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Pressekompass: Wie sinnvoll ist die Frauenquote? Das sagen die Medien
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Die SPD-Minister haben ihre "Leitlinie" für eine Frauenquote in Aufsichtsräten vorgestellt. Sind die Vorschläge eine Mogelpackung? Und ist eine starre Quote überhaupt sinnvoll? Der Überblick über die Kommentare in den Medien, in Kooperation mit pressekompass.net.

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cato. 27.03.2014, 09:06
1.

Zitat von sysop
Die SPD-Minister haben ihre "Leitlinie" für eine Frauenquote in Aufsichtsräten vorgestellt. Sind die Vorschläge eine Mogelpackung? Und ist eine starre Quote überhaupt sinnvoll? Der Überblick über die Kommentare in den Medien, in Kooperation mit pressekompass.net.
Bevor wir über den Sinn oder besser Unsinn einer Quote diskutieren, sollte die Befürworter einer solchen doch bitte erklären wie diese ohne gegen die Verfassung zu verstoßen umsetzbar sein soll.
Artikel 3.3 GG ist doch hier Recht eindeutig:

"Niemand darf wegen seines Geschlechtes [...] benachteiligt oder bevorzugt werden."

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Jadama 27.03.2014, 09:11
2. Traurig

Dass den Frauen so wenig zugetraut wird, dass sie einen besonderen Schutz benötigen. Der Plan mit dem Frauen gestärkt werden sollen sorgt also eigentlich nur dafür, dass sie in der Wahrnehmung auf einer Ebene mit körperlich behinderten dastehen. Ein Armutszeugnis der modernen Feministen/innen. Ich sage: Der/Die beste für den Job. Die Auswahl sollte aber nicht vom Betrieb selbst getroffen werden. Es braucht keine Frauenquote, sondern einen generischen Ansatz zur Personalrekrutierung. Dann reguliert sich das von selbst.

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el`Ol 27.03.2014, 09:13
3. je nach Branchen

Ich kann mir vorstellen, dass in Technik-lastigen Firmen Frauen mit 30% im Aufsichtsrat deftig überrepräsentiert wären. Man sollte sich vielleicht am Anteil der Frauen unter den in der Firma beschäftigten Akademikerinnen orientieren.

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el`Ol 27.03.2014, 09:16
4. je nach Branchen

Ich denke, dass Frauen mit 30% im Aufsichtsrat in Technik-lastigen Firmen deutlich überrepresentiert wären. Man sollte sich vielleicht am Frauenanteil unter den in der Firma beschäftigten Akademikern orientieren.

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Demandred 27.03.2014, 09:16
5. Kontraproduktiv

Zitat von sysop
Die SPD-Minister haben ihre "Leitlinie" für eine Frauenquote in Aufsichtsräten vorgestellt. Sind die Vorschläge eine Mogelpackung? Und ist eine starre Quote überhaupt sinnvoll? Der Überblick über die Kommentare in den Medien, in Kooperation mit pressekompass.net.
Jegliche Quotierung - egal, in welchem (Wirtschafts-) - bereich und völlig unabhängig davon, ob es sich um eine Frauen- oder Männerquote handelt, ist schlicht falsch. In jeder Position / auf jedem Arbeitsplatz sollte die Person / der Mensch sitzen, die / der die beste Eignung für die jeweilige Aufgabe mitbringt, und diese beste Eignung kann im Endeffekt nur ermittelt werden, wenn das Auswahlverfahren anonymisiert wird.
Die Anzahl der Menschen, die gerne eine "Quotenfrau" oder ein "Quotenmann" sein möchten, halt ich für überschaubar.

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Windlerche 27.03.2014, 09:19
6.

So lange so viele Frauen ihren Job aufgeben müssen, wenn ihr Kind in die Schule kommt, weil es keine Hortplätze gibt, ist Chancengleichheit eine Illusion. Krippenplätze werden geschaffen, aber mit der Einschulung ist alles wieder vorbei. Auch Ganztagsschulen bieten keine Ferienbetreuung. So viel Urlaub bekommt kein Angestellter.

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ricson 27.03.2014, 09:23
7. alternativlos

niemand will wirklich eine solche Quote und es ist ein Armutszeugnis das wir sie trotzdem brauchen. Die oft propagierte Behauptung mit harter Arbeit wuerde man im Leben au0c was erreichen ist leider Humbug. Es schadet zwar nicht aber als wer man geboren wurde, und wer einen protegiert und auch nicht zuletzt Glueck und Zufall sind dann doch wichtiger.

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Toebbens 27.03.2014, 09:28
8. Falscher Auswahlbereich

Leider ist der Bereich, welchen der Pressekompass anbietet, unvollständig. Jenseits von Frauenquote ist "notwendig" bis "sinnlos" gibt es nämlich noch "schädlich, diskriminierend, freiheitsfeindlich".

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charly136 27.03.2014, 09:31
9. Frauenquotenregelungen in der.....

Wirtschaft absolut sinnlos.
Sicher gibt es befähigte Damen die aber in der Minderheit und diese sollen ihre Chance erhalten.
Quotenregelung wie von bestimmten Gruppierungen aus Politk gefordert absolut irrsinnig - bei Politik selbst, dagegen durchaus angebracht.
Dort ist man gewohnt, Entscheidungen hin und her und dann auf die lange Bank zu schieben bis sich die Sache selbst erledigt oder von Deutschlands oberster Quotenfrau entschieden wird.
Im Gegensatz zu Wirtschaft/Unternehmen muss in der kollektiven Verantwortungslosigkeit Politik keine/r für seine Entscheidungen alleine "Rechnung" tragen!
Letztendlich stecken da LOBBYISTEN den Fahrplan ab, an der Sohle der Bürger (nicht abheben) zum "Wohle & Kohle" für Priviligierte....!

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