Forum: Politik
Protestpartei Ukip: Britische Europakritiker räumen bei Kommunalwahl ab
REUTERS

Die Protestpartei Ukip hat bei Kommunalwahlen große Gewinne verbucht. Die britische Version der Tea-Party-Bewegung kam vor allem bei konservativen Wählern an. Die regierenden Tories und Liberaldemokraten mussten heftige Verluste einstecken.

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oktave 03.05.2013, 16:49
121. Wer wollte da nicht über Brüssel und seine Eurokraten schimpfen

Über die unsinnige EU-Glühbirnenverordnung ist schon viel gesagt worden. Zur Zeit arbeitet die EU-Kommission an einer einheitlichen Saatgut-Verordnung, über die die Kommissare am 6. Mai abstimmen werden. Außerdem will das Europäische Parlament noch in diesem Sommer über die Privatisierung der Wasserversorgung entscheiden. Die Frage ist, wem nützen solche Gesetze? Brüssel ist bekannt für seinen Lobbyismus. Mittlerweile gibt es sogar eine Lobbykratie-Medaille von der. LobbyControl | Was ist die Lobbykratie-Medaille?
www.lobbycontrol.de/was-ist-die-lobbykratie-medaille/‎


Lobbykratie bedeutet, dass der Lobbyismus in der heutigen Form eine Gefahr für die Demokratie geworden ist. Finanzstarke Lobbyisten gewinnen in ...

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Quetzal2012 03.05.2013, 17:00
122. Europa -> JA

Die Zukunft ist ein Vereinigtes Europa.
Dass der Zusammenschluss nicht einfach ist, sollte jedem klar sein. Man sollte versuchen den momentanen bürokratischen Zustand zu ändern.
Man sollte nicht so flach denken.

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Tungay 03.05.2013, 17:01
123. Wer im Glashaus sitzt

Zitat von sysop
Die Protestpartei Ukip Ukip ist die englische Version der amerikanischen Tea-Party-Bewegung, ein Sammelbecken für enttäuschte Konservative, die in guter Gesellschaft ihre Vorbehalte gegen Grüne, Schwule, Ausländer und die EU pflegen. Parteigründer Nigel Farage, 49, ist ein begnadeter Populist;
Soso, alles Populisten, schreit der Geisterfahrer und hält sich selbst für einen aufrechten Menschen.

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BettyB. 03.05.2013, 17:07
124. Gesundes Volksempfinden

Das eigentliche Problem der Demokratie: gesundes Volksempfinden. Und Leute wie thsteinhauser (Nr.2.) meint, man könne als Ausländer dann dorthin auswandern. Na toll! Die warten bestimmt auf ihn, aber nur falls seine beiden Eltern Briten sind...

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adrianralle 03.05.2013, 17:07
125.

Zitat von DerWeisseWal
Das hat nichts zu tun mit Politik, Mündigkeit oder Zivilisation, die Parteien dienen nur als Beihilfe zum Dampf-Ablassen. Darum ärgert es mich, wie leicht die Leute dafür das hohe demokratische Gut der Freiheit zur Stimmabgabe verschleudern und ein paar cleveren Wichtigtuern zu Geld und Macht verhelfen.
Wenn neue Parteien Wichtigtuer sind, was sind dann die alten Parteien? Sind die etwa anders? Ich finde, dass die Stimmen für die große Blockpartei eher verschleudert ist. Mir ist Populismus lieber als Unpopulismus. Warum sollte man sich für unpopuläre Dinge entscheiden? Das würde ja nicht gerade für Demokratie stehen. Populär klingt mir ganz nach der Mehrheit und in einer Demokratie sollte doch die Mehrheit entscheiden.

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forumgehts? 03.05.2013, 17:12
126. Mein

Zitat von DerWeisseWal
Na, dann brauchen wir ja gar nicht mehr zu wählen, wenn das bereits geklärt ist. Falls es wirklich dazu kommt, dann gibt's ziemlich sicher wieder eine "grosse Koalition", dann haben 2 handvoll AfD-Leute vermutlich für den Rest ihres Lebens so viel Macht und Ruhm wie sie sich schon lange wünschten. Und es gibt eine Partei mehr im Bundestag, die alles behaupten und fordern kann, was ihr in den Sinn kommt, ohne jemals Gefahr zu laufen, in Regierungsverantwortung zu geraten und dann beweisen zu müssen, wie ernst sie es meinten ... Wie ich schon sagte: Alles bleibt, wie es ist, es wird nur hässlicher.
Vertrauen in die AfD ist wie das in ALLE anderen Parteien auch mit modernsten Analysemethoden nicht mehr nachweisbar. Ich werde diese Partei aber trotzdem wählen, solange sie noch keinen Schaden anrichten kann. Sollte sie eine kritische Masse erreichen, so gehe ich davon aus, das inzwischen auch wieder andere Parteien gegründet wurden, die die von mir geforderte Voraussetzung erfüllen und damit für mich wählbar sind.

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mountbatten 03.05.2013, 17:12
127. Ich weiß ja nicht

Knapp über 6% der Mandate klingt für mich eher nach Achtungserfolg als nach abräumen.

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schoggifuezli 03.05.2013, 17:15
128. Selbst Kohl hat die Bevormundung eingestanden

Zitat von DerWeisseWal
Das ist einfach falsch. Entweder haben Sie damals eine Partei gewählt, die sich klar zur Einführung des Euro bekannt hat, .....
Helmut Kohl: Bei der Euro-Einführung war ich ein Diktator
Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: 09.04.13, 03:20 | Aktualisiert: 09.04.13, 20:24 | 161 Kommentare
Helmut Kohl räumt ein, bei der Einführung des Euro undemokratisch vorgegangen zu sein: Hätte es eine Volksabstimmung über den Euro gegeben, hätten zwei Drittel der Deutschen gegen den Euro gestimmt. Demokratie könne nur erfolgreich sein, wenn sich einer hinstellt und sagt: So ist das.

Das Parlament hat aber zu 95% zugestimmt! (die Dänen konnten Abstimmen und lehnten ab). Eine derartige Missachtung des Volkswillens ist gefährlich, vor allem wenn der Karren im Dreck steckt - wie dies heute der Fall ist.

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stopfiatmoney 03.05.2013, 17:20
129.

Zitat von Quetzal2012
Man sollte versuchen den momentanen bürokratischen Zustand zu ändern. Man sollte nicht so flach denken.
Wer ist dieser "Man"?
Komisch- diese grammatikalische Formulierung wird auch von der EU-Politik benutzt, oft auch "wir".
Aber Referendum? Ausgeschlossen.

Versuchen Sie lieber darzustellen, warum Diktatur in Europa besser wäre als Demokratie, warum Abstimmungen in Europa nicht von Vorteil sind.

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