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Problemgewehr G36: Untersuchungskommission fordert bessere Kontrolle beim Waffenkauf
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Warum wurden die Probleme beim Sturmgewehr G36 so lange ignoriert? Eine unabhängige Kommission fordert das Verteidigungsministerium auf, die Kontrolle von angeschafften Waffen dringend zu modernisieren.

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gogo-mani 14.10.2015, 18:06
1. Experten?

Das sind also die Experten, die eine Aussage zu dem G36 treffen sollen?

Da holt man einen Manager von der Commersbank? Ausgerechnet die Bank, die fast Pleite ging und von der öffentlichen Hand gerettet werden musste. Da scheint es im Management auch nicht so doll gelaufen zu sein. Naja, "Experten" unter sich

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fareast 14.10.2015, 18:13
2. Das heisst also,

dass HK genau das geliefert hat, was die Bundeswehr bestellt hat, es folglich keine Qualitaetsprobleme am Gewehr gegeben hat, die zu der sinkenden Trefferwahrscheinlichkeit gefuehrt hat. Es heisst ausserdem, dass die BW das Gewehr nicht bestimmungsgemaess eingesetzt und es schlicht versaeumt hat, rechtzeitig eine geeignetere Waffe anzuschaffen. Das ist aber schwerlich die Schuld des Herstellers, zumal der mit dem HK 416 durchaus passende Produkte im Angebot hat.

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rascher 14.10.2015, 18:16
3. Pannengewehr?

Bei Laboruntersuchungen wurde festgestellt, dass beim Gewehr G36 durch Erhitzung die Treffgenauigkeit abnimmt. Dabei war von 750 Schuss pro Minute die Rede.
Wer kann mir erklären, wie man mit einem solchen Sturmgewehr 750 Schuss pro Minute abgeben kann.

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bafibo 14.10.2015, 18:22
4. Irgendwie logisch

In einem Gefecht kann der Soldat nur feststellen, ob das Gewehr in seiner Hand Probleme macht, indem es entweder zu heiß wird oder indem irgendetwas klemmt (was offenbar nicht der Fall war und positiv zu vermerken ist). Wie sich das Trefferbild "im laufenden Betrieb" entwickelt, läßt sich im Gefecht im Normalfall nicht ausmachen, das geht nur auf dem Schießstand oder eventuell durch einen Scharfschützen - aber der wird vermutlich ein anderes Gerät benutzen. So ist es kein Wunder, daß sich die Soldaten im Einsatz nicht beklagt haben - sie konnten die abnehmende Treffgenauigkeit gar nicht wahrnehmen.

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mikaiser 14.10.2015, 18:26
5. Papier-Akten?

Damit ist die BW also bestens gegen Cyber-Attacken gerüstet! Gut so. Bitte keine voll-vernetzten, internetbasierten Systeme!

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MatthiasPetersbach 14.10.2015, 18:30
6.

Das G36 ist ne hervorragende Waffe. Für das, für was es konzipiert wurde. Da kann man jeden Benutzer fragen.

Was für experten denn sonst?

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hugahuga 14.10.2015, 18:31
7. Wer verdient daran?

Es gibt zu denken, dass - wie man auch soeben im TV Laufband lesen konnte - die weitaus meisten Soldaten keinerlei Probleme mit diesem Gewehr zu haben scheinen. Gleiches war auch von Benutzern dieses Models aus dem Ausland zu vernehmen. Also wird es eine politische oder gar rein geschäftliche Angelegenheit sein. Und hier stelle ich erneut die Frage: Wer verdient daran?

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reinhard_d 14.10.2015, 18:35
8. Wo ist das Problem mit dem G36?

Es gibt wohl eher ein Problem mit dem Herbeireden eines Problems! Deren leben von diesem Gewehr abhängt, im Krieg, sagen, es ist erstklassig. Wen noch sollte man den da fragen? Deutsche Untersuchungs- Ingenieure und Sachverständige sollten sich nach Berlin begeben und am Flughafen bauen helfen. Aber bitte mit einer Schaufel!

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egbert_sass 14.10.2015, 18:37
9. Es gibt keine Probleme mit dem G 36

Zitat: Nachtwei und Königshaus haben ihren Befund am Mittwoch dem Verteidigungsausschuss erläutert und ihren Bericht der Auftraggeberin, Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU), übergeben. Ihre Schlussfolgerung ist gut begründet. Die beiden Verteidigungsfachleute haben alle Berichte aus dem Einsatz ausgewertet und mit mehr als 150 Soldaten gesprochen, die zum Teil mehrfach im Gefecht standen. In keinem einzigen Fall, betonen sie, sei ein deutscher Soldat wegen seines Sturmgewehrs zu Schaden gekommen oder gar gestorben.

Mehr noch: Bis heute sieht kein Soldat einen Grund, dem G36 zu misstrauen. Zuverlässig, leicht, bedienungsfreundlich lauten die Urteile. Dass eine Prüfung auf dem Schießstand Zielabweichungen nach massivem Dauerfeuer oder bei großen Temperaturschwankungen ergab, finden die Soldaten gleichgültig. „Ein Schütze ist kein Schraubstock“, zitiert der Bericht einen Soldaten.

Quelle:

http://www.tagesspiegel.de/politik/bericht-ueber-g36-gewehr-zuverlaessig-statt-ungenau/12451946.html

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