Forum: Politik
Prognose zur künftigen US-Politik: So sieht Amerikas Zukunft aus
AFP

Am 6. November hat Amerika die Wahl - und dann? Was passiert, wenn US-Präsident Obama im Amt bleibt - oder wenn Romney gewinnt? SPIEGEL ONLINE schaut in die Zukunft und prüft die wichtigsten Bereiche, es geht um Frieden und Klimaschutz, Gesundheit und Geld. Eine Prognose.

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wahrsager11 04.11.2012, 15:51
30. Romney's Pragmatismus

und ein co-operierender Congress sind das einzige Rezept fuer Fortschritt. Vier mehr Jahre mit Obama im Grabenkrieg mir Capitol hill waeren eine Katastophe.

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wynkendewild 04.11.2012, 15:51
31.

Zitat von sysop
Am 6. November hat Amerika die Wahl - und dann? Was passiert, wenn US-Präsident Obama im Amt bleibt - oder wenn Romney gewinnt? SPIEGEL ONLINE schaut in die Zukunft und prüft die wichtigsten Bereiche, es geht um Frieden und Klimaschutz, Gesundheit und Geld. Eine Prognose.
Warum fürchten sich Presse und Politik vor einer "neuen" USA?

Man wird halt lernen müssen auf eigenen Füßen zu stehen.Das schafft selbst ein Kleinkind. Es sieht immer danach aus, als würden sich gewisse Kreise gerne hinter dem großen Bruder aus Washington verstecken, weil er ihnen die Arbeit bisher kann vortrefflich abgenommen hat. Dazu zähle ich alle relevanten Parteien.

Fakt ist, dass die USA ihr Augenmerk auf Asien richten. Europa muss lernen alleine klarzukommen.

Der amtierende Amtsinhaber sowie sein Gegenkanditat sind außerdem in erster Linie den USA gegenüber verpflichtet und nicht dem Rest der Welt. Das sollte man hier endlich mal begreifen.

Man wird sich hier einfach damit abfinden müssen, dass die alten Zeiten unwiederbringlich vorbei sind.

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Luscinia007 04.11.2012, 15:52
32.

Zitat von ijf
...Wenns nicht so traurig und beaengstigend waere, haette es hohen unterhaltungswert, wie manche kleinen, an der eigenen gier fast verhungerten moechtegern-geckos die amerikanische polotik zu ihrer persoenlichen norne machen ;-) sollen wir spenden?
Die Deutsche Bank tut's und spendet für Romney! 140 000 Dollar für Romney, 27.000 Dollar für Obama.
US-Wahlkampf-Spenden - Wohin das Geld Wall Street fließt - Wirtschaft - sueddeutsche.de

Die Gier ist halt dort am größten, wo man eh im Überfluss hat!

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Ylex 04.11.2012, 15:53
33. Die Vereinigten Staaten treten auf der Stelle

Dafür dass hier gleich drei Journalisten am Werk waren, sind die fünf Gegenüberstellungen knapp gehalten, aber sie zeigen eines: Die Vereinigten Staaten treten auf der Stelle, weitgehend unabhängig davon, welcher Kandidat beim Homerun am nächsten Dienstag punktet. Auch wenn es nicht genau das Thema des Artikel trifft, seien zwei Zitate aus der Rede Obamas in Berlin vom 24. Juli 2008 erlaubt:

Erstes Zitat: „In diesem neuen Jahrhundert werden Amerikaner und Europäer gleichermaßen gefordert mehr zu tun – und nicht weniger. Partnerschaft und Zusammenarbeit zwischen den Nationen sind nicht wählbar, sie sind die einzige Art und Weise, die einzige Möglichkeit, zum Schutz unserer gemeinsamen Sicherheit und zum Fortschritt unserer gemeinsamen Menschlichkeit.“

Zweites Zitat: „Jetzt ist der Augenblick wo wir auf den Wohlstand bauen müssen, den offene Märkte geschaffen haben, und seine Gewinne gerechter verteilen. Der Handel war ein Eckpfeiler unseres Wachstums und der globalen Entwicklung. Aber wir werden nicht in der Lage sein, dieses Wachstum aufrechtzuerhalten, wenn er nur einige Wenige favorisiert und nicht Alle. Gemeinsam müssen einen Handel schmieden, der Arbeit wirklich belohnt die Wohlstand schafft, mit umfassendem Schutz für unser Volk und unseren Planeten.“

Was ist diesen visionären Ankündigungen geworden? Von Ansätzen zu sprechen, wäre schon großzügig. Das einzige was Obama positiv für sich verbuchen kann, ist der Versuch eines sozialen Ausgleichs im eigenen Land – weltpolitisch jedoch kann er kaum etwas vorweisen, auch er baut voll auf die militärische Stärke der USA, er hat kein großes Konzept für eine andere Welt, oder anders ausgedrückt: Barack Obama hat im Eifer des Gefechtes um kleine Fortschritte seine Visionen vergessen. Romney als Präsident wäre trotzdem ein böser Rückschlag. Er macht die amerikanische Befindlichkeit wieder egozentrischer, und weniger nachdenklich – das ist die ernste Gefahr, er hat gar kein Konzept, außer mächtig zu sein und viel Geld zu verdienen.

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Jay's 04.11.2012, 15:58
34. Obama

ist mit Sicherheit das kleinere Uebel auch wenn er von aufgrund der allgemeinen Tendenz in den USA eine mehr konservative Politik verfolgt. Jedoch darf man nicht vergessen, dass Obama nach der zweiten Amtszeit nicht mehr zur Wiederwahl steht und damit viel mehr Handlungsspielraum hat. Von daher gesehen werden sich die Fronten zwischen Republikanern und Demokraten noch weiter verhaerten, da Obama keine Ruecksicht mehr nehmen muss und wie ich hoffe auch nicht nehmen wird.

Falls Romney die Wahl gewinnt, dann geht die USA und nicht nur die USA den Berg runter. Es wird wieder eine Krise wie 2008 geben, die aber nicht so glimpflich ausgeht und es werden wieder Kriege geben und die Neocons an Macht gewinnen:
Apokalypse Romney!

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schandmaul1000 04.11.2012, 16:01
35. Who cares ?

der Bonbon ist gelutscht,Amerika ist vorgestern.In welcher Geschwindigkeit dieses Land in der Bedeutungslosigkeit verschwindet.Das 20.Jahrhundert war Rot Weiss das 21. ist Gelb und da Amerika sowieso schon China gehört erledigt sich alles ohne kriegerische Ausandersetzung,

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musca 04.11.2012, 16:05
36. sehr spannend... bleibt es..

Falls es so kommen könnte das die Demokraten den gesamten US-Kongress vollkommen zu Gunsten der Replulikaner einbüssen würden ...und dann wie hoch, wäre es wohl besser Obama würde nicht mehr Präsident...mehr oder weniger sind ihm dann die Handschellen angelagt als neuer Präsident.


Wenn ich als weit von den USA lebender Euruopäer richtig informiert bin, haben die Demokraten das Repräsentantenhaus schon im November 2010 eingebüsst im Senat haben sie eine hauchdünne Mehrheit.


Da wird sich Obama wohl wirklich sehr schwer tun - falls er wiedergewählt wird und der US Kongress wäre fest in republikanischer Hand.


FG

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soniceagle 04.11.2012, 16:07
37. Traurig

Die Analyse ist bei weitem NICHT realitätsfremd! Sie zeigt lediglich, dass es bei Obama und Romney so gut wie keinen Unterschied gibt und es nur mehr als verständlich ist, wenn junge Amerikaner zu Hause bleiben und nicht wählen gehen!

Zumal es lustig ist, die beiden Versager haben Millionen für ihre Kampagnen rausgeworfen, damit hätte man tausende "food Banks" für Jahre finanzieren können oder kostenlose Medizinleistungen für Leute die kein Geld haben oder Obdacholsenheime usw.

Es zeigt nur dass Obama und Romney ihr eigenes Volk am Arsch vorbei geht! Obama geht bei den Lations schleimen, der schnellwachsenden Gruppe in den USA, Romney geht bei dne Konservativen Christen schleimen, eine mächtige Gruppe in den Staaten!
Und am Ende gehen beide noch bei Lobbies und Konzernen um Geld betteln und das nennt sich dann Wahlkampf!

Lächerlich, da sollte kein Amerikaner wählen, lol soger Pfeifen wie Philipp Rösler oder Theodor zu Guttenberg könnten das besser machen und die USA besser regieren als Obama und Romney!!

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Luscinia007 04.11.2012, 16:07
38.

Zitat von Schelm
...kann mir die Abwahl Obummer's nicht schnell genug gehen. Was hat er zustande gebracht? Seine Gesundheitsreform will niemand in Amerika, die Schulden hat er in die Hoehe getrieben. Ansonsten hat er nichts zustande gebracht.Dringend waere eine Rentenreform, aber auch hier hat sich nichts getan. Unsere letzte Hoffnung ist Romney. Uebrigends, was Schulden angeht, steht Deutschland schlechter da als Amerika: Haushaltsdefizit im Verhaeltnis zum Bruttosozialproduct sowie Schulden gegenueber anderen Laendern im Verhaeltnis zum Bruttosozialprodukt. Siehe Link unten
Die Romney-Ryan Rentenpläne sind bekannt: Erhöhung des Rentenalters auf 69 and rising sowie für jeden eine low-level-Mindestrente noch unter Hartz IV-Niveau, egal wie viele Jahrzehnte und in welcher Höhe jemand eingezahlt hat! Das hat GWB ja schon anno 2005 vergeblich versucht.

Wer mehr als die Mindesrente will, muss sich privat versichern lassen, damit die privaten Banken und Versicherungen auch noch ihren Schnitt machen können.

Aber Romney-Ryan schweigen ja sicherheitshalber über diese Pläne, es würde sie ja nur Stimmen kosten.

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wilko0070 04.11.2012, 16:10
39. Staatsschuldenquote

Zitat von Schelm
Die Staatsschuldenquoten (Gesamtverschuldung in Beziehung zum Bruttoinlandsprodukt (BIP)) lassen sich hier vergleichen (Stand September 2011 - Schätzung für 2012):
http://upload.wikimedia.org/wikipedi...ote_Europa.png

USA: 105%,
BRD: 82%.

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