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Präsidenten-Berater Surkow in Berlin: Der Mann, dem Putin vertraut
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Er steht auf der EU-Sanktionsliste, dennoch nahm Wladislaw Surkow am Verhandlungstisch in Berlin neben Wladimir Putin Platz. Wer ist der Mann, der im Ukrainekonflikt die Fäden zieht?

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spmc-12355639674612 20.10.2016, 19:07
1. Man sollte

ihn wohl im Auge behalten. Möglicherweise wird er irgendwann Putins Nachfolger.

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dbrown 20.10.2016, 19:13
2. Wer das ist?

Ein sicherlich reicher Mann, von Putin eingesetzt, macht sich schön auf den Rücken Unterdrückter die Taschen voll.

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wynkendewild 20.10.2016, 19:21
3. Gleichgewicht der Kräfte

Sanktionen wirken weder kurz- noch langfritig, sie sind schlicht kontraproduktiv und fallen am Ende auf den zurück, der sie verhängt hat. Natürlich wird man mit Moskau auch weiterhin reden müssen, weil wir uns glücklicherweise wieder in einem bipolaren Weltgemenge befinden, welches dafür Sorge trägt, dass bestimmte Fehler nicht wierderholt werden.

Jedes Staatswesen welches sich als Demokratie bezeichnen möchte muss über mehrere Instanzen verfügen, die sich gegenseitig kontrollieren, um Rechtsbrüche im Notfall ahnden zu können.

In der Geopolitik benötigt man dafür schlicht mehrere Mächte die sich auf Augenhöhe befinden. Wäre Russland schön früher aktiv geworden wären uns solche Einsätze wie auf dem Balkan oder Vorderasien erspart geblieben. Schließlich kann nur ein uniformierter Bürger diese Expansionspolitik der Nato gutheißen.

MfG:
wynkendewild

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muellerthomas 20.10.2016, 19:37
4.

Zitat von wynkendewild
Schließlich kann nur ein uniformierter Bürger diese Expansionspolitik der Nato gutheißen. MfG: wynkendewild
Was haben Sie eigentlich dagegen, wenn souveräne Staaten einem Bündnis beitreten? Offenbar konnten es die osteuropäischen Länder nicht schnell genug haben, vor dem ach so friedliebenden Russland Schutz zu finden bei der total aggressiven Nato. Komisch, gelle?

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reuanmuc 20.10.2016, 20:10
5.

Zitat von wynkendewild
Jedes Staatswesen welches sich als Demokratie bezeichnen möchte muss über mehrere Instanzen verfügen, die sich gegenseitig kontrollieren, um Rechtsbrüche im Notfall ahnden zu können.
Sie meinen, so wie Putin mehrere Instanzen in sich vereinigt, die sich gegenseitig kontrollieren, um Rechtsbrüche gleich in Politik umwandeln und verkaufen zu können. Manche Leute haben wirklich Talent, das Weltgeschehen verdrehen zu können. Zum Glück gibt es bei uns viele Instanzen, die sich gegenseitig auf die Füße treten. Dadurch dauert alles länger, aber es wird in der Öffentlichkeit diskutiert und abgewogen. Alles in allem ist das die bessere Welt, bei weitem nicht perfekt, aber auf dem Weg der Stabilität und Besserung. Alle Diktatoren leben ständig im Zustand pathologischer Angst.

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Jan Do 20.10.2016, 20:15
6. Die Sanktionen fallen der EU auf die Füsse

Es hat schon eine unfreiwillige Komik. Erst verbietet die EU einem russischen Politiker die Einreise. Dann kommt er doch und alle schweigen verschämt. Die Sanktionen sind doch nur eine Peinlichkeit. Die USA halten sich schließlich auch nicht daran und einige Firmen aus Amerika haben sogar russischen Aufträge übernommen, die EU-Staaten abgegeben haben. Es wird Zeit, die gescheiterten Sanktionen zu beenden und wieder ein rationales Verhältnis zu Russland aufzubauen.

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germ 20.10.2016, 20:18
7. Was

Zitat von wynkendewild
Sanktionen wirken weder kurz- noch langfritig, sie sind schlicht kontraproduktiv und fallen am Ende auf den zurück, der sie verhängt hat. Natürlich wird man mit Moskau auch weiterhin reden müssen, weil wir uns glücklicherweise wieder in einem bipolaren Weltgemenge befinden, welches dafür Sorge trägt, dass bestimmte Fehler nicht wierderholt werden. Jedes Staatswesen welches sich als Demokratie bezeichnen möchte muss über mehrere Instanzen verfügen, die sich gegenseitig kontrollieren, um Rechtsbrüche im Notfall ahnden zu können. In der Geopolitik benötigt man dafür schlicht mehrere Mächte die sich auf Augenhöhe befinden. Wäre Russland schön früher aktiv geworden wären uns solche Einsätze wie auf dem Balkan oder Vorderasien erspart geblieben. Schließlich kann nur ein uniformierter Bürger diese Expansionspolitik der Nato gutheißen. MfG: wynkendewild
"Sanktionen wirken weder kurz- noch langfritig, sie sind schlicht kontraproduktiv und fallen am Ende auf den zurück, der sie verhängt hat."

Was natürlich völliger Blödsinn ist. Alle Reaktionen zeigen, dass Putin sich in die Enge gedrängt fühlt. Deswegen ragiert er ja auch wie er zurzeit reagiert. Gelassen und Menschenfreundlich ist das nicht. Putin kritisieren bedeutet ja nicht automatisch für die USA zu sein.

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hmmmm4711 20.10.2016, 20:20
8. Entschuldigung

Aber die BBC hat es doch bewiesen, dass die Scharfschützenangriffe von einem Oppositionsgebäude auf dem Maiden kamen! Warum wird hier behauptet das laut Poroschenko Putins Vertrauter dafür verantwortlich sei? Oder besser gefragt, warum wiederlegen sie diese falsche Behauptung nicht direkt?

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ex_Kamikaze 20.10.2016, 20:20
9. Schmaler Pfad

zwischen der vermeintlich humanitären Intervention mittels Sanktionen bis zur offenen Unterstützung wahabitischer Dschihadisten. Auf diesem Wege befindet sich die Regierung Merkel gerade.

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