Forum: Politik
Präsidentschaftswahl 2020: Pete Buttigieg will für US-Demokraten gegen Donald Trump a
Don Emmert/ AFP

Er ist 37 Jahre alt, Bürgermeister einer 102.000-Einwohner-Stadt, Afghanistan-Veteran und mit einem Mann verheiratet: Der US-Demokrat Pete Buttigieg hat offiziell seine Kampagne für die Präsidentschaftskandidatur gestartet.

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axel_roland 15.04.2019, 08:42
20. Die Demokraten brauchen einen konsensfähigen Kandidaten

und da kommt bisher lediglich Beto o'Rourke in Frage: Er ist hinreichend konservativ, um von traditionellen Republikanern gewählt werden zu können und trotzdem liberal genug, um die Mehrheit der demokraten auf sich zu vereinigen. Ich würde an Stelle der Demokraten auf diese eine Karte setzen, anstatt auf polarisierende Kandidaten wie Bernie Sanders und co.

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vegefranz 15.04.2019, 08:48
21. Trump Wiederwahl ziemlich sicher

trump wird 2020 wiedergewählt.

Er ist eine fragwürdige Persönlichkeit. Seine erfolgreiche Politik gibt ihm aber recht.

Der Mehrheit der amerikanischen Wähler ist es egal, was selbsternannte Intellektuelle über Trump denken. Im Gegenteil: Je mehr Haß gegen Trump verbreitet wird, desto enger stehen seine Wähler hinter ihm.

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CandidReader 15.04.2019, 08:49
22.

Zitat von holger.heinreich
Für linke Demokraten aus dem Umfeld der Überheldin Ocasio-Cortez ist Buttigieg nur ein böser, weißer Mann, der einer echten Minderheit den Platz wegnimmt.
Ich glaube zu verstehen was Sie meinen, aber die Logik hinkt: wenn ich den Gedankengang weiterführe müsste der/die nächste Präsident*in eine nicht-weisse, homosexuelle-orientierte Frau (oder aber Transgender?) mit körperlicher Behinderung sein. Eine "echte" Minderheit wird die Wahlen aleine nicht gewinnen können; sie allle sollten/müssen zusammen arbeiten, einen gemeinsamen "Spirit" finden, egal ob sie männlich or weiblich, weiss oder nicht-weiss, alt oder jung, hetero- oder homosexuelle, usw. sind. Aber am Ende sollten die alte, weisse heterosexueller Männer auch nicht als Pariah dastehen.

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draco2007 15.04.2019, 08:52
23.

Zitat von holger.heinreich
Für linke Demokraten aus dem Umfeld der Überheldin Ocasio-Cortez ist Buttigieg nur ein böser, weißer Mann, der einer echten Minderheit den Platz wegnimmt. Die Demokraten haben aktuell geradezu einen Bürgerkrieg zwischen linken Fanatikern und Leuten mit gemäßigteren Ansichten.
"linke Fanatiker" in den USA....das kann nur ein Rechtsextremer schreiben.....

Selbst Bernie Sanders war mehr auf dem Niveau einer SPD...und ganz sicher kein linker Fanatiker.
Die Demokraten allgemein sind eher auf dem Niveau zwischen CDU und CSU.

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draco2007 15.04.2019, 08:56
24.

Zitat von Watschn
Und auch sein sexueller Status sollte eigentlich egal sein, ...
Sie sagen es...sollte...

Den Republikanern und ihren Hetzmedien (Fox, Breitbart, Alex Jones, etc) ist das herzlich egal. Die würden eine so hässliche Hetzkampagne starten...

Entweder der Mann hat einen verdammt guten Psychiater um das durchzustehen, oder er sollte es lassen.
Er kann ja mal Obama fragen, wie für ihn die "Birther"-Geschichte war. Michele fands wohl gar nicht lustig...

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draco2007 15.04.2019, 08:58
25.

Zitat von karlo1952
Die Anzahl an Präsidentschafts-Kandidaten in den USA erreicht bald inflationäre Größenordnungen. Soviel Auswahl möchte ich auch mal bei einer Bundestagswahl haben, aber da darf ich ja nur die Partei wählen, und nicht den/die Kanzler/in.
Nennt sich Vorwahlen und ist da jedesmal so.
Da wird nur Parteiintern abgestimmt...

Sie tun ja fast so, als wäre die Kanzlerwahl völlig unabhängig von der Partei. Zudem hat der Kanzler nur ein Minimum an "Macht" in diesem Land... nicht wie der Diktator im Weißen Haus...

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mullertomas989 15.04.2019, 08:58
26. Kamala Harris...

... sollte es machen! Die Demokraten brauchen eine toughe Frau, die Trump Paroli bieten kann. Einem Mann lässt sich außerdem zu leicht ein Sex-Skandal unterschieben und ein so junger Mann wird zu leicht von Trump lächerlich gemacht. Buttigieg wäre nicht auf Augenhöhe!

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Watschn 15.04.2019, 09:01
27. Wäre von solcher Aussicht in einem KK-Wahlkampf begeistert

Zitat von karlo1952
Die Anzahl an Präsidentschafts-Kandidaten in den USA erreicht bald inflationäre Größenordnungen. Soviel Auswahl möchte ich auch mal bei einer Bundestagswahl haben, aber da darf ich ja nur die Partei wählen, und nicht den/die Kanzler/in.
Stellen wir uns mal vor, es gäbe hier unter den aussichtsreichsten Parteien (CDU/CSU, SPD u. den Grünen), die einen Kanzler stellen können, ....eine Auswahl (gem. US-Vorwahlen) eine Ausmarchung in den verschied. BL (analog US-Bundesstaaten-Vorwahlkampf) z.B. mit:

CDU/CSU: AKK, Maassen, Merz, Spahn, Linnemann, Günther, Laschet
SPD: Nahles, Scholz, Grupp (Trigema), Lange, Buschkowsky, Trümper
Grüne: Kretschmann, Habeck, Palmer, KGE, Trittin, A. Vollmer, Bärbock

Was würde da direktdemokratisch unter dem Wahlvolk die Post abgehen, bis zur jeweiligen Nominierung des einzelnen Partei-Kanzlerkandidaten....
Wenn jede(r) Kandidat(in) sich vor lokalem Publikum sich (vor)stellen müsste, die Beweggründe, Motivation, Visionen, Schwerpunkte und die Persönlichkeit ersichtlich würden...Ein hier nie gekanntes Hochfest der Demokratie wäre es...

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gammoncrack 15.04.2019, 09:13
28. Sollte er wirklich als Kandidat in den Wahlkampf

gegen Trump antreten, kann man sich gut ausrechnen, auf welches Thema sich Trump stürzen würde. Vielleicht ist er wirklich der geeignete Nachfolger, aber bei den prüden Amerikanern wird er keine Chance gegen Trump haben.

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raton_laveur 15.04.2019, 09:13
29. In der Tat: Hoffnung!

Ich bin sehr positiv überrascht, wieviele interessante Kandidaten es bei den Demokraten gibt. Wer von Ihnen sich durchsetzt, wird man sehen. Die oft vertretene Ansicht, ein Kandidat müsse, um erfolgreich zu sein, möglichst politisch zur Mitte neigen, gemäßigt sein und dürfe keine zu drastischen Positionen (welcher Art auch immer) vertreten, teile ich nicht. Auf Hillary Clinton traf das nämlich zu - und was hat es ihr genützt? Wichtiger sind persönliche Integrität, Kompetenz und Glaubwürdigkeit - und damit der absolute Gegenentwurf zum derzeitigen Amtsinhaber.

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