Forum: Politik
Protest-Nacht im Wendland: Blockieren, räumen, blockieren

Traktoren stehen quer auf Kreuzungen, Demonstranten übernachten auf Bahnschienen, bis die Polizei ihre Blockade räumt: Im Wendland ist der Protest gegen den Castortransport voll entbrannt. Nun greifen auch die Bauern ein. Die größte Gefahr für den Atomtransport könnte aber das Wetter werden.

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berpoc 27.11.2011, 08:17
1. Ich finde,...

... die Atomkraftbefürworter - es soll ja tatsächlich noch welche geben - sollten den Geleitschutz für die Castoren stellen. Das gäb' richtig Gaudi.

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rkinfo 27.11.2011, 08:25
2. Wendland21

Die Wutbürger bekämpfen nun auch noch die Abwicklung der Atomkraftwerke.

Wir haben nun mal ca. 10.000 to hochradioaktiven Abfall schon erzeugt seit Beginn der deutschen Atomära und der muß die nächsten 1 Mill. Jahre sicher gelagert werden. Da helfen auch keine Wutbürger21 Aktionen oder die Albi-Bekämpfung von Stuttgart21.

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Maronno 27.11.2011, 08:29
3. Gewalttäter

Eine Blockade wird als "Ordnungswidrigkeit" behandelt. Also bei rot über die Ampel gehen.

Solange das der Fall ist, werden weiterhin zig Millionen Steuergelder für diese rücksichtslosen "Aktivisten" verpulvert.

Der Staat muss einfach mal durchgreifen:

Steine und Brandsätze werfen: versuchter Totschlag.
Blockade: Nötigung.

Haft- und hohe Geldstrafen schrecken ab. Sonst geht das Spiel der verwöhnten Wohlstandskinder immer so weiter.

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dickebank 27.11.2011, 08:57
4. ohne

Zitat von sysop
Traktoren stehen quer auf Kreuzungen, Demonstranten übernachten auf Bahnschienen, bis die Polizei ihre Blockade räumt: Im Wendland ist der Protest gegen den Castortransport voll entbrannt. Nun greifen auch die Bauern ein. Die größte Gefahr für den Atomtransport könnte aber das Wetter werden.
Polizei abziehen, Transport unbewacht stehen lassen, möglichst in der Nähe von urbanen Ballungsräumen. Wenn Zeit und Gelegenheit ist, dann Weiterfahrt bis zum Zwischenlager. Sollte der Schienenweg "geschottert sein", ganzen Zug eben entgleisen und vor Ort liegen lassen, die Castoren werden es aushalten.

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imagine 27.11.2011, 09:06
5. Seltsam

wenn gegen Windräder protestiert wird, verstehen das alle. Aber wehe es geht gegen ein Atomklo.
Die das ablehnen sind grundsätzlich kriminell.
Sollen doch alle, die Atommüll für harmlos halten, ein Fässchen im eigenen Garten vergraben. Dann ist das Problem ganz schnell erledigt.
Aber nicht vergessen, vorher die Nachbarn zu ínformieren.

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Karl_M. 27.11.2011, 09:12
6. blubb

Zitat von Artikel
"Heute haben vier Leute eine Hundertschaft der Polizei ausgiebig in Atem gehalten", freut sich einer der Organisatoren.
Ich hoffe nur, die vier tragen die Kosten für die Hundertschaft, die zu ihrem Privatvergnügen beschäftigt wurde.

Zitat von Artikel
Die mögliche Bonus-Protestnacht dürften die Wendländer sinnvoll zu füllen wissen.
Was ist sinnvoll daran kindisches Räuber und Gendarm spielen? Würden man die ganzen, sinnlosen Kosten für das Treiben im Wendland einsparen und für die Endlagersuche und Sicherheit ausgeben würde, wäre allen geholfen!

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xxxx 27.11.2011, 09:25
7. die Bilder zeigen

ums Allgemeinwohl besorgte, friedliebende Bürger, die sich nicht mit lebensgefährlichen Substanzen "abspeisen" lassen möchten - und eine Staatsgewalt, die sich den Bürgern entgegenstellt -- fragt man sich, wo leben wir denn eigentlich?? -- -

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Wigers7 27.11.2011, 09:31
8. Folgenlos.

Absolut sinnfrei, die ganzen Aktionen. Aber so kommen unsere Jungs und Mädels von der Polizei wenigsens nicht aus der Übung. Gute Arbeit!

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telimo 27.11.2011, 09:34
9. hmm

Zitat von sysop
Traktoren stehen quer auf Kreuzungen, Demonstranten übernachten auf Bahnschienen, bis die Polizei ihre Blockade räumt: Im Wendland ist der Protest gegen den Castortransport voll entbrannt. Nun greifen auch die Bauern ein. Die größte Gefahr für den Atomtransport könnte aber das Wetter werden.
Friedlicher Protest ist legitim und voll ok, genauso wie Sitzblockaden. Jedoch kann ich ein hartes Durchgreifen gegen die sogenannten Schotterer ebenfalls nur befuehrworten. Durch diese kriminellen Aktionen wird nicht nur grosser finanzieller Schaden verursacht, es werden auch Menschenleben gefaerdet. Denn was passiert denn, wenn eine geschotterte Stelle an einem Gleis, ueber den der Kastorzug nicht gerollt ist, uebersehen wird und am naechsten Tag ein Personenzug drueber rollt? Wer uebernimmt denn dann die Verantwortung? Die Schotterer gehoeren festgenommen und am besten noch am gleichen Tag verurteilt und ebenso muessen sie fuer die Schaeden an der Bahnstrecke und fuer Teile des Polizeieinsatzes finanziell zur Verantwortung gezogen werden.

Allerdings sollte man auch die Polizisten mit Nummern kennzeichnen, so dass man bei etwaigen Dienstvergehen auch gegen diese Anzeige erstatten kann. Durch eine Nummer, die von Einsatz zu Einsatz unterschiedlich ist und nur ueber zB ein Dienstbuch bei der Einsatzleitung mit dem Klarnamen des Polizisten verbunden werden kann, wuerde auch sichergestellt, dass kein Polizist Repressionen zu befuerchten haette, wie es ja gerne von Innenministern und Polizeigewerkschaft verbreitet wird.

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