Forum: Politik
Propagandafilm: Nordkorea zeigt Einmarsch in Seoul
AFP/ Uriminzokkiri.com

Es ist eine Propagandaschlacht, die Nordkorea immer wieder gegen Südkorea befeuert. Jetzt hat das Regime ein neues Video veröffentlicht - Titel: "Ein kurzer, dreitägiger Krieg". Darin besetzen Tausende Soldaten und Panzer das Nachbarland.

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ein-berliner 22.03.2013, 12:13
60. Sorry - so nicht

Zitat von bombi_22
haben gezeigt (Irak I, Irak II), dass eine zahlenmäßig starke, aber mit altem Gerümpel (T-55, immobile Artillerie, MIG-23) bewaffnete Armee gegen eine kleinere, aber modern ausgerüstete nicht die Spur einer Chance hat. Man weiß heute, dass der erste Golfkrieg in der Volksbefreiuungsarmme der PRC einen Schock ausgelöst hat, der vieles der seitherigen Entwickungen (Modernisierung) erklärt. Eine Invasion würde für die nördliche Dampfwalze nach Anfangserfolgen mit einem Gemetzel enden.
Das US-Militär braucht aber zirka 6 Wochen Vorlaufzeit, dann würde das Shenario stimmig.

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Steuerzahler0815 22.03.2013, 12:14
61.

Zitat von Aguilar
"Drei Tage nach Beginn der Invasion breche in Seoul und anderen südkoreanischen Städten völliges Chaos aus. Es gebe weder Nahrungsmittel und Trinkwasser noch funktionierende Kommunikationsleitungen. In dieser Situation greife die nordkoreanische Volksarmee ein. Sie bewirke so in nur drei Tagen eine Wiedervereinigung der beiden koreanischen Staaten, heißt es in dem Kommentar weiter." Die in Satz 2 beschriebenen Zustände sind für Nordkorea doch der Normalfall? Das ist echte Wiedervereinigung.
Ja genau das meinen die ja

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k70-ingo 22.03.2013, 12:15
62.

Zitat von Stelzi
Einmarsch in die USA! Die Imperialisten weltweit in 7 Tagen geschlagen!! Diese Scherzkekse müssen ihre Recht- und Mittellosen Leibeigenen für wahrlich dumme Genossen halten...
Tatsächlich stehen etliche Norkoreaner ziemlich stramm in ideologischen Strumpf. Etwa der Armeehauptmann, der die Touristen in Panmunjom führt, auf der anderen Seite von Panmunjom: Tourismus an der Grenze zwischen Nordkorea und Südkorea - SPIEGEL ONLINE
Auf dem Rückweg fragte er mich, was ich denn von seiner Rede gehalten habe. Daß die ruhmreiche Volksarmee Nordkoreas die US-amerikanischen Imperialisten überrennen und ausmerzen würde, wenn diese wieder mal einen Krieg provoziert hätten.

Ich riß mich zusammen und antwortete, unter Aufbieten aller Diplomatie: "Hmm, das wäre schon ein sehr ambitioniertes Projekt. Nordkorea ist klein und die USA groß und weit weg. Schon der Weg dorthin ist lang. Außerdem: sowas Ähnliches hat die deutsche Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg mit der Sowjetunion probiert. Und das hat auch nicht funktioniert."
Seine vorher durchaus vorhandene Lockerheit verschwand, er bekam einen roten Kopf und einen dicken Hals und giftete nur "Da müssen Sie noch viel lesen und lernen!"

Gedacht hatte ich Drastischeres: "Willst Du mich verkaspern? Meinst Du das ernst? Mit Eurem Schrott kommt Ihr noch nicht einmal bis Japan! Ach, noch nicht einmal das. Selbst vom Reisfeld bis in die Stadt schaffen es Eure völlig schrottreifen Holzvergaser-Laster nicht. Eure Landstraßen sind gepflastert mit zusammengebrochenen Militärlaster-Wracks, die Eure Jungs verzweifelt wieder ans Laufen zu prügeln versuchen. Selbst wenn Ihr ein paar Atombomben haben solltet, scheiß drauf. Bis in die USA schaffen die es eh nicht, und wenn Ihr damit herumspielen solltet, dann machen die USA, und nicht nur die allein, Spitterholz aus Eurem Kaspertheaterstaat."

Tja, auch noch so verschwurbelte Verbrämung hat nicht verhindern können, daß ich dem Herrn den Tag vermiest habe. Aber anders ging es nicht.

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hjka 22.03.2013, 12:18
63. Nordkoreaner glauben wohl zu sehr daran

Zitat von sysop
Es ist eine Propagandaschlacht, die Nordkorea immer wieder gegen Südkorea befeuert. Jetzt hat das Regime ein neues Video veröffentlicht - Titel: "Ein kurzer, dreitägiger Krieg". Darin besetzen Tausende Soldaten und Panzer das Nachbarland.
dass man zumindest die ersten 2/3 des Films Red Dawn nachmachen kann.
Fallschirmsprung über Seoul das hat was ! lol

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Cpt.Willard 22.03.2013, 12:23
64. Post Apocalyptisch...

...damit haben die Nordkoreaner langjährige Erfahrung. Die leben in einem Zustand den es bei uns erst nach einem Atomkrieg geben würde. Ohhhh ja, die würden uns fertig machen wenns hierzulande keine Smartphones und kein Internet und Schnickschnack und Krimskrams und Firlefanz mehr geben würde. Deren Volk kennt sowas nicht und lebt trotzdem und das schon seit einem halben Jahrhundert!
Das ist Überlebenswille, respekt.

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Christ 32 22.03.2013, 12:24
65. .

der Film ist für die eigenen Medien gemacht und so abgeschottet das Land ist wird es seine Wirkung nicht verfehlen.

Schon Mao erzählte jungen Chinesen das die Amerikaner in bitterer Armut leben und sie sich glücklich schätzen können in so einen gelobten Land wie China leben zu können. Und selbst als die Chinesen zu Millionen nach dem großen Sprung verhungerten glaubten sie trotzdem immer noch daran, das es den Menschen in Amerika viel schlechter als Ihnen selbst gehe.

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reever_de 22.03.2013, 12:27
66. Stimmt!

Zitat von sysop
"Ein kurzer, dreitägiger Krieg".
Der Krieg wäre in der Tat nach drei Tagen zu Ende ... den nordkoreanischen Truppen geht nach drei Tagen der Sprit für die Panzer aus genauso wie den Fahrzeugen für die Polit-Bonzen, welche die Truppe in der zweiten Linie begleiten und das Plündergut aus Seoul nach Hause schaffen ... ;)

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Dachlatte 22.03.2013, 12:35
67.

Immer(Fast) das selbe Film-Material ^^ Ich kann es auch schon nicht mehr hören und sehen mit dem Propaganda! Für mich hat Nordkorea nur eine große Fresse xD Und selbst vermute ich, das Kim selbst nur eine Marionette in dem Spiel ist. Und die älteren Säcke von früher die Fäden in der Hand haben...!

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k70-ingo 22.03.2013, 12:47
68.

Zitat von reever_de
Der Krieg wäre in der Tat nach drei Tagen zu Ende ... den nordkoreanischen Truppen geht nach drei Tagen der Sprit für die Panzer aus genauso wie den Fahrzeugen für die Polit-Bonzen, welche die Truppe in der zweiten Linie begleiten und das Plündergut aus Seoul nach Hause schaffen ... ;)
Letzteres ist ein Punkt, den die Obermuftis wirklich vorher bedenken sollten. Das Thema Spritsparen ist bei der Wahl der Dienstwagen noch nicht berücksichtigt worden. S-Klassen-Benze waren noch nie Kostverächter, G-und M-Modelle auch nicht, ebensowenig BMW X-Modelle (meist X5) , VW Touareg oder propere, V8-bewehrte US-Vans bis hin zum Hummer.

Damit fahren die zuhauf herum. In Pjöngjang sieht man sie überall. Mit Militär-Nummernschildern meistens.
Die einfachen Soldaten haben weniger Spritprobleme. Die brauchen Holzschnitzel zum Betrieb der hochbetagten LKW. Die werden nämlich mit der 40er-Jahre Aushilfs-Technologie des Holzvergasers betrieben.

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pdp 22.03.2013, 12:52
69.

Mit der Taktik und den Waffen werden sie es genau 3 Meter in die entmilitarisierte Zone schaffen.

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