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Präsidenten-Pastor im Interview: "Donald Trump versucht, das Richtige zu tun"
OLIVIER DOULIERY/ EPA/ REX/ SHUTTERSTOCK

Unter Donald Trump boomt die religiöse Rechte in den USA. Pastor Robert Jeffress ist ein Vertrauter des Präsidenten. Hier verteidigt er ihn gegen Kritik und erklärt, warum Trump auch die nächste Wahl gewinnen werde.

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Hans_Suppengrün 25.10.2017, 15:06
40.

Die gottlosesten Menschen unserer Zeit sind die, die sich am vehementesten auf ihn berufen...

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skeptikerjörg 25.10.2017, 15:08
41. Evangelikale Christen

Wer mal Veranstaltungen der Evangelikalen Christen, zum Beispiel im Mittleren Westen oder im Südwesten, also im sogenannten Bible Belt, mitgemacht hat, weiß, dass das so eine Mischung aus radikalchristlicher AfD, Ku Klux Clan, Pop Happening und Republikaner Parteitag ist. Ich sage bewusst Veranstaltung und nicht Gottesdienst, denn mit unserer Vorstellung von Gottesdienst hat das wenig zu tun. Ist halt Amerika pur. Und wenn man lernen will, wie Amerika tickt, muss man halt in die Kleinstädte des Bible Belt gehen, und nicht in die Städte der Ostküste oder New Orleans oder San Francisco. Hat man das getan, ist Donald Trump keine Überraschung mehr.

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bexxka 25.10.2017, 15:08
42. The handmaid's tale

Habe gerade mit dieser verstörenden Serie begonnen und denke die ganze Zeit, wie schnell die immerhin über 30 Jahre alte Dystopie Realität werden könnte, nach so einem Interview um so mehr.

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reifenexperte 25.10.2017, 15:08
43. Traurig,

dass der Spiegel einem solchen scheinreligiösen Geschäftmacher Platz gibt, seine kruden Gedanken zu verbreiten. Eine Art Islamist unter dem Kreuz.

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s.l.bln 25.10.2017, 15:10
44. Auweia

Auch wenn man das "christliche" Fundamentalistengeschmeiß seit Jahren kennt, das sich da in den Staaten zusammengerottet hat, ist es immer wieder gruselig, einen von denen ungefiltert zu hören/lesen.
Wenn sie nicht so verstrahlt wären, würde ihnen aufgehen, daß der gelbe Donald noch gottloser ist als sie selbst.
Wie auch immer, der bösartige Trottel ist ja nicht gewählt worden, weil die Mehrheit der Amis ihn wollte, sondern weil weder die Republikaner noch die Demokraten einen Kandidaten aufgestellt haben, der für die Mehrheit wählbar war.
Wer sich allzu große Sorgen um die USA macht, sollte im Hinterkopf behalten, daß dort zweimal hintereinander ein schwarzer Demokrat ins Amt gewählt wurde und sich alle Experten einig sind, daß der, hätte er nochmal antreten dürfen, haushoch gewonnen hätte.
Es liegt also bei den Demokraten, diesen Spuk spätestens bei der nächsten Wahl zu beenden.

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mopo0815 25.10.2017, 15:16
45. Bigott

Seltsam, dass er gleich am Anfang auf Weinstein zu sprechen kommt - gab es da nicht ähnliche Anschuldigungen während des Wahlkampfs?

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fitzcarraldo 25.10.2017, 15:19
46. Donalds Zeugniss

am hoffentlich baldigen Ende seiner Amtszeit.
"Er war steht's bemüht"
Das ist dann noch die freundlichste Beurteilung die man über diesen Präsidenten "Seltsam" treffen kann.

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staffriend 25.10.2017, 15:19
47. Da sieht man

Doch einmal mehr wie simpel gestrickt die Hälfte des amerikanischen Volkes ist und wie gefährlich der Einfluss von Fundamentalisten, wohlgemerkt christliche Fundamentalisten!
Wie kann ein aufgeklärt geltendes Volk sich solchen alttestamentarischen Hasspredigern zuwenden.
NICHT ZU GLAUBEN

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fatal.justice 25.10.2017, 15:20
48. Solch...

... einen prähumanistischen Stumpfsinn kann man eigentlich nur ernsthaft der Öffentlichkeit mitteilen, wenn man in seinen "Predigten" ausreichend karitative Penunzen einnimmt, um sich und seinen kognitiv unzureichend bedachten Anhängern ein von weltlichen Zwängen unabhängiges Leben sichern kann. Der US-amerikanische Evangelikalismus ist der wohl anrüchigste Sumpf scheinheiliger Pharisäer, den es in den christlich geprägten Teilen dieser unserer aller Welt gibt.

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NauMax 25.10.2017, 15:21
49.

Zitat von hojens
wie steht die Evangelische Kirche zu diesem unchristlichen Menschen - das möchte ich mal wissen . Wäre mal toll zu erfahren- wer weiss mehr?
Sie befinden sich auf dem Holzweg: Die Evangelisch-Lutheranische Kirche hat mit den Evangelikalen Christen nichts gemein, außer dass sich beide auf die Bibel berufen. Die einen sehen diese eher als ethisch-moralischen Leitfaden, die anderen als knallhartes Gesetz Gottes, welches es zu befolgen gilt. Die Evangelikalen sind ein bisschen wie die Salafisten im Islam: Eine Gegenströmung zu den meisten anderen, eher moderat bis liberal ausgelegten Lehren ihrer Religion.

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