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Protest gegen Muslime und Flüchtlingsheime: Der Brave-Bürger-Fremdenhass
DPA

"Wir haben nichts gegen Flüchtlinge, aber bitte nicht bei uns!" Diese und ähnliche Sätze fallen auf Kundgebungen in Dresden, Berlin und Hamburg. Der Protest gegen Asylbewerberheime und Islamisierung ist in der bürgerlichen Mitte angekommen.

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schilling246 25.11.2014, 13:12
1. Einfach

Es sind also Thilo-Sarrazin-Leser und AfD-Wähler, die in Sachsen auf die Straßen gehen. Mit anderen Worten Neonazis in der Light Version.
Der Spiegel macht es sich bei diesem Thema immer sehr einfach, denn Angst ist nicht immer nur ein Konstrukt, das von Populisten geschürt wird.
Man sollte nicht alle Menschen, die dort auf die Straße gegangen sind, so simpel über einen Kamm scheren.

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Lexx 25.11.2014, 13:13
2.

Gegen radikalen Islamismus? Berechtigt. Aber wie gesagt: es ist keine Grenz zwischen diesem und Islam definiert.

Gegen Flüchtlinge? Unberechtigt, ABER gegen die Verteilung, wie sie statt findet bin ich auch. Alle auf einen Haufen zu packen war noch nie die richtige Lösung. So entstehen Ghettos. Die Flüchtlinge freuen sich erst mal, dass sie in Sicherheit sind, aber nach spätestens 2 Jahren fühlen sie sich wie Menschen zweiter Klasse. Und weil sie nur mit Landsleuten zusammen hocken, lernen sie nicht die Sprache und nicht die Kultur kennen. Dann kriegen sie keine Jobs und sacken in die Kriminalität ab. Nicht alle, klar, aber eine Menge. Das wurde bisher fast immer so gemacht und fast immer sind so Problembezirke entstanden.

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Wunderläufer 25.11.2014, 13:13
3. Vorsicht: Keule

Angst vor Überfremdung ist nicht automatisch identisch mit Nationalsozialismus, wohl aber ein möglicher Einstieg.
Welch eine Feststellung: der Protest wird bürgerlicher! So ein Kappes: bereits all die vergangen Jahre durch waren die wahren Stichwortgeber bei Kundgebungen gegen alles fremde bürgerliche Kreise. Geändert hat sich nur, dass nun Asylanten und Flüchtlinge in bürgerlichen Wohngebieten untergebracht werden sollen, d.h. die Distanz ist verschwunden

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tobiash 25.11.2014, 13:14
4. Es sind keine Ressentiments gegen Flüchtlinge, ...

... die die Menschen auf die Straße treiben, sondern die oftmals unhaltbaren Zustände. Wenn Flüchtlinge ihre eigenen Regeln, ihre Sitten und Gebräuche mitbringen, entsteht oftmals eine nur schwer zu ertragende Andersartigkeit, die unsere gelebten Werte über Bord schmeißt. Schon solch profanen Sachen wie Umweltschutz und Respekt vor Frauen sind dann eben nicht mehr normal. Ich persönlich habe sehr viele Freunde aller Haut- und Haarfarben in aller Welt. Trotzdem halte ich es für angebracht, dass Lebensgewohnheiten, die mit unseren Sitten, Bräuchen und Gesetzen kollidieren, nicht in letzter Instanz ausgelebt werden.

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Anne_Nym 25.11.2014, 13:14
5. Rassismus?

Man kann sich Rassismus auch schön reden. Es bleibt aber Rassismus.

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Überfünfzig 25.11.2014, 13:17
6. Ja sowas.....

....kommt dabei heraus, wenn gewisse Parteien, nebst Parteien, die sich bei Wähler anderer Parteien einschleimen wollen und eine breite Mehrheit aus Gutmenschenaktivisten, Kirchen, Journalie und Sozialingenieure meinen das Boot Deutschland hat noch bliebig freie Plätze und vor allen Dingen das neben dem Sozialmißbrauch auch noch eine lächerlich geringe Zahl nach dem Negativbescheid nicht abgeschoben wird. Manch gewählter Politker sollte mal überlegen für wenn sie wirklich Politik machen wollen? Sich nur für Lobbyisten in die Bresche werfen und den Rest der autochthon Bevölkerung vor die Probleme und Kosten vor die Füße zu werfen, könnte auf Dauer ins Auge gehen.

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bretone 25.11.2014, 13:17
7. So ist er halt, ...

... der Deutsche!
"Wir haben nichts gegen Asylbewerber. Aber bitte nicht bei uns!" Aha!
"Wir haben nichts gegen Ausländer! Aber die sind immer so fremd!" Ach so!
"Jedem seine Religion. Aber bitte nicht in meiner Nachbarschaft!" Selbstredend!
Oder wie sagte doch ein deutscher Kaiser: "wir Deutsche haben ein Problem mit unserer Identität. Wir definieren Sie immer über Andere."

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Freundschafter 25.11.2014, 13:17
8. Jedem sein Feindbild

Für die Bayern sind die Soli-Sachsen und Berliner Hartz IV Empfänger die Schmarotzer. Für die Sachsen und Marzahn-Berliner die Asylsuchenden.

So braucht wohl jeder sein eigenes Feindbild! Ohne das, kann der Mensch nicht auskommen. Leider.

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Herbert Deichselmann 25.11.2014, 13:18
9. Ahnungslos

Das Problem ist doch, man kennt selber keine Flüchtlinge persönlich, neigt dazu sie zu pauschalisieren und in eine Schublade zu stecken und man hat keine Ahnung was auf einen (Steuerzahler) zu kommt. Wie lange dürfen die Flüchtlinge in Deutschland bleiben, wo werden sie wohnen, bzw. wo werden sie hinziehen, wer sind die Flüchtlinge, welche Ausbildung haben sie, welche Maßnahmenprogramme werden durchgeführt, was werden sie arbeiten und selbstverständlich was wird das ganze kosten?! - Da alle solche Fragen von der Politik nicht eindeutig geklärt werden, denken die ahnungslosen Bürger, dass es teuer wird, alle ungebildet sind und arbeitslos bleiben, und somit die Kriminalität steigt. - Da muss Aufklärung betrieben werden!

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