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Probleme beim G36-Gewehr: "Für den Einsatz nur eingeschränkt tauglich"
DPA

Das Urteil der Experten über das Bundeswehr-Gewehr G36 ist harsch: Laut neuen Gutachten ist es für den Einsatz nur eingeschränkt tauglich - und gefährdet das Leben deutscher Soldaten im Gefecht.

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paulmeiersohn 18.04.2015, 14:46
1. Alles Politik

Die BW hat bestellt - H&K hat geliefert: Ein zu allererst preiswertes, leichtes, kleinkalibriges, universelles, niedliches Gewehrchen, mit dem jeder Schwachkopf auch ohne intensive Ausbildung ballern kann: das G36.
Die jetzige Kampagne gegen H&K soll lediglich das Verhandlungs-Terrain bereiten für die anstehende Neuanschaffung. Alles Theater-Donner.

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Beat Adler 18.04.2015, 14:47
2. Xter Artikel, Xtes Forum, und ich verstehe es immer noch nicht.

Xter Artikel, Xtes Forum uebers G36, und ich verstehe es immer noch nicht.

Warum ist Deutschland nicht in der Lage seine wenigen Soldaten der Kampfeinheiten allerbestens auszuruesten? Es geht ja nicht mehr um eine Billigwaffe fuer ein Massenheer.

Kann bitte jemand diese Frage beantworten?
mfG Beat

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harry099 18.04.2015, 14:49
3. frau v d leyen weiss seit ihrem amtsantritt von

diesen problemen. trotzdem hat sie den bundestag wie uns bürger einfach angelogen. hier werden unmengen von geld versenkt, die soldaten mit untauglichenn waffen in krisengebiete geschickt. ein rücktritt ist unumgänglich. zeitgleich müssen jetzt ermittlungen gegen die weiteren verantwortlichen eingeleitet werden, vor allem auch gegen herrn demaiziere. alles andere wäre bananenrepublik.

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thunderstorm305 18.04.2015, 14:52
4. Wo sind die Spezifikationen der Waffe?

Wieder fehlen Angaben über die zum Zeitpunkt der Anschaffung gesetzten Spezifikationen. Stimmt es dass die Bundeswehr von ganz anderen Anwendungen ausgegangen ist? Wenn ja, dann kann man dem Hersteller keine Vorwürfe machen, denn er hat geliefert was verlangt wurde. Aber wie üblich ist zu diesem Thema nichts geschrieben.

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Sueme 18.04.2015, 15:03
5.

Zitat von thunderstorm305
Wieder fehlen Angaben über die zum Zeitpunkt der Anschaffung gesetzten Spezifikationen. Stimmt es dass die Bundeswehr von ganz anderen Anwendungen ausgegangen ist? Wenn ja, dann kann man dem Hersteller keine Vorwürfe machen, denn er hat geliefert was verlangt wurde. Aber wie üblich ist zu diesem Thema nichts geschrieben.
Vermutlich weil es die Bundeswehr bzw die zuständige Beschaffungsbehörde nicht so unbedingt gut aussehen lassen würde. Dann doch lieber griechischer weise die Schuld auf andere schieben.

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eule_neu 18.04.2015, 15:05
6. Irritation

Physikalisch ist eigentlich klar. dass eine hohe Schussfolge den Lauf stark erhitzt und verbiegt, so dass eine Streuwirkung der Munition eintritt. Deswegen wurden eigentlich lange Maschinenpistolen oder-gewehre benutzt, wo die Streuwirkung bekannt ist. Wie man in ein Sturmgewehr eine eierlegende Wollmilchsau einbauen will, ist mir nicht klar. Wahrscheinlich muss man beim G36 die Schussfolge herabsetzen, um es als Sturmgewehr mit Zielpräzision einsetzen zu können. Vielleicht könnte ein Waffenspezialist zu den Waffenproblemen - insbesondere des G36 - Stellung nehmen und die Bevölkerung weiterbilden. Auch der Spiegel ist gefragt, schließlich nennt er sich ja ein Nachrichten- und Informationsblatt.

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Bakturs 18.04.2015, 15:06
7. Zurück zum Hersteller

50% Trefferquote beim Verschuss von zwei Magazinen? Die Anzahl ist bei einem Gefecht in 5 min. durch!! Noch schlimmer ist, dass damit auch die Todesquote unserer Jungs in den Krisengebieten drastisch steigt. Wenn unsere Verteidigungsministerin hier nicht sofort reagiert, ist sie falsch am Platz.

JETZT muss sie reagieren und nicht morgen.

Zurück zum Hersteller damit und Nachbesserung verlangen. Und zwar sofort und ohne langes Gerede, verhandeln und Ausreden suchen. Dies kann gemacht werden, wenn die Sicherheit unserer Soldaten wieder gewährleistet ist.

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thunderstorm305 18.04.2015, 15:06
8. Von der Tagesschau Redaktion kann man etwas lernen.

Selbst die Tagesschau hat mittlerweile einen Bundeswehrfeldwebel in Reserve befragt, der bestätigt hat, dass dieses Sturmgewehr nie als Maschinengewehr benutzt werden darf. Das würde auch dem normalen Einsatz in dem man einzelne Feuerstöße abgibt zuwider laufen. Wenn dann sollte man ein Maschinengewehr verwenden. Na was denn nun? Was soll dieser Affentanz mit immer neuen Gutachten und Meldungen von der Presse. Ich vermute dass niemand der hier Artikel schreibt jemals einen Schuss mit diesem Sturmgewehr abgegeben oder bei der Bundeswehr gedient hat.

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Attila2009 18.04.2015, 15:07
9.

Zitat von paulmeiersohn
Die BW hat bestellt - H&K hat geliefert: Ein zu allererst preiswertes, leichtes, kleinkalibriges, universelles, niedliches Gewehrchen, mit dem jeder Schwachkopf auch ohne intensive Ausbildung ballern kann: das G36. Die jetzige Kampagne gegen H&K soll lediglich das Verhandlungs-Terrain bereiten für die anstehende Neuanschaffung. Alles Theater-Donner.
Die Kalibergröße allein sagt gar nicht. Die .223 rem ist kein Spaß wenn man am falschen Ende steht.
Die fliegen auch mit 900 bis 1000 m/s und sind auf 300 m tödlich.

Zielen und treffen üben muss man auch damit, also auch nichts für "Schwachköpfe "

Ja es sollte leicht ,preiswert und universell sein - also eine eierlegende Wollmilchsau. Und nun regen sich welche auf weil es doch nicht alles perfekt kann.

Im heißen Zustand ebenso präzise treffen ist etwas was nur wenige Waffen können.Die sind aber dann auch nicht billig.

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