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Putin-Äußerung des Altkanzlers: Grüne wettern gegen Helmut Schmidt
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Helmut Schmidt hat den russischen Krim-Kurs verteidigt - zur Empörung der Grünen: Parteichef Cem Özdemir kritisiert ihn dafür, Verständnis für Putin zu äußern. Schließlich sei Moskau klar im Unrecht. Die Linke hingegen lobt den Altkanzler.

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markmach 27.03.2014, 08:56
390. Die Grüne

gibt es nicht mehr und deshalb braucht man die auch nicht wählen. Ob SPD, CDU/CSU oder die Grüne ändert sich nichts. Alles die gleiche Politik und keine Veränderungen.

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Fackel01 27.03.2014, 09:03
391. traurig

Schmidt hat seine genialen Momente. Leider auch krankheitsbedingt seine schwachen Momente. Die Putin-Analyse war ein schwacher Moment. Er ist Legende genug man sollte ihm nahelegen sich nicht mehr zu äußern .

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dhanz 27.03.2014, 09:05
392.

Zitat von suhlerin
Das Volk der Krim hat sich in einem Volksentscheid für Russland entschieden. Die EU schwört doch immer so sehe auf Entscheidungen durch das Volk für das Volk.
Ich galube, da haben Sie etwas falsch verstanden.
Die EU ist die Letzte, die Volksentscheidungen befürwortet.

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tksuper 27.03.2014, 09:07
393. Ein Scherbenhaufen dank USA und EU

Ja länger man dieser ganze Situation analysiert, umso offensichtlicher, das alles was unsere EU Politiker da bis heute unternommen haben, einfach nur die Sache eskaliert, und letztendlich genau dazu führt, was Schmidt analysiert. Die Ukraine war immer schon die Schwester von Russland. Wirtschaftlich und Kulturell die zweite Seite der Medaille. Der ganze ukrainische Osten ist kompl. mit der russischen Wirtschaft verbunden und von dieser abhängig. Und ohne den Osten ist die Ukraine ein Armenhaus. Die EU hat getrieben von den Wirtschafts und Militärsinteressen der USA, mit ihrer Erpressung zum EU Vertrag, auch mit Hilfe von dubiosen Oligarchen, Faschisten und Maffiaverbindungen, eine Situation herbeigeführt, bei der letztendlich Alle verlieren.
Die Ukraine und Deutschland am meisten.
Russland wird das aussitzen.
Nur die USA hält sich schadlos.

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GustavMager 27.03.2014, 09:15
394. Nicht sehr weise!

Zitat von sysop
Helmut Schmidt hat den russischen Krim-Kurs verteidigt - ....
Die Grünen haben mit Ihrer Kritik völlig recht. Der, warum auch immer, grotesk überschätzte AK Schmidt äußert ich zu Vorgängen, die man als Staatsmann überhaupt nicht kommentieren muss. Mag sein, dass Putins Vorgehen aus dessen Sicht eine gewisse Logik hat, die wohl eher innenpolitischem Kalkül als strategischer Planung zum Wohl des eigenen Landes entspricht. (West-) europäische Politiker, die was auf sich halten, sollten sich aber doch wohl auf die Seite der Zivilgesellschaften begeben, statt öffentlich Verständnis für imperialistisches Gehabe zu äußern.
Man weiß, dass auf die russische Grobpolitik nicht mit einem noch gröberen Klotz geantwortet werden kann. Aber man kann auch nicht so tun, als wäre das russische Verhalten richtig und gerechtfertigt.
Zumal nationalistisches, völkisches Aufmanteln eindeutig von Putin bzw. interessierten Kreisen in Russland ausgeht. Dies dient wiederum zur Rechtfertigung nationaler Gruppierungen in anderen Ländern. Die Sympathie in diesen Parteien für Putin ist denn auch nicht zu überhören.

AK Schmidt wird mit seinen unklugen Äußerungen mehr und mehr zu einer traurigen Gestalt, auch wenn die ihm blind folgenden Anhänger das noch nicht wahr haben wollen. Noch schlimmer: er schadet der europäischen Idee, die nur dann ihren zivilisatorischen Nutzen entfalten kann, wenn Nationalismus keine Rolle bei politischen Entscheidungen spielt.

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martin-kö 27.03.2014, 09:17
395. Schmidt eben nicht angepasst

Warum wird generelll in der Diskussion und Parteinahme der G7-Staaten vergessen, dass auf der Krim über 80% an der Abstimmung über die Zughörigkeit zu Russland teilgenommen und davon
über 95% für Russland votiert haben. Ja, gelten denn
Volksabstimmungen nichts mehr, zumal man nichts darüber gehört hat, dass Wahlfälschungen statt- gefunden haben?

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silverhair 27.03.2014, 09:18
396.

Zitat von sam07
Was heißt denn "internationales Recht", auf das sich die Grünen berufen? Jeder Staat hat das Recht auf "sein Recht", das in arabischen Staaten ganz anders als in China oder in Deutschland aussehen kann. Wer gibt uns das Recht, unsere Normen, .....
Stimmt- Diese "internationale Recht" ist nichts anderes als das Recht der Mächtigen, der Sklavenhalter der Kolonialstaaten auf ihr Land, und ihre Sklaven - und der Ruf nach "Die müssen zurück" ist nichts anderes als eine Aufforderung die Ware Sklaven zurückzuführen ..
Wer sowas fordert, der will letztlich einen Massenmord an 1,8 Mio Krimbewohnern inszennieren - den die haben sich freiwillig dafür entschieden bei wem sie leben wollten , und das kann der Westen nur ändern wenn er sie abschlachtet ..

Internationales Recht diente immer nur dazu Landbesitz zu verteidigen , und die Ware Mensch nach beliebigkeit dort umzubringen!
Auf "Völkerrecht" haben sich deshalb auch Gaddafi, Mubarrak, Assad, Hitler und so ziemlich jeder Despot und Diktator berufen ..
Ich will will mein Land und Mein Schlachtvieh haben , und ihr mischt euch gefällist nicht in meine Inneren Angelegenheiten ein wenn ich die Leute abschlachte!

Völkerrecht ist kein "Menschenrecht" - Menschen kommen da nur als Ware drin vor!

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dumovic 27.03.2014, 09:25
397. Putin hat in manchen Punkten recht

und die westliche Welt hat zu viele Hollywood Filme im Kopf, in denen es nur schwarz und weiß gibt. Die aktuellen Machthaber in der Ukraine haben sich dorthin geputscht, sind nicht demokratisch gewählt und vielleicht Faschisten. Timoschenko zeigt ja gerade ihr wahres Gesicht.
Eine Lösung des Problems wären wohl Wahlen, die von russischen und westlichen Beobachtern kontrolliert werden. Um das zu erreichen, muss man sich aber an einen Tisch setzen. Da sind die Sanktionen wenig hilfreich.

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GustavMager 27.03.2014, 09:27
398. Sehe ich anders!

Zitat von tksuper
Ein Scherbenhaufen dank USA und EU
Der eigentliche Scherbenhaufen befindet sich in den Köpfen der Russland- bzw. Putin-Verteidiger.
Vielen ist jetzt wieder klar geworden, wie wichtig eine funktionierende EU und NATO sind. Ein in keiner Weise aggressives Land (Ukraine) wird von einem semi-potenten Nachbarn mit Gewalt in die Knie gezwungen. Diese Vorgehen zu verteidigen ist schon absurd genug.
Russland hat sich isoliert. Wobei das nicht ganz stimmt: Assad, Lukaschenko, Maduro und noch einige andere aus dieser Liga werden auch weiterhin kein Problem haben, mit Putin eine gemeinsame Linie zu finden.

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Palmstroem 27.03.2014, 09:35
399. Falsches Lob

Zitat von sysop
Helmut Schmidt hat den russischen Krim-Kurs verteidigt - zur Empörung der Grünen: Parteichef Cem Özdemir kritisiert ihn dafür, Verständnis für Putin zu äußern. Schließlich sei Moskau klar im Unrecht. Die Linke hingegen lobt den Altkanzler.
Hat Helmut Schmidt schon seine eigenen Worte vergessen, die er über die USA äußerte: "Ohne die Regierung von US-Präsident George W. Bush namentlich zu nennen, kritisierte Schmidt die amerikanische Außenpolitik und speziell den Irak-Krieg. Den Einmarsch hätten Männer befohlen, die nie selbst gekämpft hätten, sagte er. Der Bush-Regierung hielt Altbundeskanzler Schmidt ein pazifistisches Zitat des niederländischen Philosophen Erasmus von Rotterdam vor: "Den Krieg kann nur loben, wer ihn nicht erfahren hat."

Die USA hatten damals im Gegensatz zu Putin etliche UNO-Resolutionen im Rücken. Dass er nun Putins militärischen Einsatz zur Eroberung fremden Territoriums verteidigt, ist daher unverständlich.

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