Forum: Politik
Proteste in Dresden: Merkels härtester Feiertag
AP

Pfeifkonzerte, Sprechchöre, offener Hass: Selten war die Kluft zwischen Politik und Wutbürgern so spürbar wie bei den Einheitsfeiern in Dresden. Im Zentrum des Zorns stand die Kanzlerin.

Seite 1 von 33
ex_berliner 03.10.2016, 17:44
1. Peinlich!

"Auf Transparenten wurde Merkel zum Rücktritt aufgefordert. "Frau Merkel, treten sie mit erhobenem Hauptes zurück, bevor man sie endgültig in die Wüste zum Sandkörnerzählen schickt", hieß es wörtlich auf einem Plakat."

Wer hat denn da bitte demonstriert? Deutsche ja offenbar nicht, sonst hätte man vielleicht einen korrekten Satz auf dem Transparent hingekriegt.

Alles in Allem ist Dresden einfach nur peinlich geworden mit diesen Pegida Schreihälsen.

Beitrag melden
kleinbürger 03.10.2016, 17:44
2. times

ich erinnere mich noch gut an den tag als kohl, momper u.a. am tag nachdem die mauer gefallen war das deutschlandlied anstimmten und in einem pfeifkonzert linker politakteure unterging.

ich erinnere mich jedoch nicht daran, dass in den medien von "einem schwarm gereizter hetzer" die rede war, sondern man hat das damals genüßlich gegen kohl ausgeschlachtet.

wie sich die zeiten doch ändern.

Beitrag melden
carluke2001 03.10.2016, 17:45
3. Schade,...

... dass einmal mehr der Eindruck erweckt wird, dass ein paar hundert geifernde Krakeeler, deren Erfahrungs- und Interessenshorizont am nächsten Ortsausgangsschild endet, repräsentativ für unser Land sein sollen.

Beitrag melden
canUCme 03.10.2016, 17:50
4. ....

Das stimmt, aber das ist nicht nur auf der Seite derer, die auf der Straße pöbeln. Das sind gewissermaßen die prekären Auswüchse davon, dass mit der Demokratie hier wirklich etwas nicht stimmt. Friede, Freude, Eierkuchen am 3.Oktober ist jedenfalls nicht angesagt in diesem Jahr. Jedes störrische Beharren darauf gießt mehr Öl ins Feuer.

Beitrag melden
1848 03.10.2016, 17:50
5. 4-5tel Mehrheit

Wir sind das Volk: Pegida muss weg !

Beitrag melden
wastl300 03.10.2016, 17:51
6. Die Ortswahl war provokant

Konnte sich jeder ausmalen, wie das in Dreden ablaufen würde.
Erstmal müssen die Ängste neutralisiert werden, dann mehr Geld und Niveau in die Bildung stecken, Schwerpunkte überdenken. Auch mal gegen das Establishment harte Schritte wagen, und Steuerflüchtlinge nachhaltig bekämpfen. Gemeinschaft auch vorleben. Das ist ein langer Weg, welcher mit den "ausgebrannten" Politikern nicht mehr vollzogen werden kann.
Vllt ist eine Limitierung der Amtszeiten auf 10 Jhre eine Lösung?

Beitrag melden
gabrielle.buchholz 03.10.2016, 17:52
7. Deutschland (Europa) im Sicherheitstrakt

Es muß schon zu denken geben ,wenn sich die Politiker nur noch unter starkem Polizeischutz von der Bevölkerung abgeschottet bewegen könen.
Irgendwie hat sich seit einem Jahr alles verändert (negativ)
ob Oktoberfest oder jetzt die Einheitsfeier.
Der Riss wird für alle sichtbar tiefer, ob in Deutschland oder in Europa.
Beim Grenzübertritt nach Frankreich bei Mulhose muss man jetzt wieder Schritt fahren und jeder Einreisende wird scharf in Augenschein genommen.

Beitrag melden
FSteiger 03.10.2016, 17:53
8. Ein Jahr Galgenfrist

Die CDU hat noch ein Jahr Zeit einen neuen Kanzlerkandidaten aufzubauen. Tut sie das nicht, wird Merkel diese Partei noch tiefer in den Abgrund führen, als sie es ohnehin schon getan hat.

Beitrag melden
gg0815 03.10.2016, 17:55
9. Ja da kippt gerade etwas weg

so kann man das durchaus bezeichnen. Eine Elite macht Ihre Politik und das Volk soll einstimmig zustimmen. Hatten wir schon wollen wir eben nicht mehr. Dabei ist es mittlerweile und mit steigender Tendenz wirklich bald egal wer sich gegen diese Elite auflehnt. Allein die Auflehnung gegen diese Art der Staatsführung wird mehr und mehr unterstützenswert.

Beitrag melden
Seite 1 von 33
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!