Forum: Politik
Pressebericht: Erika Steinbach verlässt die CDU
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Justitia 14.01.2017, 22:21
280.

Zitat von bibo85
Wie recht sie hat! Hoffe mal da ziehen noch ein paar nach...
Ja das hoffe ich auch, denn dann kann man damit beginnen zu überlegen, ob die CDU wählbar geworden ist.

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carlitom 14.01.2017, 22:21
281.

Zitat von der-michel
Wieso?
Die Frage ist schwer zu verstehen? Wieso sich eine Beauftragte für Vertrieben auch für Flüchtlinge einsetzen sollte?
Na, was liegt näher? Wie kommt sie dazu, da Unterschiede machen zu wollen? Ist Vertriebener was Höherstehendes als Flüchtling? Beide sind aus der "Heimat" fort und meist nicht freiwillig. Beide suchen neue Aufnahme und eine Zukunft und Menschen, die ihnen beides gewähren. Wer, wenn nicht ein für Vertriebene Engagierter sollte sich für Flüchtlinge sonst noch mit Leidenschaft einsetzen?

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Fackel 14.01.2017, 22:23
282. Herkunft vergessen

Sie scheint ihre Herkunft vergessen zu haben. Gerade mit ihrem Background sollte sie wissen das Vertriebene und Flüchtlinge einen besonderen Schutz bedürfen. Aber das gilt wahrscheinlich nur für Volksdeutsche.

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carlitom 14.01.2017, 22:25
283.

Zitat von nickleby
Frau Steinbach hat Dinge immer beim Namen genannt, hat sich immer für Menschlichkeit und liberale Demokratie eingesetzt, hat das an Deutschen begangene Unrecht während der Vertreibung aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten gegeißelt und sieht nun keine andere Möglichkeit als die CDU zu verlassen, eine Partei, die ihren christlichen Charakter mehr und mehr einer Beliebigkeit preisgibt.
Leider hat sie nie die Ursache für die Vertreibung - nämlich das Naziregime "gegeißelt" und zudem hat sie nicht erkannt (wie Sie auch nicht), dass die CDU unter Merkel gerade in der Flüchtlingsfrage ihren "christlichen Charakter" mehr als deutlich zum Tragen kommen ließ. Das war Nächstenliebe pur, gemäß der reinen christlichen Lehre. Die sortiert nämlich nicht nach Rasse und Herkunft aus wie Steinbach.

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juliusjustus 14.01.2017, 22:26
284. ehrenwert

Ehrenwert ist es, wenn jemand seine feste Überzeugung vertritt und auch die notwendigen Schritte dazu tut. Die allermeisten Menschen passen sich an und schweigen, um persönliche Nachteile zu vermeiden.

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Blindleistungsträger 14.01.2017, 22:30
285. Hoffentlich

Zitat von martinbabenhausen
Es gibt also doch noch Politiker mit Selbstachtung und Rückgrat. Hoffentlich macht dieser Schritt anderen Menschen Mut sich klarer zu positionieren.
Hoffentlich nimmt Frau Steinbach auch viele ältere CDU-Wähler mit. Die sind nämlich die Machtbasis der CDU.

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Greggi 14.01.2017, 22:31
286. Sie ist zu einem Zeitpunkt gewählt worden,

Zitat von carlitom
Sie war immer Direktkandidat und als solcher auch gewählt (erstaunlicherweise). Sie brauchte keinen Listenplatz.
zu dem Ihre asylfeindlichen Äußerungen dem (Wahl)Volk nicht bekannt waren. Insbesondere den Millionen, die zum Ende des Zweiten Weltkrieges in Richtung Westen flüchten mussten und dort eine neue Heimat fanden. Diskussionen um Direkt- oder Listenplatzkandidatin helfen nicht weiter: CDU/CSU müssen sich von der AfD auf Teufel komm raus abgrenzen - deshalb hatte die Dame in ihrer Partei keine Heimat mehr und wurde (vermutlich) "hinauskomplimentiert".

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erespondek 14.01.2017, 22:36
287.

Frau Steinbach, ob Sie wohl je Gelegenheit gehabt hätten in eine politische Partei in Deutschland einzutreten, wäre Deutschland Ihren Eltern so begegnet wie sie heute Flüchtlingen begegnen?

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curiosus_ 14.01.2017, 22:42
288. Na ja, Flüchtlinge und...

Zitat von erespondek
Frau Steinbach, ob Sie wohl je Gelegenheit gehabt hätten in eine politische Partei in Deutschland einzutreten, wäre Deutschland Ihren Eltern so begegnet wie sie heute Flüchtlingen begegnen?
...Heimatvertriebene sind zwei paar Stiefel. Heimatvertriebene wurden dem Kriegstreiber zugeordnet und in dessen Land zwangsabgeschoben. Ihr Vergleich hinkt ziemlich.

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winnirich 14.01.2017, 22:42
289. Direktmandat errungen !

Zitat von soratenia
oder bereits schon eine Zusage, bei der AfD einen guten Listenplatz zu bekommen. Auf ähnliche Gedanken könnten auch andere CDU-Abgeordnete kommen, die denen ihr Platz auf der CDU-Liste wohl nicht mehr für eine Wiederwahl reicht. Es ist also die Stunde der Opportunisten.
nur so zur Info...Frau Steinbach hatte im Wahlkreis Frankfurt/M. II das Direktmandat für den Bundestag mit knapp 6% Vorsprung vor dem SPD-Kandidaten errungen. Das sollte man schon wissen, bevor man obigen Kommentar abgibt...

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