Forum: Politik
Preisrekord in Deutschland: Politiker wollen Preissprünge bei Benzin verbieten
DPA

Binnen Sekunden steigen die Preise an den Tankstellen, die Autofahrer haben kaum noch Überblick - der Zorn wächst. Jetzt wird im Bundesrat über die undurchsichtige Politik der Mineralkonzerne beraten.

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belle76 30.03.2012, 13:37
310. Machtlos???

Zitat von sysop
Binnen Sekunden steigen die Preise an den Tankstellen, die Autofahrer haben kaum noch Überblick - der Zorn wächst. Jetzt wird im Bundesrat über die undurchsichtige Politik der Mineralkonzerne beraten.
Autofahrer sind nicht machtlos, aber höchst bequem. Seit Anfang des Jahres fahre ich nur noch im höchsten Notfall mit dem Auto. Zur Arbeit nur noch mit öffentlichen Verkehrsmitteln :-( ansonsten was geht zu Fuß, mit dem Fahrrad, öffentliche.
Logisch finde ich das eigentlich total doof, es dauert länger und die Preise sind auch nicht ohne.
Die Preistreiberei mach ich aber nicht mehr mit!!! Wenn viele Leute, weltweit, das konsequent auch machen würden, dann hätten die Ölmultis ein Problem. Dessen müssen sich viele bequeme aber wohl einfach mal klar werden.
Wir als Kunden haben eine Menge Macht!

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hasenfuss27 30.03.2012, 13:38
311.

Zitat von LotusExige
Wenn der Politik daran gelegen ist, die Spritpreise zu senken, habe ich einen ganz einfachen Vorschlag: Mineralölsteuer, Ökosteuer, Umsatzsteuer auf Mineralölprodukte absenken/abschaffen... Wäre zudem noch ein Granatenwahlkampfthema der CDU/FDP, oder?
Sie können doch an einer Hand abzählen was passieren würde...

- Uns Angie senkt die Energiesteuer um 10ct
- Der Spritpreis geht dadurch nur um 8ct runter, die Mineralölkonzerne verdienen mehr Geld...
- Da die Konzerne wissen, dass Max Mustermann auch bei 1,70€ fleissig tankt, kostet der Sprit spätestens 3 Wochen später wieder genausoviel... Iran, Korea oder ein Sack Reis in China werden schon einen passenden Anlass liefern...

In Summe hat der Konsument nichts gewonnen und das Geld, dass dem Staat durch die Lappen geht fliesst in den Rachen internationaler Konzerne...
Ich kann da keinen Vorteil erkennen...

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Sharoun 30.03.2012, 13:42
312. Eliten?

Zitat von kampenistschön
Und wenn.Zwei Jahre sind lang.Bis dahin werden wir das Gesetz des Marktes derart festzurren,dass es unumkehrbar ist.Und der Respekt vor den Eliten auch.
Bitte lernen Sie: nach einem Satzzeichen folgt ein Leerzeichen; in etwas so:
Punkt_Nächster Buchstabe...
Siehe auch:
de.wikipedia.org/wiki/Leerzeichen
Oder ist die Elite befreit von der Beherrschung der Muttersprache?

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lezel 30.03.2012, 13:42
313. hallo

Zitat von Sharoun
Hallo auch hier. Klemmt Ihre Tastatur?

Zitat von Sharoun
ein Mobilitätsmodell, das zukunftsfähig und für ALLE Menschen dieses Planeten nachahmenswert ist?!
Das fragen Sie sich, und das frage ich mich auch. Ein solches Ziel hat der Forist nämlich auch auf ausdrücklich Nachfrage nicht genannt.

Zitat von Sharoun
Oder gehen Sie davon aus, daß nach Ihnen und außerhalb Ihres Dunstkreises die Leute doch zusehen können, wo sie bleiben?
Ich sehe nicht, was derartige Unterstellungen zur Klärung der Frage beitragen, welchen Nutzen sich der Forist "pennywise_the_clown" von deon von ihm vorgeschlagenen Maßnahmen verspricht.

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yoyoda85 30.03.2012, 13:43
314.

Zitat von pom_muc
Schwierig zu beurteilen. Nehmen wir an Aldi müsste die 2 Wochen 50% mehr Lebensmittel an die Kunden liefern. Also entsprechend das Material Wochen vorher produzieren lassen, irgendwo einlagern und dann mittels Sonderschichten in die Fillialen liefern. Da entstehen schon etwas reale Zusatzkosten.
Wenngleich sich Lebensmittelindustrie und ein "Energieversorgungssystem" (ich nenn das mal so, weil es letzlich bei Kraftwerken ähnlich ist) sicherlich unterscheiden, stimmt das schon was Sie sagen.
Ich mag das auch nicht wirklich zu beurteilen. Ich denke schon, dass in der Zeit mehr getankt wird, die Reserven einer Tankstelle werden aber sicherlich nicht angezapft werden müssen. Das sieht man alleine schon daran, wie lange Tankstellen bei einem Versorgungsstop noch Autos versorgen können.
Ein gewisser Preisanstieg (der zum Wochenende eh meist kommt) ist auch OK, ob er in der Höhe liegen muss, keine Ahnung.

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Flari 30.03.2012, 13:50
315.

Zitat von chakaa
Wovon die Ölindustrie nämlich immer ablenken will ist: Sehr schön abzulesen auf Seiten wie Benzinpreis.de. Dort wird der korrekte Benzinpreis aus Rohölpreis, aktuellem Dollarpreis, Steuern und Vertriebskosten berechnet. Der rote Bereich (Rohertrag) ist momentan bei 25 Cent angekommen. Der ADAC hatte vor einigen Jahren 9 Cent als vertretbar berechnet (klar müssen die Firman auch leben). Damals war der echte Aufschlag bei 15 Cent. Heute wie gesagt 25 Cent. Das ist der Skandal, den es einzudämmen gilt!
Es ist leider absolut nicht ersichtlich, wie benzinpreis.de auf seine Werte kommt!
Ich hatte dort schon einmal angefragt, aber leider keine Antwort bekommen.
Meine Übersicht der letzten 3,5 Jahre sieht so aus:
http://forumsdance.fo.funpic.de/Sprit/rohoel-super.png

Daraus ist eine durchschnittliche Netto-Preisdifferenz zwischen dem Liter Rohöl und dem Liter Super ab Tankstelle von 13ct für Deutschland ersichtlich.
2010 waren es 15ct/l, 2011 13ct/l, 2012 12ct/l, März 2012 15ct/l, heute 17ct/l.

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earl grey 30.03.2012, 13:50
316. schneller und billiger...

Zitat von alpensturm
...Tatsache ist dass über Jahrzehnte eine völlig falsche Verkehrspolitik betrieben wurde. Dass eine einfache Zugfahrt von München nach Frankfurt 95 € (!) kostet scheint niemand zu stören. Schade.
Solche Strecken fliegt man schließlich auch - ist schneller und billiger...
Die Verkehrspolitik ist nicht so falsch, sie orientiert sich an den Wünschen der Menschen; Konsumenten und auch Anbietern.
Unser ganzes Gesellschaftsmodell muss auf den Prüfstand, spätestens wenn das Öl zur Neige geht bzw. die restlichen Reserven nur noch sehr teuer gefördert werden können, wird es in vielen Ländern krachen. Wir haben unsere ganze Gesellschaft zu sehr auf nur ein Verkehrsmittel (das Auto) eingestellt. Alternativen, wo sie vorhanden sind, sind oft schlecht und untauglich.

Wir werden in nicht all zu ferner Zukunft um einen Mix der Verkehrsmittel inkl. neuer Formen nicht herum kommen - egal wie teuer dann das Benzin ist.

Firmen siedeln heute oft in entfernten Industriegebieten, wer dort arbeitet muss oft zwingend ein Auto haben, weil es z.T. überhaupt keinen ÖPNV gibt. Die Menschen passen sich da an und siedeln ebenfalls in Vororten oder der Peripherie von Städten - weil es dort günstiger ist, was aber wieder aufgefangen wird, weil man mind. 1 Auto braucht wegen fehlendem ÖPNV... von daher zählt das Argument nicht, wohnen in den Städten ist zu teuer. Und wo kaufen diese Menschen ein? In der Peripherie gibt es oft keine Läden in erreichbarer Nähe, also werden dann Einkaufszentren irgendwo auf die grüne Wiese gesetzt, wo man wieder (wegen fehlendem ÖPNV) ein Auto braucht...

usw. usw.
Unsere Gesellschaft ist komplett einseitig auf das Auto fixiert, daher sind wir auch den Kosten (Spritpreise usw.) ausgeliefert, da können wir hier so viel jammern wie wir wollen. Wenn wir die Rahmenbedingungen nicht ändern, ändern wir auch an den Spritpreisen nichts...

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mixolydisch 30.03.2012, 13:50
317.

Zitat von lezel
Schaun Sie einfach durchs Forum. Es gibt genug Leute, die eingesehen haben, daß sie nie in der Lage sein werden, eine Diskussion mit Argumenten zu bestehen, und sich deshalb darauf verlegen, Spekulation über mich zu verbreiten. Sie werden beliebige Informationen über mich finden, verbreitet von Ihren Wahlverwandten. Suchen Sie sich was aus. Es steht alles schon da. Sie müssen es nicht wiederholen.
Ach, Sie halten sich argumentativ für den Unbesiegbaren, interessant?! Da lassen Sie aber tief (in sich) blicken.

Nur Sie bringen also Argumente? - Für Ihr Image haben Sie aber ganz alleine gesorgt. Und zwar mit ganz schlechten bis keinen Argumenten - oft sind es nur Sprüche. Von mir aus können Sie sagen was und wie sie es wollen (ich bin da völlig schmerzfrei), nur, sich hinterher über die Reaktionen beschweren - is' nicht.

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PK2011 30.03.2012, 13:50
318. Titel

Zitat von lezel
Ich hatte Sie nach dem Nutzen gefragt. Noch einmal: Welchen Nutzen versprechen Sie sich davon? Was wollen Sie damit erreichen? Niedrige Spritpreise? Dann sind Ihre Vorschläge kontraproduktiv. Also: Worum geht es Ihnen? Was versprechen Sie sich davon?
Sie fragen nach dem Nutzen des Vorschlags eines anderen Foristen, Fahrzeuge mit höherem Spritverbrauch steuerlich höher zu belasten.
Den gibt es natürlich nicht. Wie ich schon beschrieb, existiert eine solche Regelung bereits andernorts. Die Leute lassen ihre Autos im Nachbarland zu.
In DE interessiert das niemanden, der ein stärkeres Auto nutzt. Sind in aller Regel Geschäftswagen, die Aufwendungen sind absetzbar.

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Cotti 30.03.2012, 13:53
319.

Zitat von Grumbach
Selten so gelacht... als ob die Pächter selbst die Preise bestimmen würden!? Die Preise werden von den den Zentralen (Aral, BP, Shell usw.) direkt vorgegeben. Der einzelne Pächter hat da nichts zu melden...
Die Pächter (freie Tanke) kontrollieren täglich mehrfach die Konkurrenz und melden die Ergebnisse an die entsprechende Mutterfirma - die entscheidet dann, ob und wie reagiert werden soll (erst gestern in einer Reportage so bestätigt). Das ist Wettbewerb in Perfektion. Auf dem Wochenmarkt unterbieten sich die Händler schließlich auch nicht, bis sie ihre Produkte praktisch verschenken. Zitat von
...Darüber hinaus sollte man sich auch die Frage stellen wieso Treibstoff in anderen EU-Ländern z. T. deutlich billiger angeboten wird?...
Wer sich diese Frage stellen muss, sollte sich einfach erst einmal mit der Materie beschäftigen, bevor man "mitdiskutieren" muss. Die Antwort heißt: "Steuern". Auch sind nicht die Grünen schuld daran, dass es noch die "Öko-Steuer" auf Benzin gibt, sondern CDU und F.D.P..

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