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Pressekompass: Hat Merkel Wahlkampfhilfe für Erdogan geleistet?
AFP

Angela Merkel war zu Gast beim türkischen Staatschef Erdogan - kurz vor der Wahl. Nun wird ihr Wahlkampfhilfe vorgeworfen. Der Pressekompass zeigt die Meinungstrends der Medien.

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kraus.roland 19.10.2015, 11:57
10. Offensichtlich ist Merkel..

..zuihren zielsicher eingesetzten "Ungeschicklichkeiten" zurückgekehrt. Erdogan ist's zufrieden, aber Anstand und Gerechtigkeit bleiben auf der Strecke!

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v.papschke 19.10.2015, 11:58
11. Erdogan

ist gewitzt genug, um den Besuch als Wahlkampfhilfe zu nutzen. Merkel war und ist in einer denkbar schlechten Position gewesen. Ich hoffe aber eigentlich nicht, dass wir in Deutschland in 1-2- Monaten doch noch über einen Grenzzaun reden müssen. So ganz Unrecht hat der Vorsitzende der Polizeigewerkschaft nämlich nicht, obwohl es im Moment wohl noch verpönt ist, so zu reden.

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Jahiro1 19.10.2015, 12:04
12. So geht´s nicht weiter ....

"Das eben ist der Fluch der bösen Tat, daß sie, fortzeugend, immer Böses muß gebären." (F.Schiller)

Man kann den Spruch auch umdrehen: Wenn jeder Versuch eine Situation zu retten immer nur zu weiteren Problemen führt, dann war die erste Entscheidung bereits grundlegend falsch.

Dies muss sich Merkel endlich eingestehen und zurücktreten, anstatt immer weitere Fehler und damit Probleme aufzuhäufen !

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oliver twist aka maga 19.10.2015, 12:09
13. Sola gratia

Wer wie Merkel keine anderen Instrumente sieht, des Flüchtlingsstroms Herr zu werden, als die "Bekämpfung der Fluchtursachen", der liefert sich natürlich der Gnade nahöstlicher Demokraturen und ihrer Herrscher aus. So einfach ist das.

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dherr 19.10.2015, 12:13
14. Vielleicht

Zitat von dieter 4711
Bin kein Freund von Angie, aber was sollte sie machen um zu versuchen den Flüchtlingsstrom abzumildern.
mit Assad reden.

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localpatriot 19.10.2015, 12:17
15. Ein Bauchfall kann kaum was bringen

Zitat von dieter 4711
Bin kein Freund von Angie, aber was sollte sie machen um zu versuchen den Flüchtlingsstrom abzumildern.
Man kann von Herrn Erdogan vernünftiger Weise erwarten dass er die Kanzlerin zappeln lässt Sie war in der Vergangenheit nicht immer total Erdoganfreundlich. Dazuhin ist sei eine Frau und für die Regierungschefin der größten Wirtschaft in Europa heute strategie, auswegs und planlos.

Ausserdem bringt die Wanderung fuer Herrn Erdogan nur Vorteile:

- Er verlagert das Flüchtlingsproblem nach Deutschland.
- Der deutsche Staat bezahlt die Versorgung dieser heimatlosen Menschen.
- Die Türkei gehoert zur Sunni Konfession welche ebenso die Konfession der grossen Mehrheit der Umsiedler darstellt.
- Die normalerweise eng gehaltenen Grenze Europas wurden von der Kanzlerin weit aufgerissen und man kann nicht erwarten dass Herr Erdogan seinen Glaubensbrüdern eine Chance der Auswanderung in die beste Wirtschaft Europas verweigern könnte.

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windpillow 19.10.2015, 12:20
16. Wahlkampfhilfe?

...wenn sie mit Erdogans Geschenk -einem fliegenden Teppich zurück kommt, wissen wirs.

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romaval 19.10.2015, 12:24
17.

Zitat von dieter 4711
Bin kein Freund von Angie, aber was sollte sie machen um zu versuchen den Flüchtlingsstrom abzumildern.
ganz. einfach zuerst denken und dann reden.

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spontanistin 19.10.2015, 12:26
18.

... mit Hilfe der Türkei!" war wohl die komplette Parole der Kanzlerin. Wer sich als Regiererin eines Volkes und nicht einer Executive versteht, bittet vorher das Volk auch nicht um seine potentielle Hilfsbereitschaft! Arme Demokratie!

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neanderspezi 19.10.2015, 12:28
19. Es wird interessant sein, welche Kommentare zu den deutsch-türkischen Abmachungen zwischen Merkel und Erdoğan geduldet werden

Der Besuch dieser Kanzlerin aus Deutschland in der Türkei wird auf einen fortgesetzten Zahltag hinauslaufen und die Türkei kann ihre Pfleglinge aus Syrien, bevor sie diese portioniert gen Westen schickt mit dem Hinweis unzureichender Löhnung aus Deutschland und vielleicht auch noch weiterer EU-Länder, als Faustpfand für eine pünktliche und kontinuierlich anzuhebende Bezahlung ins Spiel bringen. Für Nachschub weiterer Flüchtlingsheere wird dank IS und anderer Rebellenhorden ohnehin gesorgt werden, was die Zeltlager an der Grenze zu Syrien in unerträgliche Plätze für Not und Verzweiflung verwandeln dürfte und was wiederum bei zunehmender Überfüllung zur Weiterreichung der unglücklichen Menschen gen Westen Anlass geben dürfte. Die Zahlungen zur Flüchtlingshilfe werden ohne explizite Erwähnung in die Hände der türkischen Behörden übergeben und nicht an eine von Syrern beaufsichtigte Hilfsorganisation und schon gar nicht von einer Flüchtlingshilfeorganisation der EU kontrolliert, was einer Beleidigung der vorgesehenen Behörden gleichkäme. Man darf nun erleben wie die Not trotz Geldfluss kontinuierlich wächst und so wird ein Solidaritätszuschlag für die Flüchtlinge dieser Welt sehr bald als notwendige Hilfsmaßnahme in EU-Ländern mit Vortritt Deutschlands eingeführt werden müssen. Diese Abfolge kommender Entwicklungen im Flüchtlingsgeschäft ist natürlich frei erfunden und wird unter der Kanzlerin Merkel niemals nicht alternativlos eintreten.

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