Forum: Politik
Privatisierung: CSU macht Front gegen EU-Wasserpläne
dapd

In Deutschland wächst der Widerstand gegen mehr Wettbewerb in der europäischen Wasserversorgung. Die CSU meldet massive Bedenken gegen das EU-Vorhaben an. Notfalls sollen die Pläne in Bayern nicht umgesetzt werden.

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peregrino2007 26.01.2013, 07:48
1. right2water

Schaut euch die letzte Sendung "Neues aus der Anstalt" an. Erwin Pelzig erklärt dieses zynische Thema sehr gut. Unterstützt bitte die Aktion right2water. de

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ichundsonstkeiner 26.01.2013, 07:48
2. Was für ein Witz

Nachdem unser tolles Kabinett (inklusive CSU-Minister) dem ganzen vorher zugestimmt hat jetzt so tun als wüsste man von nichts! Typischer CSU-Populismus

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juharms 26.01.2013, 07:49
3. Das Kapital hat keine Anlagemöglichkeiten mehr

Das Kapital wird nicht mehr verzinst, also muss der Staat mal wieder ein Grundbedürfnis als sichere Anlage auf den Markt werfen. Wohin diese Entwicklung führt, haben wir immer wieder sehen können....

NEIN

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haaf 26.01.2013, 07:50
4. Die Strom- und Gas-liberaltisierung und Privatisierung

verrät wohin die Geschichte mit dem Wasser läuft. Der Verbraucher wird durch Anbieter, die undurchschaubare Verträge und Geschäftsmodelle haben, gelockt und verliert schließlich Geld, weil der Anbieter Konkurs geht oder auf Grund von vertraglicher Täuschung, dann doch den Preis nicht hält. Grundversorgung wie Wasser, Strom, Energie gehören in staatliche Hand, damit der Verbraucher hier nicht auch noch für die Gewinne von Investoren zahlen muss und nachher auch noch das Risiko des Konkurses eines Anbieter hinnehmen muss. Hat nicht das Beispiel London und mancher deutscher Städte gezeigt, dass Privatisierung nur zum Verfall der Infrastruktur geführt hat, die dann letztlich der Steuerzahler wieder finanzieren musste, und der Privatanbieter ist mit seinen Gewinnen gegangen ohne nötige Investitiionen gemacht zu haben.

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derewigestenz 26.01.2013, 07:51
5. Unterschriftenaktion

...hier: http://www.right2water.eu/de

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buntesmeinung 26.01.2013, 08:02
6. Wasser

ist ein Lebensmittel.
Seine ständige Verfügbarkeit in bester Trinkqualität gehört zur öffentlichen Daseinsfürsorge.
Wir haben schon hinreichend schlechte Erfahrungen mit den Stromanbietern.
Trinkwasser darf den internationalen Großkonzernen nicht in die Hände gespielt werden.
Es gehört uns allen und ist keine Handelsware.

Diese EU ist eine Katastrophe. Sie handelt nicht im Sinne der Bürger, sondern verschafft den Großkonzernen immer neue Spielfelder und immer mehr Macht.

Hände weg von unserem Trinwasser!!!

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Architectus 26.01.2013, 08:07
7. Lex Nestlé

...ein unnötiges Gesetz, das ziemlich sicher von großen Konzernen initiiert wurde. Gewinner und Verlierer stehen schon fest.
Nestlé z. B. verfolgt erklärtermaßen seit Jahren das Ziel, "Marktführer" in diesem Bereich zu werden.
Infrastruktur hat nichts in den Händen gieriger Privatpersonen verloren!!!

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Architectus 26.01.2013, 08:11
8. CSU hat es auch schon bemerkt!

...die CSU ist in Brüssel an den Gesetzgebungen beteiligt.
Ohne Wahlkampf würde sie keinen Finger rühren.
Längst laufen im Internet Petitionen dagegen und die CSU möchte jetzt auf den fahrenden Zug aufspringen...

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igwex1 26.01.2013, 08:12
9. Niemals

Paris hat das schon ausprobiert. Resultat: höhere Kosten bei schlechter Qualität. Die Verträge mit dem privaten Versorger wurden beendet. Infrastruktur gehört der Gemeinschaft. Privatisierung hatte das britische Schienennetz zerstört, bis es der Staat zurückgekauft hat. Viele Komunen haben solche Erfahrungen mit privaten Betreibern ihrer Kanalisation. Liebe Bundesvolksvertreter, bitte stoppt den Unsinn. Die EU soll doch eine Völkergemeinschaft sein - und ich sehe nicht, wie splche Privatisierungen dazi beitragen

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