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Presserat über Altbundespräsident: Wulff-Forderung nach strengeren Regeln unbegründet
AFP

"Die Wirklichkeit aus dem Blick verloren": Der Deutsche Journalistenverband und der Presserat haben die Forderung von Altbundespräsident Christian Wulff nach strengeren Regeln deutlich zurückgewiesen.

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cs01 21.07.2014, 13:36
1.

Wo hat man sich denn bei der Berichterstattung Wullf kritisch hinterfragt. Man hat sich vom Jagdinstinkt leiten lassen und dann sind alle auf ihn drauf, ohne Gnade. Nicht das es den falschen getroffen hätte, aber die Behauptungen im Artikel von den Journalisten sind doch sehr gewagt.

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Mertrager 21.07.2014, 13:38
2. Die Regeln sind immer ok

... wenn man nicht Betroffener ist. So werden auch jene Polizisten umgedacht haben, denen man zu Hause aufgrund einer Verwechselung die Wohnung ramponiert und die Hunde erschossen hat. Der gesuchte vermeintliche Straftäter wohnte in einer anderen Etage. Kommt eben vor, heisst es vorher. - Wenn aus dem Täter dann selbst ein Opfer geworden ist, sieht die Welt dann anders aus. - So auch bei den Medien. Das wird viel Gemeines gemacht. Die Selbstkontrolle funktioniert bescheiden. Das sieht man nicht zuletzt am Wüten der BLÖD. Und daran, wie oft diese Machenschaften ungestraft bleiben.

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Tevsa 21.07.2014, 13:43
3. Die geister die ich rief....

War er es nicht der sich in die Obhut von "Bild" und "Gala" begeben hat? Als es Wulff passt suchte er die Medien - Und später war er es, der den Anrufbeantworter eines Chefredakteurs voll getextet hat. Und seine Salami-Taktik der "ganz Großen Aufklärung" kam auch nicht sehr gut an. Aber Schuld sind ja immer die anderen....

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nurmalso2011 21.07.2014, 13:45
4. glaubt jemand ernsthaft,

der Presserat würde zugebne, dass die Hetz-Aktionen der Presse nicht okay waren -dann wäre doch die nächste Frage, warum die ihre Ärsche nicht erhoben haben.... Aber das korrupte Pack hält zusammen.

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sekundo 21.07.2014, 13:49
5.

[QUOTE=sysop;16196601]"Die Wirklichkeit aus dem Blick verloren": Der Deutsche Journalistenverband und der Presserat haben die Forderung von Altbundespräsident Christian Wulff nach strengeren Regeln deutlich zurückgewiesen.

ausgerechnet christian wulff, dieser apologet des mittelmasses,
verlangt strengere presseregeln. der mann hat sich jahrelang
durch sämtliche schmierblätter geschleimt und hat mit kai
diekmann's wölfen geheult. und nun, wo er die geister, die er
rief, nicht mehr los wird, wimmert er etwas von masshalten.
der mann ist erbärmlich!!

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hajode 21.07.2014, 13:49
6. Ja, ja

die werden sich doch nicht ans eigene Bein pinkeln. Journalisten sind nun mal sakrosankt.

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eryx 21.07.2014, 13:51
7.

Der letzte Satz ist doch der entscheidende. Es gab eben auch die Diskussion, ob Wulff von den Medien nicht zu hart und ungerechtfertigt angegangen werden würde, die große Mehrheit hat das verneint.
Allerdings bin ich auch der Meinung, dass sich die Medien ab und zu doch in etwas engeren Grenzen bewegen sollten. Fragwürdig finde ich es als Beispiel immer, wenn die Presse zeitgleich mit Ermittlungsbehörden bei Verdächtigen eintrifft. Diese Art von Durchstechereien bei Polizei und Staatsanwaltschaften ist ärgerlich.

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oliver.lohrenz 21.07.2014, 13:53
8. Erwünschte und unerwünschte Zerrbilder

Zitat von sysop
"Die Wirklichkeit aus dem Blick verloren": Der Deutsche Journalistenverband und der Presserat haben die Forderung von Altbundespräsident Christian Wulff nach strengeren Regeln deutlich zurückgewiesen.
Der Herr sollte mal die Kirche im Dorf lassen.

Zunächst war es ihm absolut recht, dass von ihm Zerrbilder in den Medien gezeichnet wurden. Die Zerrbilder der Springerpresse haben ihm den Weg ins Präsidentenamt nämlich sicher geebnet und waren daher hochwillkommen. Alleine seine damalige Nähe zur Springerpresse wäre eigentlich schon eines Staatsoberhauptes vollkommen unwürdig gewesen.

Das er zuletzt freigesprochen wurde, ist zu akzeptieren. Dennoch hatte sein Verhalten schlichtweg ein doch äußerst strenges Gschmäckle, und seine peinlichen Versuche, Berichterstattung zu unterdrücken, berechtigen ihn nun so gar nicht dazu, sich über die Presse zu echauffieren.

Nicht wenige Menschen legen an dieses Amt auch nicht ganz unberechtigt höhere moralische Ansprüche als er zu erfüllen vermochte.

Jeder darf sich seine Freunde aussuchen. Wenn es aber welche sind, bei denen sich der Verdacht der Kumpanei geradezu aufdrängt, muss man sich halt entscheiden: Passt das zu einem so hohen öffentlichen Amt? Bin ich dafür geeignet? Und was sollte ich tun, um sicher aufkommende Zweifel zu zerstreuen? Offenbar fiel seine Antwort auf diese Fragen doch sehr anders aus, als der Anspruch an ihn war.

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mimak 21.07.2014, 13:56
9. Strengeren Pressekodex, aber ja bitte !

Ich finde die Presse soll doch bitte ALLE Politiker die uns was "vorwulffen" genauso zu verfolgen. Vielleicht erreichen wir damit das sie und nicht mehr so die Tasche voll schwindeln.

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