Forum: Politik
Prominente Kandidaten: Eine Köchin, ein Astronaut und ein Tennisrüpel - sie wollen in
AP; imago images; Getty Images; AFP; EPA

Im EU-Parlament sitzen nur farblose Karrieristen? Von wegen: Diese Wahl könnte hochinteressante Charaktere ins Amt bringen - von Sarah Wiener bis Yanis Varoufakis.

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Schartin Mulz 17.05.2019, 11:26
40. Naja,

Zitat von graf koks
einst kamen Menschen aufgrund ihrer Überzeugungen in die Politik. Heute kommen sie aufgrund eines ordinär hohen Einkommens dort. Dabei spielen die offiziellen "Diäten" noch eine untergeordnete Rolle. Einzige Voraussetzung: Öffentlich sicher auftreten können und sich möglichst einer Gewinnerpartei andienen.
ich bin ja auch ein heftiger Kritiker der Politiker.
Aber ich bin überzeugt, dass der Drang, in die Politik zu gehen, auch heute immer noch mit politischen Überzeugungen zu tun hat.
Wer sich einer Partei anschließt, kann ja nun weiß Gott nicht automatisch damit rechnen, Minister zu werden.
Das Problem ist sicher die Karriere innerhalb der Partei. Um da ghanz nach oben zu kommen, muss man nicht nur sicher auftreten können, man muss auch in der Lage sein, seine Überzeugungen so anzupassen, dass man für die Mehrheit wählbar ist.
Schon auf Kommunalebene ist es oft erschreckend, wie sich Menschen auf dem Weg ins Parteiamt wandeln.
Da sehe ich das Hauptproblem. Eine Lösung habe ich allerdings nicht.

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k70-ingo 17.05.2019, 23:26
41.

Zitat von transatco
deren Karrieren im eigentlichen Betätigungsfeld ins stocken geraten oder gar völlig versandet sind! Europa bleibt eine Resteentsorgungsrampe und Altersabsicherung für Leute die Ihren Zenit weit hinter sich haben! Keinen der Kandidaten kann man wählen, wenn man einen "Neuanfang" in Europa will!
Immerhin hatten diese Kandidaten ein Betätigungsfeld außerhalb der Politik und waren darin meist auch erfolgreich.
Im Gegensatz zu gewissen, uns sogar mit regierenden, Berufspolitikern.

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k70-ingo 17.05.2019, 23:34
42.

Zitat von Schartin Mulz
ich bin ja auch ein heftiger Kritiker der Politiker. Aber ich bin überzeugt, dass der Drang, in die Politik zu gehen, auch heute immer noch mit politischen Überzeugungen zu tun hat. Wer sich einer Partei anschließt, kann ja nun weiß Gott nicht automatisch damit rechnen, Minister zu werden. Das Problem ist sicher die Karriere innerhalb der Partei. Um da ghanz nach oben zu kommen, muss man nicht nur sicher auftreten können, man muss auch in der Lage sein, seine Überzeugungen so anzupassen, dass man für die Mehrheit wählbar ist. Schon auf Kommunalebene ist es oft erschreckend, wie sich Menschen auf dem Weg ins Parteiamt wandeln. Da sehe ich das Hauptproblem. Eine Lösung habe ich allerdings nicht.
Eine Lösung fange ich an auszuprobieren. Ich habe mir eine (noch) nicht etablierte PARTEI ausgesucht, in der es keine Berufspolitiker gibt und die ideologisch so locker gehandhabt wird, daß jeder sein Ding machen kann.
Obendrein fange ich mit Politik in einem Alter an, in dem ich beruflich und finanziell meine Schäfchen im Trockenen habe, also nicht mein Lebensunterhalt davon abhängt. Vor Korruption schützt das ebenfalls.

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hansriedl 18.05.2019, 01:53
43. Gute Wahl

Caio Giulio Cesare Mussolinis Kompetenz, Aufklärung---Faschismus
Silvio Berlusconi bringt leben in die verstaubten Alltagsabläufe, BUNGA--BUNGA
Ilie Nastase sorgt für Fitness für Omas u. Opas
Yanis Varoufakis als Chef vom ESM sorgt das nicht nur die Banker, auch die Griechen sich endlich mal was leisten können.
Rachel Johnson sorgt das die Briten endlich mal was auf die Reihe bekommen und Servus EU sagen.
Und Sarah Wiener macht was sie kann, u. sorgt bestens für das Leibliche Wohl aller Neuankömmlingen,
natürlich auf Kosten der EU Bürger.

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