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Präsidentschaftskandidatur 2018: Putin ziert sich
DPA

Überraschend nachdenklich hat sich Wladimir Putin zu einer möglichen weiteren Amtszeit als russischer Präsident geäußert. Vor einer erneuten Kandidatur 2018 müsse er "seine inneren Gefühle" betrachten.

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mr.brand 23.11.2014, 15:31
50. Zu Einfach gedacht

Zitat von Leser1000
Sie haben es auf den Punkt gebracht. Militärische Gewalt ist ein "no go". In der EU hat ja auch so jeder seine Interessen GB, FRA, BRD, ITA u.s.w. Trotzdem raufen sie sich -jedenfalls bisher- immer irgendwie zusammen. Daher muss man natürlich auch über russische Interessen reden, wen man gute Nachbarschaft will. Aber dies setzt Kompromissbereitschaft auf allen Seietn voraus. Zu 100% gibt es den eigenen Willen in der Regel so oder so nicht.
Naja...also der Westen macht sich es aber schon recht einfach - in der Ukraninekriese spielt der Westen mindestens genau so falsch wie Putin. Des Weiteren ist die Nato dabei Russland so dicht wie möglich auf die Pelle zu rücken, obwohl man im Zuge der Wiedervereinigung anderes versprochen hat. Wenn man jetzt noch das Trara um das Raketenabwehrsystem vor einigen Jahren hinzu nimmt, dann sollte man Putins Ansicht zumindest nachvollziehen können (auch wenn man Ihm nicht zustimmt). Man kann eine Mitschuld an der jetzigen Situation in der Ukraine durchaus bei Putin suchen - jedoch keine Alleinschuld. Russland fühlt sich vom Westen bedroht. Was hier in den Foren oder generell im Westen dazu gedacht wird ist dann erst mal zweitrangig (für Russland), weil die eigene Sicherheit oberste Priorität hat. Solange der Westen Russland gegenüber dieses Gefühl nicht entkräften kann, wird sich an Russlands Kurs auch nicht viel ändern. Gleichzeitig ist es historisch mehr als nachvollziehbar, dass viele Länder um Russland herum Angst vor einem expandierendem Russland haben. Hier steht Russland in der Pflicht eine Vertrauensbasis zu schaffen. Dies geschieht idT. unzureichend - was man Putin ankreiden kann...Von unserer Seite wäre es gut, wenn man Leute wie den russlandfoben Gauck und eigentlich auch die Merkel so weit wie möglich aus der Ukrainekrise bzw. einem Dialog mit Russland (den man zweifelsohne braucht) raushält.

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syracusa 23.11.2014, 15:32
51.

Zitat von onlinematter
Bitte fangen Sie doch endlich mal an diese Angelegenheit von ihrem Beginn an zu betrachten. Der Beginn ist nicht die Krim und auch nicht der Maidan.
Wo wollen Sie den Beginn denn ansetzen? Im Auseinanderdriften zwischen katholischer und orthodoxer Kirche? In der Spaltung des Römischen Reichs in Ost- und West? Oder so wie Putin im Zerfall der Sowjetunion?Ich mach' mir solche Entscheidungen immer sehr einfach, weil ich historische Ansprüche nicht gelten lasse. Es gilt das, was die Bürger wollen. Und dazu muss es erst mal Garantien für Grundrechte, für Menschen- und Bürgerrechte, individuelle Freiheit, Meinungs- und Pressefreiheit usw. geben.Da es ja wohl völlig offensichtlich ist, dass Putin alle diese Werte mit Füßen tritt, fällt mir die Frage nach meiner persönlichen Parteinahme äußerst leicht.

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goethestrasse 23.11.2014, 15:39
52.

gibts keinen anderen Probleme ??? vielleicht erleidet er ja 2017 einen zwischenfall bei ner Schönheitsoperation oder Botoxschock oder Herzinfakrt vor Freude wenn er nochmal Vater wird. alles Schnee von übermorgen.

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Hermes75 23.11.2014, 15:39
53.

Zitat von ilj
wie sich hier manche äußern."Diktator los werden" Kommentar 2. war es glaube ich.haha. Schaut euch doch erstmal die Beliebtheitsskala an bevor ihr so urteilt. Die Menschen im westen sind wirklich realitätsfern dank dieser Propagandamedien.Lieber Spiegel, wie wärs wenn Sie andere Aussagen von Putin dem Volk zeigen und nicht auf der gleichen Schiene weiterfahren.Wen juckt denn das was in 2018 passiert. Heute sterben dank Merkel und Obama täglich Leute in der Ukraine !
Die Art und Weise wie Putin Russland regiert ist nichts anderes als eine verkappte Diktatur. Die Tatsache dass er sich mit seiner zweifelhaften Politik beim eigenen Volk einer hohen Popularität erfreut ändert nichts daran, dass Russland keine Demokratie mehr ist.Das Parlament ist zu einer Abnickbude degradiert worden und wenn tatsächlich mal ein Abgeordneter aus der Reihe tanzt, dann wird er kurzerhand entfernt. Freie Medien gibt es kaum noch, alle großen Fernsehkanäle werden direkt oder indirekt vom Kreml kontrolliert.Politische Gegner werden mit den verschiedensten Methoden kaltgestellt und zu den Wahlen treten nur handzahme Gegner an.Herr Putin hat eine Menge aus den Fehlern seiner Vorgänger gelernt - er hat der Diktatur eine viel schönere Fassade gegeben.Traurig nur, dass es genügend Leute gibt die ihm auf den Leim gehen.In der Ukraine sterben Leute weil er Putin außer Gewalt nichts zu bieten hat um die Nachbarstaaten an sein Land zu binden.

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Berliner42 23.11.2014, 15:40
54.

Zitat von studibaas
Das wir, also EU und USA, einen Putsch gegen eine demokratisch gewählte, damit moralisch legitimierte und pro russische Regierung massiv logistisch und finanzielle unterstützt hätten und erst danach (!) eine pro westliche Regierung an die Macht kam, die zwar nach einer Wahl bestätigt wurde, aber an deren Bestätigungswahl die pro russischen Gebiete nicht teilnehmen durften, weil in der Region ja Krieg herrscht... .
Was für ein geballter Unsinn. Worin bestand denn diese "massive logistische und finanzielle Unterstützung"? Das kann ja nicht mal die Kreml-Propaganda erklären. Die Ukrainer haben sich ihres Marionetten-Präsidenten selber entledigt. Punkt.Und daß im Osten nicht gewählt wurde, lag nicht an Kiew, sondern an den russischen Milizen dort, die das verhindert haben.

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DMenakker 23.11.2014, 15:43
55.

Zitat von politik2.0
...Die Wähler? Die EU? Die Nato?USA haben was sie wollten, EU bleibt auf den Folgen und Kosten sitzen. Und genau "Sowas", akzeptieren wir. Weil es Menschen wie Sie gibt, blind und naiv. Was genau würden Sie an stelle von Putin anders machen, wenn Sie persönlich im Sinne des Russischen Volkes als Präsident handeln müssten? Ich - nichts!
Sie würden einen Bürgerkrieg im Nachbarland anzetteln bzw. am Köcheln halten ( bitte selber aussuchen ) weil Sie offensichtlich zu blöde sind, zwischen einem wirtschaftlichen und einem militärischen Bündnis zu unterscheiden? Es ging in der Ukraine um ein Assoziierungsabkommen mit der EU, nicht um einen Beitritt ( das Assoziierungsabkommen hat die Türkei seit den 60-ern ). Es ging um keinen Nato Beitritt, keine Waffenstationierungen und nichts dergleiche. Lediglich eine Angleichung von Rechts- und Handelsnormen um den Handel zu erleichtern. Das wäre IHNEN einen Bürgerkrieg wert? Den einzigen Vorteil, den das Russische Volk hat, ist doch unterm Strich, das es jetzt russischen Äpfel fressen muss. Boah Eyh, wie mega patriotisch! Selbst mit der Krim wird der kleine Kriegstreiber kein Spässchen haben. Das wird nämlich auf Dauer hundsteuer. Die Russen haben aufgrund von praktiziertem Verfolgungswahn sich selbst weitehend zum Paria gemacht ( oder was glauben Sie, warum Putin selbst das Thema internationale Isolierung anspricht? ) und gleichzeitig die größte Chance verpasst, sich endgültig in der internationalen Gemeinschaft zu etablieren und gleichzeitig einen Handelsbrückenkopf in die EU hinein zu schaffen. Sorry, aber gegen Putin waren Breshnew oder Andropow noch weitblickende Staatsmänner. Putin teilt sich mit Bush eines: Als Präsident das Prädikat: Worst ever. Und nein: Ich will keinen Regime Change. Wenn überhaupt, muss den das russische Volk wollen. Und das ist - noch - nicht der Fall.

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taglöhner 23.11.2014, 15:45
56.

Zitat von n01
Ist nur das Problem, wer sollte sein Nachfolger sein? Lawrow? Aber der wäre 2018 auch schon 68 Jahre alt. Medwedew? Noch recht jung.
Lawrow fände ich gut, der Mann wirkt einigermaßen authentisch, auch wenn er stark an Gromyko erinnert, dessen Fan er ist. Kein Lügner wie sein Chef, aber sein kompromisslos loyaler Untergebener.Ich vermute aber, dass er in der nahezu allmächtigen Geheimdienstfraktion weniger Rückhalt hat.Medwedew hat strategische Kompetenz, aber ihm fehlt es an Charisma.

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ich-frage-gerne? 23.11.2014, 15:45
57. ich hoffe er kandidiert

ich mag Putin, zwar ist er nicht Mutter Teresa, aber welcher Präsident ist es? Obama? Merkel? ich kann mir kein besseren russischen Präsidenten vorstellen. zudem finde ich hat er recht mit seiner Aussage, solange die USA in der Welt mit militärischen Mitteln ihre Interessen durchsetzen, sollte Russland es auch können. Gleiches recht für alle.

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thomas.mann1 23.11.2014, 15:46
58. Und SPON...

..fällt wider mal auf eine transatlantische Meldung herein. Owe *lol*

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European 23.11.2014, 15:46
59. Gazprom

ist wohl die nächste Station, da kann er den Kassenwart für den Staatsschatz machen.Ein Büro neben Schröder ?Gazprom hat 30,000 MRD Kubikmeter nachgewiesene Reserven Gas. Wer 500$ / 1000 Kubikmeter Umsatz ansetzt kommt auf 15,000 MRD $.Davon 10% Umsatzmarge als Profit macht 1500 MRD $, genug um die Infrastruktur des Landes komplett zu modernisieren.Gazprom ist Russlands Schlüssel zur Zukunft, es wird entsprechend gehütet werden.

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