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Proteste gegen Abschiebung: Wie Hamburg den Lampedusa-Flüchtlingen helfen kann
DPA

In Hamburg fordert seit Monaten eine Gruppe von Lampedusa-Flüchtlingen mit Protesten eine Bleiberecht. Der Senat ist unwillig. Dabei gäbe es auch bei geltender Gesetzeslage die Möglichkeit, den Menschen aus humanitären Gründen zu helfen. Doch dieser Weg erfordert Mut.

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anderermeinung 08.11.2013, 07:04
50. am Besten:

Bedingungsloses Grundeinkommen und Grenzen auf. Klingt zynisch. Ist es vielleicht auch. Deshalb ein anderer Vorschlag: Wer für einen Flüchtlinge bürgt, also für dessen Unterkunft und Deckung der Lebensbedürfnisse sorgt, erwirkt für diesen solange ein Bleiberecht. Aber bitte nicht nur lautstark Solidarität von anderen (der Allgemeinheit, dem Staat) einfordern.

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Thomasius111 08.11.2013, 07:10
51. Mutig und konsequent

Zitat von sysop
In Hamburg fordert seit Monaten eine Gruppe von Lampedusa-Flüchtlingen mit Protesten eine Bleiberecht. Der Senat ist unwillig. Dabei gäbe es auch bei geltender Gesetzeslage die Möglichkeit, den Menschen aus humanitären Gründen zu helfen. Doch dieser Weg erfordert Mut.
wäre Variante 2. Variante 3 wäre feige, es würde bedeuten sich erpressbar zu machen und würde falsche Zeichen setzen. Das die Protestierer lauter sind ist nur natürlich. Das heißt noch lange nicht, dass sie im Recht sind und die Mehrheit repräsentieren.

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Schäfer 08.11.2013, 07:17
52. Asyl soll politische Verfolgung beenden

Zitat von sysop
Doch eine Einzelfallprüfung lehnen fast alle der rund 300 Mitglieder der Gruppe ab. Sie wissen, dass sie so keine Chancen hätten, auf Dauer in Deutschland zu bleiben.
Wenn das so ist, warum kommen sie dann zu uns? Snowden würde sicher keine Einzelfallprüfung ablehnen, auch wenn er wüsste, dass er so keine Chance hätte.

Es ist eine Ablehnung des Rechtsstaats. Es wird ganz offen keine rechtliche Sicherheit gesucht, sondern staatliche Alimentation. Dass das als Asylmissbrauch betrachtet wird, ist nur zu verständlich. Ich hoffe, dass die Abschiebung in absehbarer Zeit doch noch gelingt.

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joemcbro 08.11.2013, 07:39
53.

Eigentlich bin ich ja immer dafür, jedem zu helfen, wenn man nur kann. Auf der anderen Seite muss man aber auch sehen, dass Deutschland nur eine begrenzte Zahl an Flüchtlingen integrieren kann. Also ich bin da sehr mit mir Zwiespalt, was ich von der ganzen Aktion halten soll.
Sicher bin ich mir aber, dass man die momentane Situation als Anlass nehmen sollte, auch über Hamburgs oder Deutschlands Grenzen hinaus, das Problem der großen Flüchtlingsströme grundsätzlich zu diskutieren. Diese Menschen haben ja durchaus gute Gründe, nach Europa zu kommen. Denen, die diese Leute "Wirtschaftsflüchtlinge" nennen, möchte ich dabei übrigens harsch widersprechen. Dieser Begriff schließt für mich nicht diejenigen ein, die ihr Land verlassen, weil ihnen dort der Tod durch Hunger oder mangelnde medizinische Versorgung droht.
In jedem Fall zeigt die momentane Situation, dass die europäische Flüchtlingspolitik auf ganzer Linie gescheitert ist. Anstatt darüber zu diskutieren, was man mit denen macht, die hier 'unrechtmäßig' herkommen, sollte man sich überlegen, was man tun kann, um zu verhindern, dass diese Leute ihr Land überhaupt verlassen wollen. Wären afrikanische Kinder Großbanken, hätte man ihnen längst die nötigen Milliarden und Abermilliarden gegeben, die sie nölt hätten.

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women_1900 08.11.2013, 08:16
54.

Zitat von systemfehler23
Und nun denken Sie mal ein paar Minuten darüber nach, warum es dann okay sein soll, wenn wir (die westliche Welt) den Menschen in Afrika ihre Lebensgrundlagen nehmen, damit wir hier subventionierten Ökosprit, billigen Fisch und fette Rüstungsexpote haben...
Ist es tatsächlich human, all diese Menschen hierher zu holen. In eine fremde Kultur , ein fremdes Klima fern von Freunden und Verwandten? Wäre es nicht besser, darauf zu drängen, daß die Lebensbedingungen in ihrer Heimat besser werden? Ist es wirklich so human, diesen Leuten zu rechtswidrigem Verhalten in unserem Land zu raten?
Seit ich Nachrichten höre und lese, gibt es Ihre Argumentation, weshalb Deutschland die Schuld am Elend Afrikas trägt. Seither ist viel Entwicklungshilfe Geld nach Afrika geflossen. Leider selten bei den Menschen angekommen, hier ist der Ansatz des Protestes. Es ist keine Hilfe all diese Menschen hierher holen zu wollen. In meinen Augen ist dies mehr als inhuman.

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keksguru 08.11.2013, 08:16
55. mir reichts so langsam....

Italien oder Polen sind also nicht gut genug.... Duldung mit Asylverfahren in Hamburg war doch das Beste was der Senat geboten hat, und wenn selbst DAS nicht genug ist (und mehr als ein Asylverfahren in Italien gibts nun WIRKLICH nicht), tja, Pech gehabt. Wirklich, dann gehts zurück nach Italien. Was glauben die Lampedusa-Leute denn wie viele von ihnen denn tatsächlich als Flüchtlinge anerkannt werden? Zum Glück haben die kein Internet sonst kommen noch 50.000 mehr, weil Hamburg ja viele Monate lang NICHTS, aber auch GARNICHTS getan hat. Den Statistiken des BMF zufolge ist die Anerkennungsquote bei 4% und die Duldungsquote bei ca. 30%. Der Rest muß dann leider wieder gehen.

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soppo50 08.11.2013, 08:24
56. Nicht die Flüchtlinge...

sondern ihre Hintermänner die sie aufstacheln, sollten zur Verantwortung gezogen werden...der dreisten Forderungen der Flüchtlinge darf und dürfen wir nicht nachkommen...ein leuchtendes Beispiel der Sympathisanten .. die Flüchtlinge selbst aufzunehmen und für ihren Lebensunterhalt zu sorgen....Hallo... wo sind die Barmherzigen Sympathisanten die Hoheit über Moral und Tugend besitzen...mehr als den Asylanten ein Plakate in die Hand zudrucken... mehr liegt nicht drin...ihr verlogenen anonymen Moralapostel...

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soppo50 08.11.2013, 08:52
57. Mein Vorschlag ist

Zitat von Andrea.M
darf ich dran erinnern- Zitat: Zu der Situation dieser 300 Männer : Sie kommen (angeblich) aus Libyen, sind aber keine Libyer. Richtig? Sie mussten vor dem libyschen Bürgerkrieg fliehen bzw. "wurden in Boote gesetzt." ;-))) Richtig? Um Asyl zu gewähren müsste man die jeweilgen Herkunftsländer und den Grund ihrer politischen Verfolgung (denn nur dafür gibt es Asyl) kennen. Richtig? Sie haben jeweilige Herkunftsländer die sie aber nicht benennen. Richtig? Die Wahrscheinlichkeit das es keine politische Verfolgungssituation in ihren jw. Heimatländern gibt liegt bei 99,99998 %. Fazit: Es gibt keine Asylgründe, diese Männer versuchen, mit Hilfe von Linken, den Staat zu erpressen. Diese 300 Männer sind umgehend in ihre Heimatländer abzuschieben. Woher kommen die 3 Millionen Arbeitslosen in Deutschland? Die wenigsten dürften eine Ausbildung haben, dazu die Sprachbarriere. Aber man zu, stellen sie ein Dutzend ein und bezahlen sie den von den Linken vorgeschlagenen Mindestlohn. Alternativverschlag: Spon übernimmt sämtliche Kosten (sämtlich heisst auch Krankheitskosten usw.) für die nächsten 10 Jahre.
Alle Sympathisanten und Linken übernehmen sämtliche Kosten (sämtlich heisst auch Lebensunterhaltskosten, Krankheitskosten, Unterhaltskosten ) für die nächsten 10 Jahre....mal sehen wie viel dazu bereit sind...und den Linken die Hartz4 Leistung zu streichen...

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soppo50 08.11.2013, 08:54
58. den Linken...

Zitat von Andrea.M
darf ich dran erinnern- Zitat: Zu der Situation dieser 300 Männer : Sie kommen (angeblich) aus Libyen, sind aber keine Libyer. Richtig? Sie mussten vor dem libyschen Bürgerkrieg fliehen bzw. "wurden in Boote gesetzt." ;-))) Richtig? Um Asyl zu gewähren müsste man die jeweilgen Herkunftsländer und den Grund ihrer politischen Verfolgung (denn nur dafür gibt es Asyl) kennen. Richtig? Sie haben jeweilige Herkunftsländer die sie aber nicht benennen. Richtig? Die Wahrscheinlichkeit das es keine politische Verfolgungssituation in ihren jw. Heimatländern gibt liegt bei 99,99998 %. Fazit: Es gibt keine Asylgründe, diese Männer versuchen, mit Hilfe von Linken, den Staat zu erpressen. Diese 300 Männer sind umgehend in ihre Heimatländer abzuschieben. Woher kommen die 3 Millionen Arbeitslosen in Deutschland? Die wenigsten dürften eine Ausbildung haben, dazu die Sprachbarriere. Aber man zu, stellen sie ein Dutzend ein und bezahlen sie den von den Linken vorgeschlagenen Mindestlohn. Alternativverschlag: Spon übernimmt sämtliche Kosten (sämtlich heisst auch Krankheitskosten usw.) für die nächsten 10 Jahre.
und Sympathisanten die Hartz4 Leistung verweigern...

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schreckgespenst 08.11.2013, 08:55
59. Blubb

Zitat von chilo
wer schon mal in Südafrika war, weiß wie viele Europäer sich dort eingenistet haben und ihren leben in Wohlstand genießen. Hat sie dort irgendjemand eingeladen? wohl eher kaum! die kamen einfach und nahmen sich alles was sie brauchten. Einpaar tausend Kilometer weiter nördlich, nisten sich die Deutschen in Namibia ein und töten nebenbei bemerkt ca 100000 Einwohner(Herero Volk). Bis heute wollen sie noch nicht mal für ihre Schuld gerade stehen. Wie viele Menschen liegen wohl unter der Erde auf Grund der Europäer? Darüber wollen wir hier nicht reden! aber wir reden hier darüber das ihr euch über 300 Menschen in Not aufregt. Traurig!
Ich kann mich nicht mehr erinnern, beim Aufstand der Herero anwesend gewesen zu sein. Deshalb fühle ich mich auch in keinster Weise zur Wiedergutmachung verpflichtet.
Ich habe auch wenig, naja eigtl. nichts, mit weißen Siedlern in Südafrika zu tun. Sollten die Flüchtlinge der Meinung sein, dass ihr Elend direkt durch die Weißen in Südafrika verursacht wird, dürfen sie gerne ihren Wünsche in Südafrika vorbringen.

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