doch brefangen ist. Koennte doch auch heissen, aus falscher Vorsicht (LOL)

Zitat von
Der von Hintze ins Spiel gebrachte Wulff-Vermerk lautet: "Bei allen Aktivitäten im Zusammenhang mit D. Groenewold bitte äußerste Zurückhaltung, um jeglichen Anschein von Nähe zu vermeiden."
Hat den keiner Verstanden, wie das gemeint war?
Zurueckhaltung, damit davon erst gar nichts bekannt wird.
Und auch nur "jeglichen Anschein von Nähe zu vermeiden"
Nicht jegliche Naehe, nein, nur den Anschein wollte Herr C.W. vermieden wissen!

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aprilapril 15.02.2012, 08:40
37.

Zitat von lucanus
gibt es sonst nichts worüber man schreiben könnte? nach 500 wullf artikeln ist die botschaft angekommen - er ist böse... reine medienhetzjagd
Wenn erst der 600. Wulff-Artikel dazu führt, dieses elende Ver- und Begünstigungsmonster der Lügen zu überführen, hat es sich allemal gelohnt.

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bangkokyo 15.02.2012, 08:41
38. ich glaube....

Zitat von buutzemann
Ein kleiner Hinweis wäre vielleicht noch zu ergänzen: Es liegt bei solchen Aktenvermerken/Memos in der Natur solcher Notizen, dass sie zu jedem Zeitpunkt "auftauchen" können. Meine Vermutung: Der Vermerk ist nur wenige Wochen alt. Ein weiterer juristischer Winkelzug eines Winkeladvokaten, der mit Hilfe anderer Winkeladvokaten weiterhin Präsident zu sein glaubt. Wulff ist die größte Schande für unser Deutschland.
Ihre Theorie der nachtraeglichen Eintragung hat Hand und Fuss. Speziell die Terminologie '...um jeden Anschein von Naehe zu vermeiden' ist mir erst gelaeufig seit die Aufeckungen begannen. Auch der Forist, der hier Laotse zitiert hat recht, man muss sich nicht rechtfertigen, wenn es nichts zu rechtfertigen gibt.

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kontinent 15.02.2012, 08:43
39. im Gegenteil

Zitat von sysop
Entlastet ein Aktenvermerk den Bundespräsidenten? Christian Wulff soll als Ministerpräsident "äußerste Zurückhaltung" bei Bürgschaften für Filmmacher Groenewold angemahnt haben. Als Befreiungsschlag taugt das nicht: Über die Kreditabsicherung für den Freund war Wulff im Bilde.
Der Aktenvermerk belegt doch eher das Gegenteil: nicht Nähe soll vermieden werden, sondern der Anschein von Nähe - es hat den Anschein als sei da jemandem ein Zuviel an Nähe durchaus bewusst gewesen.

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