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Präsidentschaftskandidatur 2018: Putin ziert sich
DPA

Überraschend nachdenklich hat sich Wladimir Putin zu einer möglichen weiteren Amtszeit als russischer Präsident geäußert. Vor einer erneuten Kandidatur 2018 müsse er "seine inneren Gefühle" betrachten.

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syracusa 23.11.2014, 14:11
1.

Putin: "Moskau werde von den USA und der EU nur als Partner akzeptiert, wenn es "brav" sei."Selbstverständlich. Wer will schon mit dem Klassenrüpel spielen?Putin: "Wenn sich Russland das Recht nimmt, seine Interessen zu schützen, ändert sich das Verhältnis sofort"Nein, nur wenn diese Interessen mit militärischer Gewalt durchgesetzt werden, ändert sich unser Verhalten. Sowas akzeptieren wir nicht.

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asdf01 23.11.2014, 14:24
2. ...

"Laut der Verfassung darf der Präsident maximal zwei Amtszeiten in Folge im Amt bleiben. Putin hatte daher nach zwei Mandaten 2008 mit dem damaligen Ministerpräsidenten Dmitri Medwedew die Ämter getauscht und eine Amtszeit als Regierungschef gedient, bevor er 2012 erneut an die Staatsspitze zurückkehrte." um die "Rechtschtaatlichkeit" in Russland zu verdeutlichen, gehört in diesem Zusammenhang auch immer erwähnt, dass das bis Ende seiner ersten bei den Amtszeiten nicht so war. Die Verfassungsänderung, die ermöglicht, dass er in das Amt zurückkehren kann, wurde erst danach VON ihm und FÜR ihn beschlossen.

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Hermes75 23.11.2014, 14:33
3.

Jetzt bin ich aber gerührt ob der Bescheidenheit von Herrn Putin ;-)Natürlich wird er wieder zur "Wahl" antreten und natürlich wird er wieder "gewählt".Putin ist ein Machtmensch durch und durch. Der würde auch seine eigene Großmutter verkaufen um an der Macht zu bleiben. Es ist ziemlich unwahrscheinlich, dass die Russen ihren kleinen Diktator so schnell wieder los werden.

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politik2.0 23.11.2014, 14:38
4. Wer sind wir?

Zitat von syracusa
Putin: "Moskau werde von den USA und der EU nur als Partner akzeptiert, wenn es "brav" sei."Selbstverständlich. Wer will schon mit dem Klassenrüpel spielen?Putin: "Wenn sich Russland das Recht nimmt, seine Interessen zu schützen, ändert sich das Verhältnis sofort"Nein, nur wenn diese Interessen mit militärischer Gewalt durchgesetzt werden, ändert sich unser Verhalten. Sowas akzeptieren wir nicht.
...Die Wähler? Die EU? Die Nato?USA haben was sie wollten, EU bleibt auf den Folgen und Kosten sitzen. Und genau "Sowas", akzeptieren wir. Weil es Menschen wie Sie gibt, blind und naiv. Was genau würden Sie an stelle von Putin anders machen, wenn Sie persönlich im Sinne des Russischen Volkes als Präsident handeln müssten? Ich - nichts!

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Leser1000 23.11.2014, 14:39
5. Zustimmung

Zitat von syracusa
Putin: "Moskau werde von den USA und der EU nur als Partner akzeptiert, wenn es "brav" sei."Selbstverständlich. Wer will schon mit dem Klassenrüpel spielen?Putin: "Wenn sich Russland das Recht nimmt, seine Interessen zu schützen, ändert sich das Verhältnis sofort"Nein, nur wenn diese Interessen mit militärischer Gewalt durchgesetzt werden, ändert sich unser Verhalten. Sowas akzeptieren wir nicht.
Sie haben es auf den Punkt gebracht. Militärische Gewalt ist ein "no go". In der EU hat ja auch so jeder seine Interessen GB, FRA, BRD, ITA u.s.w. Trotzdem raufen sie sich -jedenfalls bisher- immer irgendwie zusammen. Daher muss man natürlich auch über russische Interessen reden, wen man gute Nachbarschaft will. Aber dies setzt Kompromissbereitschaft auf allen Seietn voraus. Zu 100% gibt es den eigenen Willen in der Regel so oder so nicht.

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Veterano48 23.11.2014, 14:40
6. Märchenstunde

Alles was W. Putin von sich gibt ist die reine Wahrheit und nichts anderes als die Wahrheit so wahr mir Putin helfe.

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n01 23.11.2014, 14:44
7. Wer sollte der Nachfolger von Putin sein?

Ist nur das Problem, wer sollte sein Nachfolger sein? Lawrow? Aber der wäre 2018 auch schon 68 Jahre alt. Medwedew? Noch recht jung.

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Robert_Rostock 23.11.2014, 14:47
8.

Zitat von asdf01
"Laut der Verfassung darf der Präsident maximal zwei Amtszeiten in Folge im Amt bleiben. Putin hatte daher nach zwei Mandaten 2008 mit dem damaligen Ministerpräsidenten Dmitri Medwedew die Ämter getauscht und eine Amtszeit als Regierungschef gedient, bevor er 2012 erneut an die Staatsspitze zurückkehrte." um die "Rechtschtaatlichkeit" in Russland zu verdeutlichen, gehört in diesem Zusammenhang auch immer erwähnt, dass das bis Ende seiner ersten bei den Amtszeiten nicht so war. Die Verfassungsänderung, die ermöglicht, dass er in das Amt zurückkehren kann, wurde erst danach VON ihm und FÜR ihn beschlossen.
Ich würde gerne mal erleben, was hier im Forum los ist, sollte George W. Bush wieder als US-Präsidentschaftskandidat antreten, mit dem Argument, die Begrenzung auf zwei Amtszeiten meine ja nur zwei Amtszeiten nacheinander... Ich kann mir sogar vorstellen, wer dann hier am lautesten aufschreit.

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rus13 23.11.2014, 14:49
9.

Zitat von syracusa
Putin: "Moskau werde von den USA und der EU nur als Partner akzeptiert, wenn es "brav" sei."Selbstverständlich. Wer will schon mit dem Klassenrüpel spielen?Putin: "Wenn sich Russland das Recht nimmt, seine Interessen zu schützen, ändert sich das Verhältnis sofort"Nein, nur wenn diese Interessen mit militärischer Gewalt durchgesetzt werden, ändert sich unser Verhalten. Sowas akzeptieren wir nicht.
Dann haben Sie aber wohl zwei unterschiedliche Maßstäbe für Moral. Einerseits akzeptieren Sie nicht, dass die Interessen mit militärischer Gewalt vertreten werden, andererseits ist dies zu tolerieren, wenn die militärische Gewalt von den USA oder der Nato ausgeht? Die USA hat nämlich in der Geschichte genau das sehr oft getan, sei es in Südamerika, wo öfters versucht wurde, bestimmte Regierungen zu installieren, sei es im Nahen Osten mit dem unbegründeten Irakkrieg, Lybien, Syrien etc oder Asien mit Vietnam, Laos oder Kambodscha. Wenn Sie einmal googeln, stellen Sie fest, dass die USA oft versuchte Staatsstreiche zu verüben, Regierungen auszuwechseln oder anders militärisch eingriff. Dies war auch nur im eigenen Interesse, aber warum hört man da nie Kritk?

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