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Pro-Demokratie-Bewegung: 500 Festnahmen nach Großdemonstration in Hongkong
DPA

Es war die größte Demonstration seit zehn Jahren: 500.000 Menschen gingen in Hongkong für mehr Demokratie auf die Straße. In der Nacht wurden 511 von ihnen festgenommen - sie hatten vor dem Sitz des Regierungschefs protestiert.

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saiber 02.07.2014, 08:11
1. Unter den Briten waren Wahlen ueberhaupt nicht erlaubt

Unter den Briten konnten die HKner ueberhaupt nicht waehlen denn unter den Briten gabs ja auch kein Parlament. Heute waehlen sie ihre Abgeordnete die sich an der Regierung beteiligen. Nur den Regierungschef koennen sie nicht direkt waehlen. Also ist es nicht ganz richtig wenn es heisst, dass demokratische Wahlen nicht erlaubt sind. Sie duerfen waehlen.

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SchneiderG 02.07.2014, 08:19
2.

Zitat von sysop
Es war die größte Demonstration seit zehn Jahren: 500.000 Menschen gingen in Hongkong für mehr Demokratie auf die Straße. In der Nacht wurden 511 von ihnen festgenommen - sie hatten vor dem Sitz des Regierungschefs protestiert.
Spiegel sollte den Vertragpassus zwischen England und China zum Punkt "demokratische Wahlen in HKG" hier einfügen (Link).

Dann Wissen wir Leser, ob China vertragsbrüchig ist oder nicht.

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spon-facebook-10000072945 02.07.2014, 08:56
3. Eine halbe Million China- Gegner sind viel

Sie kamen zu Zehntausenden und ihre Zahl stieg im Laufe des Tages auf 510.000 an. Menschen aus allen Schichten, alt und jung, aber besonders viele junge Menschen, drückten ihr Verlangen nach freien Wahlen und Presse- Meinungsfreiheit aus. Als Gegner wurde verständlicherweise Rotchina ausgemacht,das auch Hong Kong seinen diktatorischen Stempel aufdrücken will. Dies wird in dieser Stadt nicht leicht; denn wenn von 3.4 Millionen Wahlberechtigten 15 % auf die Straße gegen, ist das enorm.Man mag fragen warum, doch die Antwort liegt auf der Hand. Der Großteil der Hong Konger ist zwischen 1949- 1989 aus der roten Diktatur geflohen. Sie haben ihre schlechten Erfahrungen ihren Kindern und Enkeln weitergegen, die nun feststellen müssen,daß sich Beijing immer noch nicht geändert hat, sondern die ehemalige Kronkolonie ihrem totalitären Diktat unterwerfen will.

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G. Whittome 02.07.2014, 08:58
4. Bravo!

Wie die Liberty Times in Taiwan gestern berichtete, stößt das Referendum sogar in China auf Resonanz: so demonstrierten 5 junge Leute in Changsha, Provinzhauptstadt von Hunan, auf einer Hauptstraße, auf der sie ein Banner entrollten und ebenso ein Referendum in Hunan forderten. Natürlich wurden sie sofort festgenommen. Die Hongkonger müssen am Ball bleiben: nach der Veröffentlichung des Weißbuchs der chinesischen Regierung, wonach Hongkong nur soviel Rechte genießt, wie ihnen die Zentralregierung gewährt, droht die "Ein-Land - zwei Systeme"-Formel zur hohlen Floskel zu verkommen. Und nur wenn sie am Ball bleiben, können sie den Menschen anderswo in China als Vorbild dienen.

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Jaerven 02.07.2014, 09:00
5. Da

weiss man direkt was Peking von Demokratie wirklich hält.

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fatherted98 02.07.2014, 09:13
6. ...und....

...wäre bei uns auch nicht anders. Demonstranten die die Bannmeile in Berlin durchbrächen und vor dem Kanzleramt lautstark demonstrierten würden auch von der Polizei festgenommen werden...ob so viele steht bei den wenigen Polizeikräften zwar in Frage...aber wenns um Kanzleramt ginge wäre da sicher genug Polizei vor Ort.

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frank1980 02.07.2014, 09:18
7. Was glauben die Menschen

eigentlich wo sie sind ? Sie sind jetzt verdammt nochmal teil der Volksrepublik China und Leben nicht in einer Demokratie. Sie sollten lieber Ruhe halten, sonst ist das mit ihren besonderen Rechten auch ganz schnell abgeschafft.

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SchneiderG 02.07.2014, 09:34
8.

Zitat von frank1980
eigentlich wo sie sind ? Sie sind jetzt verdammt nochmal teil der Volksrepublik China und Leben nicht in einer Demokratie. Sie sollten lieber Ruhe halten, sonst ist das mit ihren besonderen Rechten auch ganz schnell abgeschafft.
Ganz so einfach ist das nicht. China hat mit England einen Vertrag abgeschlossen (details sind mir nicht bekannt) wo im groben steht, daß der Status Hongkong 50 Jahre unverändert weitergeführt werden soll nach Übergabe an China. Dafür hat China von England die Insel Hongkong und den südlichen Teil von Kowloon (beides war im 100% Besitz von England) geschenkt zurückbekommen.

Wenn China seinen Part des Vertrages nicht einhält ist China Vertragsbrüchung, ergo, alle Staats-Verträge mit China sind als "nichts" Wert zu betrachten.

Aufgrund meiner China Erfahrung kann ich was unsere Firmen betrifft sagen, das ein Großteil der chinesischen Vertragspartner nicht vertragstreu sind, speziell unsere Kunden von Staatsbetrieben. Die intressiert es einen feuchten Dreck ob sie Verträge mit uns einhalten oder nicht.

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ms.marzahn 02.07.2014, 09:35
9. Die roten Mandarine in Peking...

werden regieren, wie sie immer reagiert haben, wenn das Volk nach Menschenrechten, Demokratie, Versammlungsfreiheit und dem Recht auf freie Meinungsäußerung reagiert haben:

Sie werden die Polizeiknüppel rausholen, Menschen niderknüppeln und weiter an der Perfektion des repressiven Systems arbeiten.
Arbeitslager, Zwangspsychiatgrisierung, willkürlilche Verhaftungen, die ganze Palette hat.
Und hier scheint es Foristen zu geben, die das alles gut finden.

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