Forum: Politik
Pressekompass: Eine Stunde für 8,50 Euro - das sagen die Medien

Deutschland bekommt den Mindestlohn - historischer Akt oder schwarze Stunde für die Republik? Die Meinungen der Medien im Pressekompass.

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myoto 03.07.2014, 11:47
1. Welcher Mindestlohn?

Vor 2018 passiert da eh nix und da haben wir wohl eine neue Regierung. Solange die Einhaltung (vor 2018 ist das nicht geplant) nicht kontrolliert wird ist es eh witzlos.

Und mit den bisherigen Ausnahmen und denen die noch kommen, was soll das noch bringen?

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scottbreed 03.07.2014, 11:59
2. Meinung hin Meinung her

der Mindestlohn von 8.50 der erst ab 2017 eingeführt wird ist ein Armutszeugnis so einfach ist das 8.50 Euro wollten sie schon vor fast 10 Jahren einführen.... 10 Euro und mehr währen zeit gemäßer gewesen und das sich die Industrie rausredet das einige Preise steigen werden ist nur nen Vorwand für Preissteigerungen nix anderes.. genug verdient haben sie an den billiglöhner jahrelang und jetzt jammernse.. der Mindestlohn ist nur der Mindestlohn also das mindeste oder absolut geringste vom geringsten das heißt in solch einen unternehmen was brüstet den Mindestlohn zu zahlen würde ich nicht arbeiten wollen, weil er eben nur ich sage nur den Mindestlohn zahlt.. absolut schwach.

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RalfHenrichs 03.07.2014, 12:00
3. Unsinnige Kommentare

Warum sollen die Preise steigen? Wenn ein Rohstoff um 10% steigt, steigen die Preise auch nicht zwingend. Ist halt die Frage, ob dies umgelegt werden kann auf dem Markt. Und € 8,50 ist ja nicht hoch, da dürften die meisten, die davon profitieren, nicht sehr weit drunter gelegen haben. Da gegenwärtig eher Deflation als Inflation droht, sehe ich auch keine großen Preissteigerungen durch den Mindestlohn.

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Phil2302 03.07.2014, 12:03
4.

Es ist ein Anfang denke ich. Das einzige was fehlt ist eine gewisse gesicherte Steigerung wegen der Inflation, bis der Mindestlohn kommt ist er ja schon wieder weniger wert. Ich bin sehr gespannt wie das ganze ausgeht. Zum Glück bin ich dann fertig mit meinem Studium und nicht mehr in meinem Nebenjob, mein Chef hat mir nämlich schon angekündigt dass er mir sonst kündigen müsste.

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rofldub 03.07.2014, 12:10
5.

Zitat von Phil2302
Zum Glück bin ich dann fertig mit meinem Studium und nicht mehr in meinem Nebenjob, mein Chef hat mir nämlich schon angekündigt dass er mir sonst kündigen müsste.
Mit Verlaub, dann hat ihr Chef es eigentlich erst gar nicht verdient, seine Firma zu haben. Wer nur davon lebt, Leute unter 8,50€ zu bezahlen, dessen Produkt ist nicht wirklich relevant, als das man es vermissen würde.

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güntilein 03.07.2014, 12:12
6. Schade um die Idee. Dank der Kompromissbereiten Weicheier, zerstört.

Dabei geht es beim Mindestlohn nur darum, dass jeder Arbeitende von seinem Einkommen, nicht mehr an der Unterkante der Gesellschaft rumkrebsen muss . Sind die ausgenommenen das etwa nicht wert? Sind die weiterhin zu würdelosen Löhnen verdammt? Das sogar staatlich verordnet. Ist Artikel 1 des GG etwa angepasst worden?

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barrakuda64 03.07.2014, 12:12
7. Typisch GroKo

Von allen Versprechen VOR und unmittelbar nach der Bundestagswahl ist NICHTS (lies NICHTS) geblieben. EEG Umlage (Sigmund Gabriel): genau das Gegenteil der Ankündigungen wurde durchgesetzt - reichlich Ausnahmen für die Industrie/Großkapital und die Kosten für den Otto Normalverbraucher steigen. Der kleine Vorstoß von Ilse Aigner, den Preis zu deckeln und dafür in 3 oder 4 Jahren umso kräftiger hinzulangen zeigt nur, welche Geistesgrößen sich aus dem Mangfalltal in der Politik herumtreiben. Nächster Punkt - Rente mit 63: die bereits beschlossenen und noch kommenden Einschränkungen verwässern das ursprüngliche Paket zu einem Nichts. Einzige Ausnahme die ich gut finden würde: Jugendliche, die noch keine Ausbildung absolviert haben. Punkt 3 - Mindestlohn: bis es soweit ist, hat die "christliche" CDU/CSU so viele ihrer Ausnahmen durchgesetzt, dass auch hiervon NICHTS mehr übrigbleibt. Zumindest nichts mehr, dass zu erwähnen sich lohnen würde. Fazit: Viel heiße Luft, viele Diäten, viel mehr neue Politnasen, die später auch am Privilegientopf saugen, für den WIR bezahlen müssen. Die Gegenleistung dafür: NICHTS!

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propagare 03.07.2014, 12:12
8. Gleichgeschaltete Medien. Ne woher?!

Mindestlohn ist ein Arbeitsverbot für Geringverdiener.

Wir sollten doch wissen das Gesetze auch Unrecht legitimieren können. Dürfen wir unsere Lebensweise anderen aufzwingen weil wir sie für die Richtig halten? Ist es richtig andere zum moralischen Handlen zu zwingen?
Was wäre wenn ich Ihnen sagen würde, dass meine Abneigung (als Wähler oder Regierender) mir noch lange kein Recht dazu gibt, sie allen anderen zu verbieten? Vielleicht da es dieses Wesen der "Öffentlichkeit" gar nicht gibt, weil die Öffentlichkeit nur eine gewisse Anzahl von Individuen darstellt, ist jeder konkreter oder angedeuteter Konflikt mit "dem öffentlichen Interesse" nur der Versuch, die Interessen von einigen den Wünschen und Interessen von Anderen zu opfern.
Wenn Arbeitnehmer für höhere Löhnen kämpfen, feiert man es als soziale Errungenschaft, wenn Unternehmer nach grösseren Profiten streben, verteufelt man es als "egoistische Gier".
Man lässt einfach die Menschen nicht entscheiden ob sie zu einem Staat und seinen Regeln gehören möchten. Wie auch bei dem Menschenbild?
Vielleicht ist der Staat tatsächlich eine Krankheit die sich für die Heilung ausgibt.

Es ist schwierig sich eine dümmere und gefährlichere Art der Entscheidungsfindung vorzustellen, als die, sie in die Hände von Menschen zu legen, die keinen Preis dafür zahlen, falsch zu liegen.

Jede Macht, die alle Menschen an ein einzelnes politisches System binden möchte, ist von ihrer Natur aus aus totalitär. Sie mag sich sozialistisch, kommunistisch oder demokratisch nennen, aber ihre Handlungen werden darauf ausgerichtet sein, die Loyalität ihrer Bürgen zu lenken und kontrollieren wie auch Kritiker und andere Meinungunen zu unterdrücken. Geschweige denn diese in der staatl. Schule zu unterrichten.

Die Regierenden haben bereits deutsches Vermögen über Generationen verpfändet und verkaufen sich uns als Helden der Geldkrise. Sie schwenken das Füllhorn des "Wohlfahrtstaates" auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung. Sie verbieten und regulieren den Wohlstand offen und verkaufen es uns als sozial. Das staatliche Zwangsgeldmonopol, welches seinem jeweiligen Herrn und Meister dient, dient ihm umfangreicher als mancher denkt. Wo ist hier der Wettbewerb? Die viel beschworene Schwarmintelligenz, ihr wisst schon, die Mehrheit entscheidet, was richtig und falsch ist, verfolgt und mordet Minderheiten und wählt Politiker, die blutige Kriege führen. Der Wähler in einer "Demokratie" ist ein Gewaltverbrecher am nächsten Individuum. Weltklasse.

Zitate Ende.

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spiegelleser987 03.07.2014, 12:13
9. Das sagt also die taz....

Zitat:
"Trotz des Risikos, dass an anderer Stelle draufgezahlt werden müsse und trotz Nebenwirkungen der Lohn-Nivellierung von Reinigungs- und qualifizierten Servicekräften hält Barbara Dribbusch auf taz.de die Entscheidung für eine gute Sache."

Das sagt also die taz. Allerdings beschränkt sie sich hier nur auf Reinigungs- und Sevicekräfte und lässt den Rest weg. Vor einem halben Jahr (oder 2013) hat die taz zugegeben, dass sie keine Mindestlöhne zahlen kann.

Allerdings wären die nicht die einzigen. Wenn man sich mal umsieht, wird man bemerken, dass der Staat bereits vor Steuern und Löhnen eine Menge Gebühren abkassiert, sodass es für den Mindestlohn nicht mehr reicht. Aber darüber redet niemand mehr.

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