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Präsidentschaftswahl in Russland: Putins falsche Mehrheit
AP

Im Wahlkampf hat der künftige Kreml-Herr ganz auf seine klassische Klientel gesetzt: die mehr als sechzig Millionen Russen, die von Staatsgeldern abhängen. Junge, gut-ausgebildete Großstädter aber, die er zur Modernisierung der Wirtschaft braucht, hat er verprellt.

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arthur_dannenberg 04.03.2012, 16:48
1. Sozialchauvinismus?

Zitat von sysop
Im Wahlkampf hat der künftige Kreml-Herr ganz auf seine klassische Klientel gesetzt: die mehr als sechzig Millionen Russen, die von Staatsgeldern abhängen. Junge, gut-ausgebildete Großstädter aber, die er zur Modernisierung der Wirtschaft braucht, hat er verprellt.
"Putins Mehrheit ist eine quantitative, aber keine qualitative".
Es ist schon befremdlich, von einer Redaktion, die als links gilt, solche Sätze zu hören. Sie bedient sich dabei der Rethorik aus dem Lager der russichen "liberalen" Opposition. Die letztere erlaubt sich Phrasen wie "Russisches Volk ist ein genetischer Abschaum". Bravo Spiegel!

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wernerthurner 04.03.2012, 16:51
2. Quark

"Im Herzen des 142-Millionen Landes ist dies der für alle sichtbare Ausdruck, dass Wladimir Putin sich seines Volkes nicht mehr sicher sein kann. Es ist das Symbol seines Misstrauens und schlechten Gewissens. "

Was sollen solche 'Töne?
Heiligendamm oder die grossen Versammlungen mit massiven Polizeiaufgebot und Absperrunen der westlichen "Politfürsten" vergessen?

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McBline 04.03.2012, 16:53
3.

Zitat von sysop
Im Wahlkampf hat der künftige Kreml-Herr ganz auf seine klassische Klientel gesetzt: die mehr als sechzig Millionen Russen, die von Staatsgeldern abhängen. Junge, gut-ausgebildete Großstädter aber, die er zur Modernisierung der Wirtschaft braucht, hat er verprellt.
Wirklich? Also sind Menschen die im öffentlichen Dienst tätig sind weniger wert als "Großstädter"? Und in den Großstädten arbeitet auch keiner für den Staat... Sehr glaubwürdig.

Und umfragen die einstimmig besagen dass Putin auch in den Großstädten weit vorne liegt lassen wir auch außer acht. So sieht eine ausgewogene Berichterstattung wirklich aus.

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martinxmartin 04.03.2012, 16:55
4. rentner...

ich dachte, dass die rentner überwiegend die rentner partei bzw. gerechtes russland wählen. ich glaube sogar, dass mehr rentner die kprf als geeintes russland wählen. und dieses mal hat geeintes russland sich eher um die jüngeren wählerschichten gekümmert. der wahlkampf war zumindest so ausgerichtet. die renten werden doch schon seit 10 jahren mehrmals im jahr so oder so erhöht. zudem steigen die reallöhne jährlich um etwa 15%. könnte man jetzt genauso schreiben, dass putin die arbeiter alle gekauft hat und das es ungerecht und diktatorisch von ihm war.

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mika30000 04.03.2012, 16:56
5. Guter Job

Zitat von sysop
Im Wahlkampf hat der künftige Kreml-Herr ganz auf seine klassische Klientel gesetzt: die mehr als sechzig Millionen Russen, die von Staatsgeldern abhängen. Junge, gut-ausgebildete Großstädter aber, die er zur Modernisierung der Wirtschaft braucht, hat er verprellt.
Nun wenn er schonmal einem mehr als einem Drittel der Bevölkerung die Jobs beschaffen hat, ist das ein Super Job!

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martinxmartin 04.03.2012, 16:58
6. fast alle für putin...

eigentlich müssten fast alle putin wählen, oder hab ich den artikel falsch verstanden? in der mitte der seite sind einige daten, die für putin sprechen.


Der Unbequeme: Der Grund für westlichen Hass ist Putins Bilanz

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pepito_sbazzeguti 04.03.2012, 17:02
7. Armee

"Verteidigungsminister Anatolij Serdjukow jedenfalls wird am Tag nach der Präsidentenwahl mit Stolz gewellter Brust vermelden, dass seine mehr als eine Million Soldaten und Offiziere zu mehr als 80 Prozent für die Putin-Partei "Einiges Russland" gestimmt haben. Sie tun das nicht, weil Putin dort besonders populär ist, sondern weil ihre Kommandeure es ihnen befehlen."

Woher wissen Sie denn so genau, wie populär Putin innerhalb der Armee ist? Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass übermäßig viele Soldaten Putins seltsame Konkurrenten wählen.

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habgenugvondenlügen 04.03.2012, 17:03
8. Grenzenlos

Zitat von sysop
Im Wahlkampf hat der künftige Kreml-Herr ganz auf seine klassische Klientel gesetzt: die mehr als sechzig Millionen Russen, die von Staatsgeldern abhängen. Junge, gut-ausgebildete Großstädter aber, die er zur Modernisierung der Wirtschaft braucht, hat er verprellt.
Danke für die Kommentare 1 bis 3 zu diesen Artikel von Schepp aus Moskau.

Die Absurdität der Argumente der Herren Schepp und Bidder scheinen wahrlich keine Grenzen mehr zu können, nur um Putin und Russland zu diffamieren.

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BurnOut_Generation 04.03.2012, 17:05
9. ja klar..war klar

Zitat von sysop
Im Wahlkampf hat der künftige Kreml-Herr ganz auf seine klassische Klientel gesetzt: die mehr als sechzig Millionen Russen, die von Staatsgeldern abhängen. Junge, gut-ausgebildete Großstädter aber, die er zur Modernisierung der Wirtschaft braucht, hat er verprellt.
Der alte Gauner konnte nicht anders..auch wenn er die Mehrheit hat,hat er trotzdem paar Urnen mit Wählerstimmen ausgetauscht...was soll das SPON?
Lieber paar Berichte aus den befreiten Ländern,wie Libyen oder Tunesien...

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