Forum: Politik
Putin bei Merkel in Berlin: Hoffen, mehr nicht
REUTERS

Erstmals seit vier Jahren kommt Russlands Präsident Putin nach Berlin. Auf der Agenda stehen die Kriege in Syrien und in der Ukraine. Was ist von dem Treffen zu erwarten?

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fatherted98 19.10.2016, 07:32
1. Nichts...

...ist zu erwarten. Das war aber vorher klar. Wichtig ist, dass man miteinander redet und einen Dialog beginnt. Nur dadurch kann eine Änderung eintreten...alles andere wäre das Aussitzen der Konflikte auf Kosten Dritter.

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i.dietz 19.10.2016, 07:34
2. Keine strittigen Themen aussparen ?

Bei aller Phantasie kann ich mir NICHT vorstellen, dass unsere Kanzlerin einmal "Tacheles" redet ! Das wären ja ganz neue Charakterzüge !
Alpha-Tierchen Putin - immer höflich, immer korrekt - lässt sich wohl wie immer nicht in seine Karten schauen (analog Berufsspieler).
Kann trotzdem ein schöner Tag werden.

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rieberger 19.10.2016, 07:37
3. Miteinander reden

Der erste Erfolg ist die Tatsache, daß sie miteinander reden.
Alles weitere Positive wäre in diesem Stadium Zugabe.

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taglöhner 19.10.2016, 07:48
4. Der KGB deformiert

Ich war mal hin und weg von seiner Bundestagsrede. Heute kann ich mit ihm nichts mehr anfangen. Destruktiv, zynisch. Furchtbares Menschenbild, furchtbares Gesellschaftsmodell.
Er will die EU zerrschlagen, davon bin ich fest überzeugt. Und hat Helfer im Land, die ihn dabei unterstützen.

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bresson1 19.10.2016, 07:49
5. bleibt zu hoffen dass Herr P. seine Anwewsenheit nicht als

die gleichermaßen plump unverfroren und strategisch geradlinig durchgeführte Okkupation der Krim wird unvergessen bleiben.

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omanolika 19.10.2016, 07:55
6. Die Hoffnung stirbt zuletzt?

So traurig, dass es einen doch beinahe entsetzt,
wenn man quasi sagt: die Hoffnung stirbt zuletzt,
denn ganz egal welche Not man hat im Angebot,
alles andere ist doch ja eh schon sehr lange tot,
und in der Ukraine ist die Lage wahnsinnig fragil,
doch es steht so unglaublich viel auf dem Spiel,
denn, wenn es so weitergeht kommt ja die Zeit,
der wiederauferstandenen, pauschalen Feindseeligkeit.

Leider traurig und sehr schaurig

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wastl300 19.10.2016, 08:11
7. Die eigenen Interessen

Jeder der Beteiligten ist der Meinung, dass nur sein Konzept richtig ist, und umgesetzt werden muss. Eine Einigung ist nicht in Sicht.
Verständlich, dass Poroschenko für seinen fast Pleitestaat von allen Seiten Geldgeschenke haben möchte. Aber dazu ist natürlich keiner bereit. Andererseits ist er auch zu keine Kompromisse fähig, da er Angst hat sein politisches Gesicht zu verlieren. Eine Sackgasse.
Die D und F wollen natürlich weiterhin Waffen verkaufen, und die Wünsche ihrer Industrie erfüllen.
RU sieht sich vom Westen bedrängt und diffamiert. Durch das Internet werden aber manche westliche Propaganda eben als diese entlarft. Hierzu braucht es nicht mal Osteuropäische Zeitungen und Blogs zu lesen. Die konträre Darstellung selbst in Westeuropa teilt die Lager in USA-konform und offen.

Warum immer die Krim zitieren? Die Bevölkerung hat abgestimmt, und wollen sich den mafiösen Strukturen der Ukraine nicht unterwerfen. Auch die heutige Stimmung ist Pro-RU. Oder zählt die Bevölkerung gar nicht mehr?

Wir wollen eine EU? Aber wir sind auch nicht bereit den barbarischen Nationalismus zu unterbinden. So fühlen sich die Politiker wie Herrscher, und nicht als das was sie sein sollten. Ein Vertreter der Bewohner, welche administrativ den Ablauf koordinieren.
Was wir nicht mal in Europa zustandebringen, wollen wir im Rest der Welt bestimmen?
Kolonialismus und Bodenschätze können nicht die Antwort sein.

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dieter.reitz 19.10.2016, 08:14
8. Mossul

Zitat von jkbremen
hat einfach nur Schiss vor weiteren Sanktionen. Darum versucht er die ängstlichen und bedenkenträgerischen Deutschen zu umgarnen. Der Westen sollte gleichwohl weitere Sanktionen verhängen gegen diesen Kriegsverbrecher.
Wenn in Mossul oder in Syrien demnächst durch Bomben der Koalition Zivilisten sterben werden, erwarte ich von Ihnen, dass Sie Obama, Erdogan und Merkel, mit den gleichen Worten beschimpfen.
Dann kann ich Sie ernst nehmen.

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Schulterklopfer 19.10.2016, 08:36
9.

Zitat von fatherted98
...ist zu erwarten. Das war aber vorher klar. Wichtig ist, dass man miteinander redet und einen Dialog beginnt. Nur dadurch kann eine Änderung eintreten...alles andere wäre das Aussitzen der Konflikte auf Kosten Dritter.
"Die Hoffnung und der Optimist, ein unzertrennlich Pärchen ist"

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