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Pressekonferenz in Moskau: Putin sieht keine Anzeichen für eine Palastrevolte
REUTERS

Verliert Wladimir Putin in der Rubel-Krise die Kontrolle über den Kreml? Der russische Präsident gibt sich selbstbewusst: "Was Palastrevolten angeht, können Sie ganz beruhigt sein."

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zauselfritz 18.12.2014, 14:19
1. Jaja!

Das haben sie alle nie kommen sehen!

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Immanuel_Goldstein 18.12.2014, 14:26
2. Nachtigal, ick hör dir trappsen...

Wer so vorauseilend antwortet, wie Putin, dem geht im Normalfall ganz schön die Düse. Klares Anzeichen dafür: Informationen, die gar niemand abgefragt hat.

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Botox 18.12.2014, 14:35
3. Wewnn es um die Krim geht.....

hat Putin die volle Unterstützung der Bevölkerungs mehrheit. Im Westen sehe ich das gar nicht.
Cuba hat mehr als 40Jahre standgehalten. Das wird in Russland nicht anders sein!

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missbrauchtewähler 18.12.2014, 14:37
4. Paläste haben sie schon

http://www.welt.de/politik/ausland/article12690215/Putins-Palast-fuer-250-Millionen-Euro-verkauft.html
Der Rest ist glaubwürdig. Chodorkowski wollte seine kriminell erworbenen Ölquallen an die Amerikaner verkaufen, kurz bevor er verhaftet wurde. dieser Prozess wurde gestoppt. Daher wird er vom Westen gehätschelt.

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tschautsen 18.12.2014, 14:41
5. .

http://meta.tagesschau.de/id/93352/u...der-oligarchen

Das ich das noch erleben darf...IN DER TAGESSCHAU...!

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bonngoldbaer 18.12.2014, 14:50
6. Wer?

Es wäre interessant zu erfahren, wer diese Frage gestellt hat.
Natürlich gibt es im Ausland jede Menge Leute, die gern eine Palastrevolution oder noch lieber einen russischen €-Maidan herbeireden würden.

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tsaag 18.12.2014, 14:51
7. NMichts Neues

Russland ist stark und das Ausland und da besonders den Westen ist für den Niedergang der Russischen Wirtschaft verantwortlich, seit Jahren macht Herr Putin das so. In den Russischen Medien wird sogar die EU seit Jahren schon als Aggressor dargestellt. In breiten Schichten der russischen Bevölkerung ist man deshalb auch der Meinung die EU sei ein Militärbündnis.
Für Leute die mit dem russischen Unternehmeralltag zu tun haben sind die jüngsten Entwicklungen nicht neu, sondern vorhersehbar. Herr Putin hat nach seinem Amtsantritt zunächst unter dem Deckmantel der Straffung des Staatsapparats und der Korruptionsbekämpfung gepunktet. Dabei hat er nur, gelinde gesagt, eine "Umstrukturierung" der Korruption durchgeführt. Kein Projekt in Russland lief in den letzten Jahren ohne Teilhabe von Leuten aus dem Umfeld von Herrn Putin. Ohne diesen "Schutz" wurden die absurdesten Forderungen von Beamten und Behörden gestellt. Stand das Projekt unter "Schutz" von Herrn Putin war von diesen Dingen nichts zu spüren.
Dieses System hat horrende Summen an Geld verschlungen, Geld das sich die Investoren durch Steuererleichterungen oder andere meist staatliche Gegenleistungen wieder geholt haben. Solange der Ölpreis hoch war hat das eine geringe Rolle gespielt. Doch wie "leck" dieses System war und wie weit der Verfall der Russischen Wirtschaft fortschritt, konnte man am Index des Russischen Staatshaushalts in Bezug auf den für einen Ausgleich notwendigen Ölpreis erkennen. So war 2008 ein Ölpreis von etwa 70 - 75 Dollar nötig um den Staatshaushalt auszugleichen, 2013 waren es schon 108 Dollar pro Barrel. Während die Putingetreuen Oligarchen und auch er selbst einen unvergleichlichen Reichtum anhäuften, wurde das Volk mit kleinen Bonbons bei Laune gehalten, das Geld kam aus der Staatsschatulle.
Wenn etwas nicht so lief, wurde als Schuldiger immer das westliche Ausland präsentiert. Die Staatspropaganda sorgte dafür.
Die gleiche Propaganda sorgt auch dafür dass der Ausverkauf der Russischen Rohstoffe im fernen Osten in Sibirien an China nicht publik wird. Reist man durch die Landschaften entlang der Grenze zu China, dann sieht man das todgeschwiegene Elend und den Raubbau. Doch Sibirien ist weit und weit weg - auch von Moskau und dem europäischen Teil Russlands.

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dunnhaupt 18.12.2014, 14:56
8. Die Anderen waren schon immer schuld

Putins Verfolgungswahn ist nachgerade krankhaft. Wer tagsüber von "Palastrevolte" und "Kreml gut bewacht" redet, der schläft nachts nicht gut.

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uvg 18.12.2014, 14:58
9. Herr Putin ...

ist seit der Krim-Annexion ein Verlierer. Er hat den Westen in völliger Verkennung seiner nur begrenzten Möglichkeiten herausgefordert. Folglich steht er nun vor einem ständig wachsenden Scherbenhaufen. Und daran ist natürlich allein der "böse Westen" schuld. Das Schlimme ist: daran glaubt er sogar selbst und verliert damit immer mehr den Blick auf die Realitäten.

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