Forum: Politik
Prognose zur künftigen US-Politik: So sieht Amerikas Zukunft aus
AFP

Am 6. November hat Amerika die Wahl - und dann? Was passiert, wenn US-Präsident Obama im Amt bleibt - oder wenn Romney gewinnt? SPIEGEL ONLINE schaut in die Zukunft und prüft die wichtigsten Bereiche, es geht um Frieden und Klimaschutz, Gesundheit und Geld. Eine Prognose.

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nunmallangsam 04.11.2012, 13:43
1. Diese Analyse ist völlig realitätsfremd!

Es ist relativ egal wer der nächste Präsident wird. Viel wichtiger ist welche Partei die Mehrheit in Senat und Repräsentantenhaus hat. Die Prognosen sehen gute Chancen, dass die Republikaner am Dienstag beide Häuser gewinnen. Also selbst wenn Obama Präsident bleibt, wird er in den nächsten Jahren so gut wie nichts umsetzen können.

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plietsch 04.11.2012, 13:50
2.

Die Unterschiede zwischen den Kandidaten sind leider viel zu gering. Beide versprechen neue Jobs durch eine andere Energiepolitik, beide sind Verfechter der Zwangsversicherung für alle (der eine auf Bundes- und der andere auf Staatenebene), beide schließen eine militärische Intervention gegen den Iran nicht aus und beide neigen dazu, den Staatsapparat aufzublähen. Auch hier ist der Unterschied nur, daß es der eine in Washington tut und der andere in den Hauptstädten der Bundesstaaten. Letzteres mag wohl in der Tat effizienter sein, aber das war's auch schon.

Dieses Denken, der eine sei der Mann der Reichen und der andere der Armen, ist zwar leider in Deutschland sehr verbreitet, aber falsch, auch wenn es sich gut verkauft. Aber in Deutschland neigt man ja eh dazu, eine Regierung zu unterstützen, die sich seit drei Jahren damit beschäftigt, möglichst nichts zu tun, außer neue Schulden in Jahren von Rekordeinnahmen (dank der Reformen vorheriger Regierungen) aufzunehmen, um irgendwelche Wahlgeschenke (Rentenbeiträge, Herdprämie, Hochschulstipendien, ...) schön schnell zu schnüren. Aber wehe, im Ausland wählt man nicht so, wie es sich der Deutsche hofft/vorstellt. Dann sind die alle dumm, korrupt und überhaupt, egal ob in den USA, der Ukraine, Frankreich oder Rußland.

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randolftreutler 04.11.2012, 13:51
3. Meine ganz private Meinung zu den Prognosen..

Zitat von sysop
Am 6. November hat Amerika die Wahl - und dann? Was passiert, wenn US-Präsident Obama im Amt bleibt - oder wenn Romney gewinnt? SPIEGEL ONLINE schaut in die Zukunft und prüft die wichtigsten Bereiche, es geht um Frieden und Klimaschutz, Gesundheit und Geld. Eine Prognose.
hinsichtlich einer Wahl von Obama oder Romney:

Schaurig. So viel Perspektivlosigkeit Beider als Führer ein Weltmacht erschüttert mich. Den Entrechteten, Armen, Gebeutelten in den USA und in der Welt (Drohnenkrieg) droht Düsteres. Die Willkür der Macht wird zunehmen....unsere Welt wird wahrlich nicht friedfertiger....dazu nehmen die Probleme und die Verschuldung zu sehr zu....dieser ökonomische Druck wird verheerende Folgen haben.....denn nur eine sogenannte Roßkur könnte helfen:

Eine neue Bescheidenheit in allen Bereichen.
Doch eine Welt die vom Versprechen auf immer mehr und ständiges Wachstum lebt hat dauerhaft keine friedliche Perspektive...aus meiner persönlichen Sicht kündigen sich dramatische Veränderungen an....worin die münden...wer weiß es schon....

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shokaku 04.11.2012, 13:53
4.

Zitat von sysop
Was passiert, wenn US-Präsident Obama im Amt bleibt - oder wenn Romney gewinnt?
Nicht wirklich überraschend sind die Positionen der Beiden dann doch nicht so weit auseinander. Das steht natürlich in krasser Diskrepanz zu dem Wahlkampfgetöse, wonach ja mindestens Weltuntergang droht, sollte der jeweils Andere gewählt werden.

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krüüdiger 04.11.2012, 13:54
5. Electoral map

Es handelt sich hier zwar nicht ganz genau um das richtige Forum dafür, aber das muss ich mal loswerden:

Wieso hat SPON eine dermaßen unprofessionelle Wahlkarte auf seiner Seite. Alles schön bunt, sieht toll aus, aber die Daten, die sich hinter den Bundesstaaten verbergen, sind einzelne Meinungsumfragen.

So wird z.B. der Staat Ohio mit 50% zu 48% für Romney angegeben. Die Grundlage für diese Zahlen ist lediglich eine Einzelumfrage von "Rasmussen", die auch noch eine Woche alt ist.

Würde man Ohio nach dem Durchschnitt aller Umfragen der letzten Tage bewerten, dann sähe das Ergebnis so aus: O: 49,3% und R 46,5%.

Mit anderen Worten: Die SPON-Karte ist nicht aktuell, verzerrt die Tatsachen und ist verbesserungswürdig.

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krüüdiger 04.11.2012, 13:59
6.

Zitat von nunmallangsam
Es ist relativ egal wer der nächste Präsident wird. Viel wichtiger ist welche Partei die Mehrheit in Senat und Repräsentantenhaus hat. Die Prognosen sehen gute Chancen, dass die Republikaner am Dienstag beide Häuser gewinnen. Also selbst wenn Obama Präsident bleibt, wird er in den nächsten Jahren so gut wie nichts umsetzen können.
Eine Quellenangabe wäre nicht schlecht, wenn man einer Sache "sehr gute Chancen" einräumt.

Denn laut
http://www.electoral-vote.com/
sieht es stark danach aus, als wenn die Demokraten die Mehrheit (51 Sitze) im Senat behalten würden.

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rüdiger68 04.11.2012, 14:00
7. diese "Analyse"

ist SpOn-typisch so was von tendentiös geschrieben...

Obama hat doch ein ganz entscheidendes Problem: Er hat wenig auf die Reihe bekommen, zumindest ist er hinter seinen vollmundigen "Change" und "Yes we can"-Sprüchen Lichtjahre zurückgeblieben!Warum sollte es jetzt auf einmal besser werden, wo der Schuldenberg sich verdoppelt hat und die USA praktisch zahlungsunfähig sind??

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Privatier 04.11.2012, 14:06
8. Wo bleibt (zumindest) die Frage nach den Auswirkungen für den Euro?

Zitat von sysop
Am 6. November hat Amerika die Wahl - und dann? Was passiert, wenn US-Präsident Obama im Amt bleibt - oder wenn Romney gewinnt? SPIEGEL ONLINE schaut in die Zukunft und prüft die wichtigsten Bereiche, es geht um Frieden und Klimaschutz, Gesundheit und Geld. Eine Prognose.
Unter welchem Päsidenten wird Europas Gammelwährung schneller an Wert verlieren?

MfG

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musca 04.11.2012, 14:08
9.

Zitat von nunmallangsam
Es ist relativ egal wer der nächste Präsident wird. Viel wichtiger ist welche Partei die Mehrheit in Senat und Repräsentantenhaus hat. Die Prognosen sehen gute Chancen, dass die Republikaner am Dienstag beide Häuser gewinnen. Also selbst wenn Obama Präsident bleibt, wird er in den nächsten Jahren so gut wie nichts umsetzen können.
Das wäre, was die Supermacht am allerwenigsten gebrauchen könnte.

Einen Präsidenten mit quasi gebundenen Händen - wurscht wers wird.

Da nützt auch die eigentlich recht grosse Machtbefugniss eines US-Präsidenten nicht viel wenn da ständiger Hick-Hack wäre.


Weitergehen tut dann gar nichts eher Stillstand und Blockadepolitik.


Passiert leider immer wieder, auch in anderen demokratischen Staaten....die Amtsperiode läuft und läuft aber bewegen tut sich nicht viel.


Ein Nachteil in einer Demokratie der nicht abzustreiten ist aber ist immer noch das kleinste Übel.....was Dikaturen und vor allem Militärdiktaturen anrichten können lehrt ja die Geschichte.

Auch wenns vielleicht mal "klarer" ist was von "oben verordnete" Sache ist.

FG

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