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Pressekonferenz zur Krim-Krise: Putin und wie er die Welt sieht
DPA/ RIA Novosti

Er lockt und schmeichelt, gibt sich streng, wirkt gereizt: Russlands Präsident Putin hat sich erstmals öffentlich zur Krim-Krise geäußert. Auf westliche Beobachter wirken manche seiner Äußerungen unglaublich - doch der Auftritt entspricht dem russischen Selbstverständnis.

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F.A.Leyendecker 04.03.2014, 15:32
1. Hmmm

Putin sieht die Welt etwa so wie sie auch Obama sieht. Wir sind also in den besten Händen.

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Zaphod 04.03.2014, 15:35
2. Verständnis

Anstatt leicht herablassend über die Pressekonferenz zu schreiben, wäre es doch wichtiger, wenn versucht würde, Putin und seine Motive zu verstehen. Und so ganz schwierig ist dieses Verständnis auch nicht, er redet ja weder unlogisch noch unsinnig.

Wichtig ist doch, dass letztendlich auf der Krim noch keinerlei Schüsse gefallen sind, es sind nur mehr Soldaten da. Wenn dieser Umstand ausreicht, um den Westen vollkommen aus dem Häuschen zu bringen, so stimmt etwas im Westen nicht. Die Völker des Westens sollten nun ihren Politikern klar machen, dass sie keinen Krieg und keine Konfrontation wollen. Daher müssen die westlichen Politiker wissen, dass sie Maßnahmen der Deeskalation ergreifen müssen und keine weiteren Drohungen aussprechen sollten!

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RudiLeuchtenbrink 04.03.2014, 15:37
3. naja, das ist seine Sicht,

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-956869.html[/QUOTE]

Mc Cain und die anderen Spezialisten für Weltpolitik sehen dies eben anders, doch jeder hat ein Recht auf eine Meinung.
Kanzlerin Merkel hat zum Glück einen befähigten Aussenminister der versuchen wird Schaden für Deutschland durch die USA abzuwenden. Leicht wird es nicht einen Krieg in Europa zu verhindern, wenn erwst einmal in der Ostukraine die Absetzbewegungen eskalieren.

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mingus55 04.03.2014, 15:42
4. es ist zuviel passiert

in den letzten Jahren, als dass man den Politikern des "freien" Westens, so mir nichts dir nichts, glauben würde. Dies gilt ditto für die "freie" Presse des Westens. Daher soll sich jeder selbst ein Bild von der Pressekonferenz mit Putin machen.

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geddon 04.03.2014, 15:43
5. Alles wie immer...

... die Argumentationskette ist nicht mehr oder weniger plausibel als die diverser westliche Politiker bei geopolitischen Entscheidungen.

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Olaf 04.03.2014, 15:43
6.

Zitat von sysop
Er lockt und schmeichelt, gibt sich streng, wirkt gereizt: Russlands Präsident Putin hat sich erstmals öffentlich zur Krim-Krise geäußert. Auf westliche Beobachter wirken manche seiner Äußerungen unglaublich - doch der Auftritt entspricht dem russischen Selbstverständnis.
Mag ja sein, dass er ein lächerlicher, kleiner Mann mit seltsamen Ansichten ist, aber er hat ein riesiges Atomwaffenarsenal und kommandiert eine der größten Armeen der Welt.

Man sollte ihn also besser ernst nehmen. Es ist einer der Gründe dieser Krise, dass der Westen dies nicht von Anfang an getan hat.

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unjeheuerlich 04.03.2014, 15:43
7. Auftragskommunikation?

Zitat von sysop
Er lockt und schmeichelt, gibt sich streng, wirkt gereizt: Russlands Präsident Putin hat sich erstmals öffentlich zur Krim-Krise geäußert. Auf westliche Beobachter wirken manche seiner Äußerungen unglaublich - doch der Auftritt entspricht dem russischen Selbstverständnis.
Es kommt darauf an: Eine Milliarde ist ja recht viel Geld für die Ukraine - und da kann Putin vielleicht nicht mehr ruhig schlafen. Aber mal ganz im Ernst: Wenn das Theater, wenn der große Coup de Theatre vorbei ist, dann werden wir folgendes sehen: Die USA kontrollieren die Banken der Rest-Ukraine und bauen dort netterweise einen Truppenstützpunkt mit polnischer Hilfe, Russland behält die Krim, sowie einige intakte Großstädte und Deutschland darf Tschernobyl in Ordnung bringen, wobei Klitschko exklusive Angebote an die deutsche Wirtschaft unterbreitet, welche EU-Mittel gesponsort sind (d.h. aus D kommen). Darauf also dürfen wir uns freuen. Und am Maydan wird dann Fanta ausgeschenkt. Bis dahin drücken wir allen die Daumen und wissen gar nicht so recht, wohin wir uns winden sollen.

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chagall1985 04.03.2014, 15:50
8. Jetzt stellen wir uns mal vor

Die Krim hätte mal zu den USA gehört.
Und auf der Krim würden 60% Amerikaner wohnen.

Glaubt irgendwer ernsthaft, dass die Amerikaner irgendwas anders gemacht hätten als Putin?

Im Gegensatz ich könnte mir sogar vorstellen das die zwei Schritte weiter gegangen wären.

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burkel0404 04.03.2014, 15:52
9. vielleicht

sollte der grosse meister mal seinen eigenen kommentar in der new york times vom 11. spt 2013 lesen, in dem er den usa invasionplaene gegen syrien unterstellt...

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