Forum: Politik
Pressestimmen zum Brexit: "Werden wir JEMALS rauskommen?"
Yui Mok/dpa

Die EU hat den Brexit erneut verschoben, die Briten haben nun bis Halloween Zeit. Wird das überhaupt noch etwas mit dem Austritt? Die internationale Presseschau.

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ichliebeeuchdochalle 11.04.2019, 12:27
30.

Zitat von pizzerino
Die britische Presse schlägt da m.E. sehr besonnene Töne an. Ich hab schon befürchtet, die Stimmung kippt in Richtung EU Bashing, aber anscheinend sieht die presse die Situation wohltuend selbstkritisch.
Aha ... 0,1 Prozent aller Meldungen zusammengefaßt führt bei Ihnen zu "die britische Presse". Okay.

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McSeafield 11.04.2019, 12:27
31. Diese Fristverlängerung wird nicht reichen

Ein no-Deal Szenario ist mit dieser Verlängerung bis zum 31.10. leider noch nicht aus der Welt. Einige konservative Brexis-Hardliner wie Jacob Rees-Moog wollen das Hick-Hack um die Macht im Lande noch auf die Spitze treiben. Die wollen aus der EU regelrecht rausgeschmissen werden, damit sie den schwarzen Peter für eigenes politisches Versagen der EU in die Schuhe schieben können. Der beste Deal, den die Briten erreichen könnten, wäre ein schneller Exit vom Brexit. Eine Alternative dazu, die sich mit breiter Mehrheit durchsetzen liese, ist nicht in Sicht. Mit Neuwahlen oder zumindest einem zweiten Referendum könnte die Blockadesituation aufgelöst werden. Das bekommen die Briten aber bis 31.10.2019 nicht hin. Die werden die EU noch mindestens um eine weitere Fristverlängerung bitten müssen.

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querdenker13 11.04.2019, 12:30
32. Denen ihr Problem

Zitat von cekay1
vor einem halben Jahr. Es geht aber nicht um die Wirtschaft sondern um die Arbeitsplätze. Gehen Sie mal in eine Kleinstadt in der Honda eine Fabrik zumacht. Es geht um Bürger, deren Einkommen und deren Familien, die sie damit ernähren.
Das ist deren ihr Problem. Die Insulaner wollen raus aus der EU und müssen mit allen daran hängenden Konsequenzen leben. Wenn die aber erst jetzt anfangen darüber nachzudenken sollten sie sich mal untersuchen lassen. Es ist nur noch unerträglich wie die Insulaner immer wieder ihre Rosinen bekommen und damit alle anderen EU-Bürger vor den Kopf stoßen. Und wer meint das sich da etwas ändert bei den Insulanern täuscht sich. Es hätte niemals eine weitere Verlängerung geben dürfen.

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freigeist1964 11.04.2019, 12:33
33. Ja und?

Zitat von cekay1
vor einem halben Jahr. Es geht aber nicht um die Wirtschaft sondern um die Arbeitsplätze. Gehen Sie mal in eine Kleinstadt in der Honda eine Fabrik zumacht. Es geht um Bürger, deren Einkommen und deren Familien, die sie damit ernähren.
Wo ist das Problem fuer uns? UK will raus und und unabhaengig sein und das haben sie gewaehlt und das koennen sie auch gerne haben! Dass dann die Jobs verschwinden steht auf einem anderen Papier aber, die Brexshiiters scheinen ja nur dann etwas zu lernen, wenn es weh tut!

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ichliebeeuchdochalle 11.04.2019, 12:33
34.

Zitat von Jota.Nu
1. .... GB nimmt an der EU-Wahl teil und hat damit Veto-Recht. ... und ein Ultra-Konservativer Brexeteer übernimmt die Regierung und schert sich einen Dreck (à la Trump) was May mit der EU ausgemacht hat. 2. Danach: Rosinenpicking und Erpressungen im EU-Parlament vom allerfeinsten!
Ja, schnell erklärt: (a) Ausgehandelt endet nicht mit dem Tod, dem Rücktritt oder sonstwas der handelnden Menschen. (b) Ja, EU-Parlament rund 70 Briten, nicht alle böse Rechte. (c) Die Musik in der EU machen andere, nicht das EU-Parlament. (d) EU-Parlament hat wenig zu bestimmen, die wenigen Hard-Briten können außer verbal zu stänkern nichts anrichten.

Es ist so wichtig, die Fakten zu kennen, wenn man irgendwo mitredet.

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0Kugelfang0 11.04.2019, 12:39
35. Die EU? Der BER?

irgendwie alles das Gleiche, nichts klappt wirklich und zufrieden ist keiner ! Eigentlich habe ich erwartet, das schon lange Verhandlungen mit Russland laufen um die Russen in die EU zu holen. Bis das passiert, ist diese EU wohl Geschichte! Die Briten sollten über ihren Austritt noch mal die Gelegenheit bekommen abzustimmen! Wird aber wohl an den Politikern unsere Zeit scheitern, weiß nicht ob denen Bildung fehlt oder die Lust am Arbeiten, irgendwie geht doch alles nicht voran, nichts funktioniert wirklich. Eine Schande für die aktuelle Politik!

Die komplette Politiker Riege der letzten 5 Jahre Versagt auf ganzer Strecke, egal aus welchem Ressort!

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Teddi 11.04.2019, 12:44
36. Einmal Nöler, immer Nöler

Ich finde den Vergleich von stilus in Beitrag #1 einfach toll. Besser könnte man die Situation nicht beschreiben. Da sich aber der nölige Mitbewohner nicht ohne ein Säckel voll Vorteilsgulden, die er sich unglaublicherweise verdient zu haben wähnt, gehen will, wäre es am besten, wenn man ihn auf eine Kur zum Psychologen (Europarat) nicht zum Nölen, sondern zum Zuhören schicken würde, damit er sich endlich zur Einsicht bekehren kann, um Entschuldigung bittet, seine Pflichten übernimmt, und von jetzt an einfach ein kooperativer, vielleicht sogar intelligenter, ideenreicher Mitbewohner wird. Aber wer erwartet das schon von einem selbstüberzeugten, eingebildeten, tunnelsichtigen, eingeübten Nöler? Kaum einer.

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prophetshittingthewall 11.04.2019, 12:52
37. Vom Dakotaindianer lernen !!!

Schon die Dokotaindianer rieten, dass wenn man entdecke, dass man ein totes Pferd reite, man besser rechtzeitig vor dessen Umfallen zuallerletzt dann abspringen solle. Es würde auch nichts nützen, wenn man dem toten Pferd nach dessen Umfallen zuwartend noch mehr Zeit gäbe, damit sich dieses auch ja doch wieder ganz vollständig erhole. Oder man dem toten Pferd einen neuen Reitdecke auflegen, neue Reitseile umbinden, die Mähne frisch ganz zackig zuschneiden und es schönverzierend anmalen würde. Oder man es mit Stockschlägen und Hacktritten wieder anzutreiben versuche, weil man ja immer schon ganz ungehorsame Pferde genau so und zuallerletzt doch zur funktionablen Raison zu bringen vermochte. Oder man mehrere tote Pferde zusammenbände, um deren Resttrage- oder -Zugleistung damit erhöhend zu bündeln. Oder wenn man unterschiedliche tote Pferde hinsichtlich deren dennoch gleichartigen Beweglichkeitsvermögens rational miteinander vergleiche um zur Synthese zu gelangen. Oder man bei anderen Stämmen nachschaue, wie man dort tote Pferde reite und sinnvoll nutze, um selbiges dort praktizierte noch unbekannte Verfahren nachahmend zu kopieren. Oder man jemanden zum Fachspezialisten für das Reiten toter Pferde- diesen extra auszeichnend- bestimme und ausbilde. Oder man die Definitionskriterien verändere, nach welchen ein Indianerpferd als tot zu gelten habe. Oder man das Dogma statuiere, dass einfach überhaupt kein eigenverantwortliches Pferd so totgeritten werden kann, dass man es nachfolgend nie mehr sinnvoll nutzen könne. Oder man verkünde, dass das zu reitende tote Pferd gar viel wirtschaftlicher tot zu reiten sei, als überhaupt jedes andere tote oder insbesondere alle lebenden Pferde, da man es ungepflegt und ungefüttert belassen und dennoch reiten könne. Oder man eine völllig neuartige Gebrauchsidee für die Nutzung und den Reitgebrauch toter Pferde erfände. Oder man gar ein Incentive- und Motivationsprogramm mit Sonderfütterung und Prachtweide zwecks dadurch erhofft doch erneut nutzwillig werdender toter Pferde etabliere. Oder man den Vorzug anpreise, dass man von einem toten Pferd niemals abgeworfen werden könne, um es so gegen ein besonders wildes als unzureitbar oder ungehorsam geltendes wildes Mustang eines anderen Stammes einzutauschen. Oder man Felsen unter Bittgesang mit dem Abbild des toten Pferdes und den Visionen dazu, was einem toten Pferd alles an Ausserordentlichem möglich sein könnte, wenn es nur wieder lebte, bemale. Am Besten würde man folglich also nur so wahrhaft sinnvoll und zum Nutzen des eigenen Stammes unter Erhöhung von dessen Ansehen verfahren können, wenn man ein totes Pferd zum Geschenk für einen schwachen Nachbarstamm mache, welcher so schwach sei, dass er das Geschenk nicht beleidigend zurückweisen oder zurückschenken könne, und den man -falls er selbiges doch riskierte- dann gewaltsam unterjochen dürfe.

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giwi21 11.04.2019, 12:54
38. Aber genau

Zitat von cekay1
vor einem halben Jahr. Es geht aber nicht um die Wirtschaft sondern um die Arbeitsplätze. Gehen Sie mal in eine Kleinstadt in der Honda eine Fabrik zumacht. Es geht um Bürger, deren Einkommen und deren Familien, die sie damit ernähren.
diese Menschen haben für den Brexit gestimmt und wollen den Hard Brexit now´.
Lesen sie mal die Mail usw. und schauen sie sich die Foren dort an.

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Barças Superstar 11.04.2019, 12:54
39. Nette Metapher ...

Zitat von stilus
Man stelle sich die EU als eine WG mit 28 Mitbewohnern vor. Aber einer der Mitbewohner verhält sich ziemlich komisch: Er nöhlt nur herum, nervt die Mitbewohner, weiss alles besser, putzt aber nie das gemeinsame Bad und bringt nie den Müll raus. Außerdem weigert er sich, sich an den Nebenkosten zu beteiligen. darauf angesprochen, pöbelt er herum und droht mit Auszug! Liebe Briten, habt ihr euch erkannt? Es wird Zeit, dass ihr eure Butter und euren Joghurt aus dem Gemeinschaftskühlschrank nehmt und euch ganz leise und unauffällig davonmacht. Ihr seid nicht allein Europa, ihr seid nur eine kleine neblige Insel irgendwo in der Nordsee.
... nur leider handelt es sich hier um eine lose-lose-Situation. Eine EU ohne Briten wird "Südstaaten"-lastiger, und ob das im Interesse der stabileren Länder sein kann? Ok, wenn wir Schweden, Dänen, Norweger stattdessen dabei hätten. Und - vernebelt ist bei "uns" auch viel.

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