Forum: Politik
Prognose zur künftigen US-Politik: So sieht Amerikas Zukunft aus
AFP

Am 6. November hat Amerika die Wahl - und dann? Was passiert, wenn US-Präsident Obama im Amt bleibt - oder wenn Romney gewinnt? SPIEGEL ONLINE schaut in die Zukunft und prüft die wichtigsten Bereiche, es geht um Frieden und Klimaschutz, Gesundheit und Geld. Eine Prognose.

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fxe1200 04.11.2012, 17:31
60. SPON bekommt den Satz nicht zuende!

"...es geht um Frieden und Klimaschutz, Gesundheit und Geld."


Geld!!! Für das Militär SPON!. 40 % aller Waffeneinkäufe weltweit werden von den USA getätigt.

Das sind natürlich die besten Voraussetzungen für Frieden, Klimaschutz, und Geld, und dieses landet sicherlich nicht bei den Bedürftigen.

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BlakesWort 04.11.2012, 17:37
61.

Egal wer von den beiden gewinnt. Den USA geht es immer noch zu gut, als dass die Parteien mal an einem Strang ziehen und die gewaltigen Probleme des Landes angehen würden. Das hat nun wirklich viel zu lange funktioniert und es wird Zeit für einen Reboot.

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gandhiforever 04.11.2012, 17:42
62. Welcher Romney soll denn fuehren?

Zitat von wahrsager11
und ein co-operierender Congress sind das einzige Rezept fuer Fortschritt. Vier mehr Jahre mit Obama im Grabenkrieg mir Capitol hill waeren eine Katastophe.
Der, der FEMA abschaffen will? Der, der FEMA in Unterstuetzung der Einzelstaaten sieht? Der, der Kriegsgegner sucht? Der der 47% der Buerger fuer Schmarotzer haelt? Der , der Abtreibungen generell verbieten moechte? Der, der sich ueber Klimawandel lustig macht? Der, der Jets mit Fenstern moechte? Der, der sagt, er er sei fuer Verhuetungsmittel inkl. Pille, aber gleichzeitig betont, das Leben beginne bei der Befruchtung , es muesse absolut geschuetzt werden?

Und wie sollte denn der Kongress kooperieren? Nach dem Willen der Tea Bagger? Nach dem Willen von Boehner? Sicher gibt es einige Demokraten, die mit Romney gemeinsame Sache machen wuerden. Doch nach 4 Jahren Blockadepolitik durch les cons ist es eine Illusion anzunehmen, Romney wuerde mit Tea Baggern und Demokraten regieren koennen.

Ich koennte Ihre Prognose noch toppen: Ein Jahr unter Romney waere eine Katastrophe im Quadrat!

Zum Glueck sieht es nicht nach Romney aus. Und wenn die Ueberreligioesen ihre Ueberreligioesitaet leben wuerden, dann muessten sie am Mittwoch sich eingestehen, dass ihr Gott gegen Romney und die GOP war.

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derweise 04.11.2012, 17:42
63. Die sozialen Unterschiede

Zitat von randolftreutler
hinsichtlich einer Wahl von Obama oder Romney: Schaurig. So viel Perspektivlosigkeit Beider als Führer ein Weltmacht erschüttert mich. Den Entrechteten, Armen, Gebeutelten in den USA und in der Welt (Drohnenkrieg) droht Düsteres. Die Willkür der Macht wird zunehmen....unsere Welt wird wahrlich nicht friedfertiger....dazu nehmen die Probleme und die Verschuldung zu sehr zu....dieser ökonomische Druck wird verheerende Folgen haben.....denn nur eine sogenannte Roßkur könnte helfen: Eine neue Bescheidenheit in allen Bereichen. Doch eine Welt die vom Versprechen auf immer mehr und ständiges Wachstum lebt hat dauerhaft keine friedliche Perspektive...aus meiner persönlichen Sicht kündigen sich dramatische Veränderungen an....worin die münden...wer weiß es schon....
Die sozialen Unterschiede sind in den westlichen Demokratien einfach viel zu groß. Wenn hier keine Nivellierungen erfolgen, führt dies zu einer Erosion der Volksparteien, wie dies in Deutschland längst begonnen hat (Niedergang von Union und SPD)!

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IsaDellaBaviera 04.11.2012, 17:52
64. In Amerika geht es nicht um die 3 erstgenannten Dinge. Sondern immer nur ums Geld.

Zitat von sysop
Am 6. November hat Amerika die Wahl - und dann? Was passiert, wenn US-Präsident Obama im Amt bleibt - oder wenn Romney gewinnt? SPIEGEL ONLINE schaut in die Zukunft und prüft die wichtigsten Bereiche, es geht um Frieden und Klimaschutz, Gesundheit und Geld. Eine Prognose.
Solange die Finanzen stimmen, wird diese Nation weiterhin alles in Kauf nehmen, mitmachen oder wegsehen --- selbst Kriege, Umweltverseuchung und kranke Menschen ohne ärztliche Versorgung.

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musca 04.11.2012, 18:04
65.

Zitat von britneyspierss
Das US-Volk ist gespalten,seit je her, in arm/Reich,schwarz/weiss/latino,Falken/Liberale und und und.Ein Präsident ist dessen Repräsentant.Einen echten Reformer der das Wesen der amerikanischen Gesellschaftsordnung bewirkt gab es seit der Proklamation und dem Erhalt der Union seit Abraham Lincoln nicht mehr.Lincoln hat Amerika erst zu einem vereinten
Die Wahl Abrahams Lincoln war aber vorher auch der letzte Auslöser für den US-amerikanischen Bürgerkrieg der 18 hundert sechziger Jahre welcher dann vier Jahre lang wütete.

Die Erhalt der Union war das primäre Ziel Lincolns...nicht so sehr die Abschaffung der Sklaverei in den Südstaaten obwohl er sie persönlich ablehnte.

Manch europäische Staaten damals standen eher zu den Südstaaten - hielten sich aber fein raus und warteten erst ab oder der industriell weit unterentwickelte Süden tatsächlich eine mögliche Chance gegen die industriell hoch entwickelten Nordstaaten hatte.

Hatte er nicht - Die konföderierten Staaten verloren den Bürgerkrieg und wurden Schritt für Schritt wieder zurückgegliedert in die Union.

Abraham Lincoln hatte den längeren Atem...Europa hat sich damals gottseidank rausgehalten aus dem US-Bürgerkrieg zumindest direkt....Partei eher aber ergriffen für die Südstaaten....damals hat noch Europa mit der späteren Supermacht gespielt...heute ist es halt umgekehrt ;)

Aber ist alles lange her und auch längst Geschichte.

FG

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derandersdenkende 04.11.2012, 18:05
66. Wahrscheinlich haben Sie recht

Zitat von IsaDellaBaviera
Solange die Finanzen stimmen, wird diese Nation weiterhin alles in Kauf nehmen, mitmachen oder wegsehen --- selbst Kriege, Umweltverseuchung und kranke Menschen ohne ärztliche Versorgung.
Und vielen aufmerksamen Beobachtern muß es schier unerklärlich sein, wie dieses Land bisher weitestgehend ohne Revolution/Volksaufstand oder anders ausgedrückt "amerikanischen Frühling" auskommen konnte!
Wahrscheinlich weil Hollywood eine derartige Inszenierung bisher nicht vorsah?

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coldplay17 04.11.2012, 18:12
67. Was haben Sie gegen die USA ?

Zitat von juerler@saxonia.net
soviel Aufhebens hat nicht mal die DDR Führung vom "großen Bruder" Sowjetunion gemacht, wie unsere Medien von USA. Ich denke die Zeit in der man stündlich von den Amerikanern in höchsten Tönen spricht ist vorbei. Es geht auf die Nerven, wie ein Staat der ungestraft foltert, nicht autorisierte Kriege führt, Menschen in anderen Staaten verschleppt, immer wieder von Deutschland, nur Deutschland, in den Himmel gehoben wird. In Frankreich, Italien.... gibt es objektive Berichterstattung. Mittlerweile sind wir amerikanischer als die Amerikaner
1) Die USA sind eben immer noch eine bedeutende Weltmacht.

2) Gefoltert wird doch unter Obama nicht mehr.

3) Die Afghanistan-Intervention wurde sogar mehrheitlich von
der einheimischen Bevölkerung begrüßt, die die Taliban-Herrschaft
abschütteln wollte.

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kljkl 04.11.2012, 18:15
68. Ups...

Zitat von sysop
Am 6. November hat Amerika die Wahl - und dann? Was passiert, wenn US-Präsident Obama im Amt bleibt - oder wenn Romney gewinnt? SPIEGEL ONLINE schaut in die Zukunft und prüft die wichtigsten Bereiche, es geht um Frieden und Klimaschutz, Gesundheit und Geld. Eine Prognose.
... hab ich etwas verpasst? Ist die Euro-Krise vorbei? Griechenland, Spanien etc. gerettet? Ach, nein?

Zukunftsprognosen in Sachen amerikanischer Politik sind deshalb zur Zeit absolut nebensächlich.

Wie wäre es, wenn sich Spon endlich "ehrlich" um Europa kümmert?

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lupenrein 04.11.2012, 18:16
69. .............

Auch ein US-Präsident ist nicht allmächtig.
Jeder US-Präsident wird bevorzugt die Interessen der USA vertreten.
Seine Berater werden ihm so manche Entscheidung 'abnehmen'.

Deshalb dürfte sich für Europa und insbesondere für Deutschland kaum etwas ändern. Deutschland spielt wohl kaum mehr eine große Rolle im Kalkül eines jeden US-Präsidenten.....

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